Rezension: „Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie, 9. Auflage“

Lest unsere aktuelle Buchrezension des Lehrbuchs "Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie".Mit Orthopädie und Unfallchirurgie kommt jeder Medizinstudent in Berührung, spätestens im entsprechenden Blockpraktikum und im entsprechenden Tertial im Praktischen Jahr. Grund genug für ein großes Lehrbuch? Wir haben die neue Auflage der Dualen Reihe probegelesen.

Zielgruppe

Das Buch kann sowohl von Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt als auch von jungen Weiterbildungsassistenten sinnvoll verwendet werden.

Aufbau / Didaktik

Das Buch gliedert sich in einen allgemeinen Teil A, in dem Grundlagen für die Diagnostik und Therapie behandelt werden. In Teil B geht es um grundlegende Inhalte der Orthopädie und Unfallchirurgie, als beispielsweise Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie entsprechende Tumoren und Infektionen. Im finalen Teil C wird in 13 verschiedenen Kapiteln auf die spezielle Orthopädie und Unfallchirurgie der verschiedenen Körperregionen (von Kopf bis Fuß) eingegangen. Natürlich ist die Duale Reihe im klassischen Zwitter-Format mit dem zentralen ausführlichen Text und dem Kurzlehrbuch am Seitenrand gehalten.

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Cannabis und Cannabinoide als Arzneimittel

In den letzten Jahren nimmt das Bewusstsein und die Aufgeschlossenheit gegenüber hanfhaltigen Arzneimitteln in der Bevölkerung immer weiter zu. Dabei ist der Einsatz von Cannabis in der Medizin nicht neu, sondern wurde bereits in chinesischen Aufzeichnungen aus dem 2. und 3. Jahrhundert beschrieben. Doch wofür eignet sich diese Pflanze eigentlich und wie sieht es mit der Studienlage aus?

Beim Thema Hanf denken viele Menschen vor allem an die Kifferkultur und Experimente im Jugendalter mit dieser weichen Droge. Mitunter dient Hanf und Haschisch oft auch als Einstiegsdroge auf dem Weg zu härteren Stoffen, wodurch der psychische und körperliche Weg in die Abhängigkeit gepflastert wird. Dabei gibt es heutzutage viele Therapieansätze, die auf den in Hanf enthaltenen Wirkstoffen fußen, was zur Legalisierung einiger Arzneimittel in vielen Ländern geführt hat.

In immer mehr Ländern wird Hanf in der Medizin eingesetzt.THC und Cannabidiol (CBD) wurden als besonders potente Inhaltsstoffe des Hanfs identifiziert und werden für medizinische Stoffe meistens synthetisch hergestellt. In Österreich ist Cannabis ausschließlich als verschreibungsfähiges Medikament zugelassen, wenn es als Fertigarzneimittel vorliegt. In Deutschland hingegen sind Cannabisblüten und -extrakte auch dann legal, wenn sie aus kontrolliertem staatlichen Anbau stammen. In der Schweiz ist der Hanfanbau für medizinische Zwecke mit einem THC-Gehalt von bis zu einem Prozent erlaubt. Noch liberaler geht es mittlerweile in Belgien, Niederlande, Spanien, Italien, Finnland, Portugal, Tschechien, Israel, Uruguay, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland, Polen, Dänemark, Paraguay, Peru, Lesotho, Puerto Rico, Luxemburg und Simbabwe zu. In den USA haben 36 von 50 Bundestaaten den medizinischen Einsatz von Cannabis und Cannabinoiden erlaubt.

Aktuell sind weltweit 4 verschiedene Wirkstoffe von Hanf in der Medizin bekannt und in den oben genannten Ländern (teilweise) erlaubt. Nabiximols ist dabei der unumstrittenste Wirkstoff und ist auch in Deutschland für den Einsatz gegen Spastik bei Multipler Sklerose, neuropathische Schmerzen und als analgetische Zusatztherapie bei nur schwer behandelbaren Tumorschmerzen zugelassen. Auch Nabilon ist in Deutschland gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie verschreibungsfähig. Die beiden weiteren Wirkstoffe Dronabinol und Cannabidiol sind in den USA ebenfalls gegen Übelkeit bei Chemotherapie einzusetzen und sollen ebenfalls bei Anorexie bei HIV und gegen verschiedene Arten von Epilepsie helfen. Weitere Anwendungsbereich der Inhaltsstoffe der Hanfpflanze befinden sich aktuell noch in der Erprobungsphase.

