Implantologie im Zahnmedizinstudium

Implantologie kommt im Zahnmedizinstudium oft zu kurz.Das Zahnmedizinstudium dauert in Deutschland 10 Semester, bevor man dieses mit dem Staatsexamen abschließt. Anders als im humanmedizinischen Studium werden Zahnmedizinstudenten sehr schnell in praktischen Tätigkeiten unterrichtet und müssen diese an vielen Universitäten auch in den sogenannten Notdiensten an echten Patienten üben. Dadurch hat man vor dem Ende des Studiums bereits eine mehrjährige Erfahrung in Bezug auf den Umgang mit Patienten sowie im handwerklichen Bereich, der in der Zahnmedizin ja bekanntlich sehr wichtig ist.

Allerdings kommt an vielen universitären Zahnkliniken das Fach der Implantologie etwas kurz, da die Methoden dabei meistens sehr aufwendig sind und viel Zeit, eine gute Planung und feinmechanisches Geschick erfordern. Das führt dazu, dass ein solcher Eingriff eher von einem Spezialist für Zahnimplantate durchgeführt wird und die Studenten oder jungen Zahnärzte länger brauchen, um sich selbst einen gewissen Erfahrungsschatz durch diese Methoden aufbauen können. Für aufwendige und optisch ansprechende Arbeit wie ein benötigt ein Zahnarzt viel Erfahrung und handwerkliches Geschick.

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Kurzinfo: Der EMS in der Schweiz

Wir geben Euch einen Überblick über die verschiedenen Medizinertests in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Worauf ist bei der Anmeldung zu achten? Wo finden die Tests überhaupt statt, wie sind sie aufgebaut und wie kann man sich darauf vorbereiten? Heute: Der schweizer EMS.

Der schweizer EMS ist nahezu identisch aufgebaut wie der deutsche TMS.Für das Medizinstudium in der Schweiz muss man das Abitur / die Matura / die Maturität erfolgreich absolviert haben und außerdem 18 Jahre alt sein. Seit einigen Jahren gibt es in der Schweiz mehr Bewerber als Studienplätze der Medizin. Diesem Umstand ist es geschuldet, dass es neben einem NC (Numerus clausus) auch einen Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) gibt, neben Humanmedizin also auch für Zahnmedizin, Tiermedizin und Chiropraktik. Das schweizer Humanmedizinstudium ist übrigens in einen Bachelor- (1. bis 3. Jahr) und einen Masterteil (4. bis 6. Jahr) aufgeteilt, grob vergleichbar mit der Vorklinik und dem klinischen Studienabschnitt in Deutschland und Österreich.

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Kurzinfo: Fachanwalt für Medizinrecht

Ein Fachanwalt für Medizinrecht beschäftigt sich auch mit ArztstrafrechtBekanntlich ist das Medizinstudium eine solide Grundlage für eine große Anzahl an Berufen. Der Artzberuf ist natürlich der direkteste Weg, aber es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Wege, die man mit diesem Studienabschluss einschlagen kann. Kann man beispielsweise noch ein weiteres abgeschlossenes Studium vorweisen, erweitert sich das Spektrum enorm.

Zwei lange Studiengänge, die sich lohnen können

Wer es vor oder nach dem Medizinstudium tatsächlich noch geschafft hat auch das lange Jurastudium erfolgreich hinter sich zu bringen, erfüllt die besten Voraussetzungen, um als Symbiose dieser beiden Studiengänge den Beruf des Rechtsmediziners oder des Fachanwalts für Medizinrecht zu wählen. Natürlich reicht für diese Fachanwaltsbezeichnung auch das alleinige Jurastudium, aber in vielerlei Hinsicht profitiert man natürlich bedeutend, wenn man auch die medizinische Sicht der Dinge nachvollziehen kann. Zwar bedarf es dafür ungefähr elf Jahre Studium an einer Universität, jedoch sind die Jobchancen und die Aussicht auf einen guten Verdienst dadurch auch noch ein Mal um ein Vielfaches höher, als wenn man nur einen der beiden Studienabschlüsse nachweisen kann.

Doch was genau macht eigentlich ein Fachanwalt für Medizinrecht?

Im Grunde kümmert sich ein Fachanwalt für Medizinrecht um die rechtlichen Grundlagen des Arztberufes. Zu seinen Klienten können sowohl Ärzte als auch Patienten gehören, die sich im Rahmen einer medizinischen Konsultation nicht ordnungsgemäß behandelt fühlen. Ob wirklich ein Behandlungsfehler vorliegt, wird durch den Anwalt geprüft. Neben dem Recht der medizinischen Behandlung (zivilrechtliche und strafrechtliche Haftung) fallen auch die Bereiche des Rechts der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung, des Berufrechts der Heilberufe, des Vertragsrechts und Vergütungsrechts der Heilberufe, das Krankenhausrecht und sogar das Arzneimittel- und Medizinprodukterecht in die Tätikeitsfelder eines Fachanwalts für Medizinrecht.

Kurzum sollte sich ein solcher Anwalt also mit allen rechtlichen Fragen des ärztlichen Aufgabenfeldes und der Beratung im Medizinrecht auskennen. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland circa 1300 Fachanwälte für Medizinrecht, von denen aber nur ein Bruchteil wirklich auch das Medizinstudium absolviert hat. Erforderlich für diese Fachanwaltsbezeichnung ist übrigens der Nachweis der Bearbeitung von mindestens 60 Fällen dieses Teilgebiets der Rechtswissenschaft.

