Der demografische Wandel ist voll im Gange und die immer älter werdenden Bevölkerungsstrukturen fordern Lösungen alter Probleme. Dazu gehören alle Veränderungen, die ein gebrechlicher Körper mit sich bringt. Angebote für die Betreuung von alten Menschen gibt es immer mehr, da der Markt eine immer größere Nachfrage produziert. Vielerorts werden neue Altenheime und Anlagen für betreutes Wohnen geplant und umgesetzt. Die Gründe für die immer älter werdende Gesellschaft sind schnell zusammengefasst: Erfreulicherweise sorgt der Wissenschaftsfortschritt und die medizinische Versorgung in Deutschland dafür, dass die Lebenserwartung sowohl von Frauen (2017 ca. 83 Jahre) als auch von Männern (2017 ca. 79 Jahre) kontinuierlich steigt. Zum anderen steigt das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung ebenfalls aufgrund der sinkenden Geburtenrate (2012 1,38 Kinder pro Frau) und der damit verbundenen Abnahme der Bevölkerungsanzahl.
Diese Entwicklung führt in vielen Bereichen des täglichen Lebens schon zu einem Umdenken und neuen Anpassungen für Senioren. Ganze Industriezweige wie der der Treppenlifte und mobiler Sozialdienste und Pflegekräfte spezialisiert sich auf den Wandel und die wirtschaftlichen Möglichkeiten. Vielerorts entstehen mehr moderne Seniorenheime als Studentenwohnheime, die durch die steigenden Mietpreise ebenfalls gebraucht werden. Und der demografische Wandel zeigt, dass dieser Trend in den nächsten Jahren sicher nicht nachlassen wird. Hinzu kommt eine immer höher entwickelte medizinische Versorgung, die ein längeres und besseres Leben im Alter in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern verspricht.
Natürlich gibt es eine nicht gerade kleine Anzahl an Menschen, die einen Lebensabend im vertrauten Umfeld dem moderen Seniorenheim vorzieht. Dass eine Selbsversorgung schwierig ist, merken vor allem alleinstehende Alte, bei denen die Mobilität durch Krankheiten oder einfach das Alter eingeschränkt ist. Doch auch, wenn keine Angehörigen in der Nähe sind, um im Alltag zu helfen, gibt es eine Lösung. Fast überall sind mittlerweile Modelle für Teilzeit- oder auch eine Rundum-Betreuung verfügbar. Ausgebildete Pflegekräfte in der 24 Stunden Pflege sorgen dafür, dass Senioren auch weiterhin in den eigenen vier Wänden verbringen können und so nicht umziehen müssen. Internetportale vermitteln zuverlässige Betreuungskräfte und Haushaltshilfen.

Ein akuter Schmerz entsteht direkt und zeigt dem Betroffenen an, dass es gerade zu einer Schädigung von Gewebe kommt. Dieses Warnsignal führt normalerweise zu einer direkt Handlungsänderung, beispielsweise zu einer Schonhaltung bei Rücken- oder Gelenkschmerzen.
Welcher Student kennt es nicht? Prüfungen stehen bevor und man kann sich einfach nicht aufraffen zu lernen. Obwohl man die Nacht davor einen Lernplan im Kopf aufgestellt hat und optimistisch eingenickt ist, meldet sich am nächsten Tag das lästige Studentensyndrom „Aufschieben“. Man findet tausend andere Dinge, die man nur noch schnell machen will bevor man sich an den Tisch setzt und anfängt zu lernen. Dabei kommt man auf die absurdesten Ideen. Selbst der unordentlichste Mensch wird zum Putzfimmel; der chronische Fastfood-Esser entartet sich zum Sternekoch und der Introvertierte entdeckt plötzlich die wöchentlichen Aktivitäten im Studentenkreis. Für den chronischen Aufschieber vergehen so die Tage und siehe da: Die Prüfungen stehen vor der Tür und man hat immer noch keinen Finger dafür gekrümmt. Das Lernen wird zu einer Mammutaufgabe und Zeitdruck, Stress, Versagensangst und Schlafmangel sind vorprogrammiert.
Wir hatten bereits davon gesprochen, dass Verschnaufpausen und Abschalten eine wichtige Rolle für die eigene Psyche beim Lernen spielen. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Selbstmotivation. Stellt euch diese Fragen: Was spornt mich zum Lernen an und was senkt meine Motivation? In welcher Umgebung tendiere ich zum Aufschieben und was lenkt mich wirklich vom Lernen ab? Das Erörtern sollte bereits beim Arbeitsplatz anfangen. Während einige Studenten im eigenen Zimmer am produktivsten sind, bevorzugen die anderen die Lernatmosphäre einer Bibliothek. Auch Gruppenarbeit sollte in Erwägung gezogen werden. Gruppenzwang kann erfolgreich in gegenseitige Unterstützung umgewandelt werden. Weiterhin kann ein eingespieltes Team langfristig das Arbeitspensum für die Prüfungen deutlich senken.
Wissenschaftliche Texte gehören in fast jedem Studium zur Tagesordnung. Egal, ob Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Doktorarbeiten – irgendwann trifft es die meisten Studenten der natur-, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Gerade, wenn es die erste wissenschaftliche Arbeit ist, die man verfasst, steht man erstmal vor einer Menge scheinbar unlösbarer Aufgaben. Ein Blick in den Anforderungskatalog kann helfen. Diesen findet man entweder über die Internetseite des Fachbereichs oder durch Kontakt zum Dekanat. Darin steht, welche Punkte für eine erfolgreiche Arbeit erfüllt sein sollten und welcher Stil verlangt wird.
Wenn man die Einteilung der Arbeit hinter sich gebracht hat, fängt man mit der Feinarbeit an. Dabei hält man sich an die vorher festgelegte Struktur und das Inhaltsverzeichnis, das man im ersten Schritt ausgearbeitet hat. Medizinische Promotionsarbeiten und wissenschaftliche Diplom- oder Bachelorarbeiten beispielsweise sind immer nach folgendem Schema aufgebaut: Einleitung – Methoden – Ergebnisse – Diskussion – Zusammenfassung. Die Unterkapitel kann man frei formulieren.
Beim Lernen sitzt man meistens ruhig zu Hause am Schreibtisch oder in der stillen Umgebung der Bibliothek. Zur Abwechslung treiben einige Studenten regelmäßig Sport im Verein oder im Fitnessstudio. Aber auch Gesellschafts- und Videospiele können für Entspannung nach getaner Arbeit sorgen. Studien belegen sogar, dass durch Joystick-Spiele die Fingerfertigkeit und Koordination geschult wird, was sich dann vor allem bei chirurgischen Tätigkeiten auszahlen kann.