Rezension: „Taschenatlas Pharmakologie, 9. Auflage“

Die Rezension der 9. Auflage des Taschenatlas Pharmakologie von Thieme.Die Pharmakologie ist eines der Fächer, in denen man im Medizinstudium schnell zwischen Wirkstoffen, Rezeptoren, Nebenwirkungen und klinischer Anwendung den Überblick verlieren kann. Die aktuelle 9. Auflage des Taschenatlas Pharmakologie aus dem Thieme Verlag verspricht genau hier Orientierung: kompakt genug für das schnelle Nachschlagen, dabei visuell genug, um komplexe Mechanismen verständlich darzustellen. Wir werfen einen Blick darauf, ob der Klassiker auch in der neuen Auflage noch eine sinnvolle Hilfe für Studium und Prüfungsvorbereitung ist.

Zielgruppe

Der Taschenatlas Pharmakologie richtet sich besonders an Medizinstudenten im klinischen Abschnitt, die Pharmakologie strukturiert wiederholen oder parallel zur Vorlesung vertiefen möchten. Auch für die Vorbereitung auf Klausuren und das zweite Staatsexamen ist das Buch geeignet, vor allem wenn man bereits erste Grundlagen mitbringt und ein kompaktes Repetitorium sucht. Darüber hinaus kann der Atlas auch für Assistenzärzte, Pharmaziestudenten oder Studenten anderer Gesundheitsberufe nützlich sein, wenn pharmakologische Zusammenhänge schnell nachgeschlagen werden sollen. Für Studenten, die Pharmakologie zum ersten Mal vollständig erarbeiten, empfiehlt sich das Buch eher als ergänzende Ressource zu Vorlesung, Skript oder ausführlicherem Lehrbuch.

Aufbau & Didaktik

Das Buch ist klar in mehrere große Abschnitte gegliedert: Allgemeine Pharmakologie, Spezielle Pharmakologie, Therapie spezieller Erkrankungen, Übersichten zu besonderen Wirkstoffgruppen und Therapien sowie Anhang mit Glossar und Sachverzeichnis.

Der Aufbau folgt dem bekannten Taschenatlas-Prinzip:

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Medizin-Blog.com wünscht ein frohes Fest

Das Team von Medizin-Blog.com wünscht allen Lesern frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2026!Wir wünschen allen Lesern, Unterstützern und Rezensenten besinnliche Feiertage und einen guten und gesunden Start in das kommende Jahr 2026!

Vielen Dank für die Treue und das Interesse an unseren Buchvorstellungen und Beiträgen im vergangenen Jahr. Durch die vielen Rückmeldungen auf unsere Arbeit können wir diese ständig verbessern.

Euer Team von Medizin-Blog.com

Überlebenstipps für Erstis (03): Uni-Haul

Der Beginn des Studiums markiert einen neuen Lebensabschnitt – und schnell wird klar, dass man das Ganze gut strukturiert und organisiert angehen muss, um nicht in Woche 2 schon völlig im Chaos zu versinken. Für die, die sich schon jetzt mit den wichtigsten Dingen „eindecken“ wollen, hat Zahnmedizinstudentin Myriélle einige Shopping-Anregungen gesammelt. Damit ihr euch entspannt zurücklehnen könnt, wenn andere in besagter Woche 2 verzweifelt durch die Läden hetzten.

Tasche / Rucksack

Schnell werdet ihr merken, dass ihr an manchen Tagen verdammt viel mitschleppen müsst. Vor allem, wenn es nach der Vorlesung noch in die Bibliothek geht. Ein geräumiger Rucksack ist dabei wichtiger, als man anfangs vermutet. Zu Beginn des Studiums besaß ich eine Collegebag aus Leder. Schick, aber aufgrund der einseitigen Belastung in meinen Augen absolut ungeeignet. Nach ein paar Wochen bin ich zum Rucksack zurückgekehrt. Am häufigsten trifft man auf dem Campus tatsächlich Modelle von Herschel oder Fjällräven an – es gibt aber auch genauso gute und deutliche günstigere Alternativen! Kauft, was euch gefällt – aber achtet auf den Tragekomfort.

Laptop / Tablet

Lehrbuch, Kalender, Tablet, Stifte und ein Block finden sich im Rucksack vieler Studenten.

Einen Laptop werdet ihr sicher schon besitzen. Über ein Tablet solltet ihr aber auch definitiv mal nachdenken! Ich habe während der Vorlesung anfangs per Hand und danach am Laptop mitgeschrieben. Beides hat für mich aufgrund des oftmals schnellen Tempos leider nur mäßig gut geklappt. Skripte auszudrucken und darin Notizen zu machen, wird auf Dauer super teuer. Mittlerweile besitze ich ein iPad Pro und bin absolut zufrieden! Die Anschaffungskosten sind zwar enorm, aber das mitschreiben mit Apple Pencil funktioniert einfach gut. Die Skripte runterladen und bequem Notizen machen – vor allem bei Bildern und Grafiken praktisch, die in der VL besprochen werden. Apple hat mittlerweile auch erschwinglichere Versionen auf den Markt gebracht. Informiert euch da einfach mal, mittlerweile gibt es einige gute Alternativen unterschiedlicher Anbieter.

