Starke Knochen im Alter

Ab dem 40. bis 50. Lebensjahr nimmt die Knochen- und Knorpeldichte kontinuierlich ab. Gerade bei Frauen führt das im Rahmen der hormonellen Umstellung zu Osteoporose. Auch Gelenkbeschwerden können daraus folgen. Der Knochenschwund wird gerade dann spürbar, wenn bei kleineren Traumata wie Bagatellstürzen plötzlich Knochenbrüche auftreten, die dann medizinisch behandelt werden müssen. Zu den häufigsten Frakturen im Alter gehören neben Wirbelkörperbrüchen vor allem Schenkelhals- und distale Radiusfrakturen.

Bei Knochendichteminderung (Osteopenie, Osteoporose) können bei Stürzen schnell distale Radiusfrakturen resultieren.Da die Gesellschaft in der westlichen Welt durch die Fortschritte in der Medizin und die hervorragenden Nahrungsverhältnisse in den vergangenen Jahrzehnten immer älter wurde und die Lebenserwartung mittlerweile im Durchschnitt bei Frauen schon fast auf die 90 Jahre zugeht, wird auch die Osteoporose zu einem immer größeren Problem. Doch es gibt Wege, um diese degenerativen Prozesse des Knochenumbaus zumindest zu verlangsamen, wie zum Beispiel die regelmäßige Einnahme von Magnesium Supplement.

An erster Stelle ist hierbei ganz klar die körperliche Betätigung zu nennen. Durch ausgewogene und regelmäßige Bewegung stärkt man in jedem Alter die Knochenstruktur. Außerdem werden Muskeln und Sehnen gekräftigt, wodurch man das Risiko für unvorhersehbare Stürze deutlich reduzieren kann. Nordic Walking, einfache Spaziergänge oder Schwimmen sind gelenkschonende und altersadaptierte Möglichkeiten, um das Herz-Kreislaufsystem, den Bewegungsapparat und den Geist fit zu halten.

Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium- und Kalzium-Tabletten können bei Osteoporose helfen.Daneben spielt aber auch die Ernährung eine große Rolle. Auch diese sollte ausgewogen und bewusst erfolgen. Denn gerade durch die geänderten Stoffwechselprozesse im Alter wechseln auch die Anforderungen an nährstoffreiche Nahrungsmittel. So sollte man vor allem auf eine ausreichende Zufuhr an Calcium (Milchprodukte, Joghurt, Käse) und Magnesium (Obst, Nüsse, Vollkornprodukte) achten. Auch durch gezielte Nahrungsergänzung mittels Magnesium oder Calcium kann ein osteoporotidescher Umbau der Knochensubstanz gezielt aufgehalten werden.

Wie so häufig, kann man also auch beim Knochenumbau mit ein paar Regeln das Älterwerden verlangsamen, um so weiterhin gesund und agil durchs Leben zu gehen. Denn Osteoporose und daraus folgende Knochenbrüche müssen nicht zwangsweise jeden alternden Menschen betreffen und so gibt es große Unterschiede in der Ausprägung dieses Knochenumbaus.

Bilder: pixabay.com

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