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Sportverletzungen: Das ist jetzt zu tun

Regelmäßiger Sport hält fit und ist einer der Grundpfeiler für ein langes und gesundes Leben. Doch Sport birgt auch ein hohes Verletzungspotenzial. Um schnell wieder vollkommen belastbar zu sein, muss bei Sportverletzungen schnell gehandelt werden.

Was ist eine Sportverletzung?

Gerade bei Ballsportarten und Kontaktsport kann es häufig zu Gelenkverletzungen kommen.Eine Sportverletzung ist eine Verletzung, die sich Personen bei der Ausübung eines Freizeit- oder Leistungssportes zugezogen haben. Bei Sportverletzungen kann man zwischen akuten Verletzungen durch Unfälle und chronischen Verletzungen wie Über- oder Fehlbelastungen unterscheiden.

Die häufigsten Sportverletzungen stellen Verstauchungen, Frakturen oder Sehnen- beziehungsweise Bänderrisse dar. Oftmals betreffen Sportverletzungen das Knie- oder das Schultergelenk. Gerade Ballsportarten bieten ein hohes Verletzungspotenzial. In vielen Fällen ist dabei der Gang zum Arzt unverzichtbar.

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Mediziner

Wozu brauchen Mediziner eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)? Wann sollte man diese abschließen? Ist das schon im Studium sinnvoll oder sollte man damit besser warten bis zum Berufsstart? Worauf muss man beim Abschluss einer BU achten? Was kostet sie? Antworten auf diese Fragen findest du hier.

Warum sollte man als Ärzt*in oder Medizinstudent*in eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.Kannst du jetzt jahrelang von deinem angesparten Geld leben? Reicht das Geld deiner Familie, damit du dauerhaft damit versorgt bist? Oder musst du arbeiten, um Geld zu verdienen, weil du ohne zu arbeiten ein finanzielles Problem hast? Sicher ist das bei den meisten Personen so. Wenn das bei dir auch so ist, solltest du eine BU abschließen, da du nicht ausschließen kannst, jemals durch eine Krankheit oder einen Unfall dauerhaft nicht mehr deinem Beruf nachgehen zu können.

Die Fragen sind zu wichtig, als dass du darauf spekulieren solltest, dass nichts passieren wird. Die BU-Leistungen aus dem ärztlichen Versorgungswerk reichen in der Regel nicht aus.

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Kurzinfo: Arbeitsmedizin

Wenn man die Stellenanzeigen im Deutschen Ärzteblatt durchblättert, fällt auf, dass immer mehr Assistenz- und Fachärzte für Arbeitsmedizin gesucht werden. Doch was macht ein Arbeitsmediziner überhaupt und wie wird man einer?

Betriebsmediziner sind in Deutschland sehr gefragt.Um den Facharzt für Arbeitsmedizin zu erlangen, bedarf es nach dem Medizinstudium in Deutschland einer 60-monatigen Ausbildung. Dabei müssen 24 Monate in der Inneren Medizin absolviert werden und die restlichen 36 Monate im Bereich der Arbeitsmedizin. 12 Monate des Anteils der Arbeitsmedizin können auch in einem anderen Bereich der direkten Patientenversorgung geleistet werden, also zum Beispiel auch in der Chirurgie oder in der Psychiatrie. Zusätzlich muss man im Rahmen der arbeitsmedizinischen Fachweiterbildung innerhalb dieser 5 Jahre einen 360 Stunden umfassenden Spezialkurs ablegen, der von einer Akademie für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin veranstaltet wird.