Bild: digitalart / FreeDigitalPhotos.net

Fröhliche Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr

Medizin-Blog.com wünscht allen Lesern schöne Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2023!Wenn auch leider noch nicht in allen Bereichen, so war das Jahr 2022 doch glücklicherweise wieder von mehr Normalität geprägt als die beiden vergangenen Jahre.

Wir wünschen allen Lesern, Unterstützern und Rezensenten  besinnliche Feiertage und einen guten und gesunden Start in das kommende Jahr 2023!

Vielen Dank für die Treue und das Interesse an unseren Buchvorstellungen und Beiträgen im vergangenen Jahr. Durch die vielen Rückmeldungen auf unsere Arbeit können wir diese ständig verbessern.

Euer Team von Medizin-Blog.com

Die Praxis als Alternative zum Klinikjob

Für einige Mediziner ist eine eigene Praxis eine attraktive Alternative zum Job in der KlinikDer Weg zu einer eigenen Praxis ist lang. Wer wüsste das besser, als Mediziner selbst? Rückt nach dem mindestens sechsjährigen Medizinstudium und einer fünfjährigen Facharztausbildung endlich der Zeitpunkt näher, eine eigene Praxis zu eröffnen, gilt es viele Dinge zu beachten. Angehende Vertragsärzte, also solche, die auch Kassenpatienten behandeln möchten, brauchen ein solides, durchdachtes und krisensicheres Praxiskonzept.

Auf dem Weg zur Zulassung

Ist es das Ziel eines Arztes, nicht nur Privatpatienten zu behandeln, sondern auch gesetzlich Versicherte, ist eine kassenärztliche Zulassung zwingend notwendig – dabei ist es egal, ob eine bereits bestehende Praxis übernommen oder eine neue gegründet wird. Nach einer erfolgreichen Facharztausbildung und der Facharztanerkennung ist der erste Schritt, sich in das Arztregister einzutragen. Ist dies erledigt, kann der Arzt sich in die Warteliste eintragen. Wird dem angehenden Praxisführer, eine Eignung nach § 20 und § 21 der Ärzte-Zulassungsverordnung bescheinigt, kann er sich um einen ausgeschriebenen Praxissitz bewerben. Es folgt der Antrag auf eine Kassenzulassung (Zulassung als Vertragsarzt). Die letzten Formalitäten sind nun die Erteilung der Zulassung für einen spezifischen Praxissitz gemäß der Zulassungsverordnung und die Antragsstellung zu einer Abrechnungsgenehmigung, der sogenannten „qualifikationsgebundenen Leistungen“.

Die Niederlassung

Hat ein Facharzt diese bürokratischen Hürden genommen, kann sich dieser selbstständig machen und beispielsweise eine Einzel- oder Gemeinschaftspraxis gründen oder übernehmen, ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) gründen oder in eine Praxisgemeinschaft eintreten. weiterlesen Die Praxis als Alternative zum Klinikjob

Die Gewinner stehen fest

In Heidelberg, Münster, München, Hamburg und Freiburg freuen sich 5 Studenten über die Preise unseres Ersti-Gewinnspiels.Das Los hat entschieden und die Gewinner unseres Ersti-Gewinnspiels 2022 stehen fest:

Die Preise gehen nach Heidelberg, Münster, München, Hamburg und Freiburg.

Den Gewinnern wünschen wir viel Spaß mit den Preisen. Allen Erstis wünschen wir weiterhin ein gutes erstes Semester und eine spannende, schöne Studienzeit. Falls Fragen aufkommen, lohnt sich der Blick in unsere Überlebenstipps für Erstis.

Basic-Ausstattung für das Praktische Jahr im Medizinstudium

Spätestens im Praktischen Jahr (PJ) braucht ein Medizinstudent eine Grundausstattung mit Kittel und Stethoskop.Am Ende des Medizinstudiums erwartet Studierende das Praktische Jahr (PJ). Dieses besteht aus einer 12-monatigen praktischen Tätigkeit in einer Klinik und dient der Vertiefung des erworbenen Wissens am echten Patienten. Dabei ist das Praktische Jahr in drei Teile aufgeteilt. Insgesamt müssen die Fachbereiche Innere Medizin und Chirurgie abgedeckt werden, außerdem ein Wahlfach. Mögliche Fächer sind dabei etwa Allgemeinmedizin oder Anästhesie. Nach dem Praktischen Jahr erfolgt das letzte (dritte) Staatsexamen im Medizinstudium. Für ihre praktische Tätigkeit benötigen Studierende einige Ausstattungsgegenstände, die wichtigsten hier im Überblick.

Basics für das Praktische Jahr

In der Theorie gibt es eine Vielzahl an hilfreichen Tools, die ein Medizinstudent während des Praktischen Jahres gebrauchen könnte. Zunächst reichen einige grundlegende Anschaffungen aber vollkommen aus. Diese dienen vorwiegend der Diagnostik. So benötigt man in jedem Fall einen Reflexhammer, ein Stethoskop und eine Diagnostiklampe. Oft gibt es diese im Set zu kaufen, etwa auch zusammen mit einem EKG-Lineal und einem Stauschlauch.

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