Neben der Facharztbezeichnung Arbeitsmedizin gibt es in Deutschland immer noch auch die Zusatzbezeichnung Arbeitsmedizin. Diese stammt aus der Zeit, als es den spezialisierten Facharzt noch nicht gab und sie wird beibehalten, weil man ansonsten den großen Bedarf an arbeitsmedizinisch tätigen Ärzten nicht decken könnte.

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Rezension: „PROMETHEUS LernPaket Anatomie“

Mit dem PROMETHEUS LernPaket Anatomie von Thieme erhält man die wichtigsten Bücher der Vorklinik in einem Paket.Die PROMETHEUS-Reihe von Thieme gehört zu den meistverkauften Büchern für Medizinstudenten. Das liegt zum Einen an einem modernen, zielorientierten Marketing des Stuttgarter Verlags und zum Anderen an den qualitativ hochwertigen Produkten. Seit einiger Zeit kann man alle 3 Atlanten auch zusammen mit weiterem Bonusmaterial im Set kaufen.

Zielgruppe:

In erster Linie sprechen die Atlanten, genau wie die anderen Produkte aus der PROMETHEUS-Reihe, Medizinstudenten der vorklinischen Semester, und hier insbesondere auch Erstsemester an. Allerdings lohnt sich eine umfassende Kenntnis über die Anatomie und Topografie auch im weiteren Verlauf des Studiums und dann auch in den allermeisten medizinischen Disziplinen. Nicht selten kommt es vor, dass Mediziner die Anatomieatlanten als einzige Bücher aus dem Medizinstudium auch für den weiteren beruflichen Weg im Bücherregal behalten.

Aufbau / Didaktik:

Die Atlanten teilen sich in drei Teilgebiete der Anatomie ein: „Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem“, „Innere Organe“ und „Kopf, Hals und Neuroanatomie“. An vielen Unis passt das zum Curriculum, wenn Anatomie in drei einzeln abgeprüften Kursen in der Vorklinik behandelt wird. Das besondere an jedem Prometheus-Atlas ist die Kombination aus den wunderschön plastischen und einprägsamen Bildern und leicht zu verstehenden Erklärtexten. Schon viele Studenten konnte in Verbindung mit den Vorlesungen und dem Präpkurs dadurch locker durch die schriftliche Prüfung und das Testat kommen. Ein Lehrbuch der Anatomie ist also nicht zwingend für jeden notwendig. Klinische Hinweise machen das oft monotone Auswendiglernen von Muskeln mit Ursprung und Ansatz oder der Leitungsbahnen greifbarer und fördern den Lernprozess.

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Krankenversicherung: GKV oder PKV?

Ist die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder die Private Krankenversicherung (PKV) für dich die richtige Wahl? Die Antwort auf diese Frage solltest du dir gut überlegen. Die Krankenversicherung – ganz allgemein gesprochen – ist die wichtigste Versicherung, die du in deinem Leben haben wirst. In den meisten Fällen gilt deine Wahl ein ganzes Leben. Daher sollte deine Entscheidung unbedingt bewusst getroffen werden und nicht aus dem Bauch heraus. Eine fachlich fundierte Beratung zu diesem Thema ist grundsätzlich zu empfehlen.

Die Frage “GKV oder PKV” ist sehr komplex. Trotzdem lassen sich die wichtigsten Vor- und Nachteile einfach zusammenfassen.

Vorteile der GKV

Familienversicherung

Wann lohnt sich für Mediziner eine private Krankenversicherung, wann eher die GKV?Je nach Familiensituation werden für Kinder keine Beiträge fällig. Sind beispielsweise beide Eltern in der GKV versichert, können die Kinder einfach kostenlos in der GKV versichert werden. Auch, wenn der besser verdienende Elternteil gesetzlich krankenversichert ist, ist eine Familienversicherung möglich. Im Gegensatz dazu muss jede versicherte Person, also auch jedes Kind, in der PKV einen eigenen Beitrag leisten. Je nach Tarif zahlt man für ein Kind in der PKV ca. 170 € pro Monat.

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