Semesterticket

Wenn ihr in einer größeren Stadt studiert und nicht alles mit dem Rad abfahren könnt, werdet ihr um ein Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel nicht drum herum kommen. Die Preise und Regularien (bei manchen Unis sind die Tickets nämlich (teilweise) schon im Semesterbeitrag inkludiert), sind überall anders. Fragt einfach mal nach.

Und für die Autofahrer unter euch: oft ist die Parksituation schwierig oder ein Tagesticket an der Klinik unverschämt teuer. Informiert euch, ob ein Antrag auf Parkberechtigung für Studenten möglich ist! Für einen wirklich guten Preis lässt sich nämlich oftmals eine monatliche „Freikarte“ mieten.

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Überlebenstipps für Erstis (02)

In ein paar Wochen beginnen für viele neue Studenten die ersten universitären Pflichtveranstaltungen. Weiter geht’s bei uns mit dem zweiten Teil unserer Ersti-Tipps.

Thiemes Erstitüte 

Jeder Medizinstudent kennt den Thieme-Verlag. Zum Studienanfang spendiert euch der Verlag eine „Ersti-Tüte“, häufig mit Notizblock, Post-Its und Kulis versehen. Die kostenlosen Jutebeutel könnt ihr euch in der medizinischen Buchhandlung abholen. Hier erfahrt ihr, wo ihr hin müsst.

Lernen… 

Bücher gekauft, erste Vorlesungen besucht und schon von euren Kommilitonen gefragt worden, wie viel ihr schon gelernt habt? Unser Tipp: tief durchatmen, einen Lernplan aufstellen und nicht mit dem dicksten Buch anfangen! Gut für den Einstieg eignen sich zum Beispiel die Medi-Learn- oder Endspurtskripte. Am Anfang des Medizinstudiums muss sich fast jeder an das deutlich erhöhte Pensum gewöhnen. Jeder hat eine unterschiedliche Lernstrategie, aber wer interessiert ist kann in unserer Rubrik Lerntipps stöbern.

Das Kreuzen sollte fester Bestandteil des Lernplans sein.Altklausuren 

Altklausuren sind für Mediziner wie Freitag für Robinson Crusoe: Eine wichtige Stütze in großer Not. Sie helfen euch dabei, Ordnung in den Wissensurwald zu bringen, Prioritäten zu schaffen und bieten eine Möglichkeit, euer erlerntes Wissen anzuwenden und zu testen. Das gesamte Medizinstudium hindurch werdet ihr das „Kreuzen“ üben und am besten fängt man so früh wie möglich damit an!
Je nach Uni gibt es die Altklausuren an unterschiedlichen Orten: auf dem Uniserver, in den Händen der Fachschaft, in der Bibliothek, etc.
Erkundigt euch bei der Fachschaft oder bei Studenten höherer Semester, wo ihr die Altklausuren finden könnt!

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Überlebenstipps für Erstis (01)

Die ersten Wochen des Studiums sind aufregend und man muss sich komplett neu orientieren und zurechtfinden. Wir wollen euch ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben! Darum hier unsere Ersti-FAQs!

Wie finde ich eine Wohnung?

  • Die Website des Studentenwerks kann in vielen Fällen schon weiterhelfen: dort werden Studentenwohnheime vorgestellt und häufig auch Einzelzimmer bei privaten Vermietern vermittelt. Die Adressen der Wohnheimträger findet ihr in unserer Ersti-Linkliste.
  • Die Wohnungssuche ist für viele im ersten Semester ein Problem.Das Mekka der WG-Suchenden: www.wg-gesucht.de. Dort könnt ihr nicht nur nach freien WG-Zimmern suchen, sondern auch nach Leuten, die mit euch eine neue WG gründen wollen!
  • Seid ihr euch noch nicht sicher, wo ihr genau hinziehen wollt: Hier findet ihr zum Beispiel Zimmer für kürzere Zeiträume. So müsst ihr euch noch nicht festlegen und habt Zeit in Ruhe vor Ort auf Wohnungssuche zu gehen, falls ihr relativ knapp vor Unistart erst eure Zusage bekommen habt 😉
  • Der Dauerbrenner: www.immobilienscout24.de. Von einem kleinen Ein-Zimmer-Apartment bis hin zur großen WG-tauglichen Wohnung ist dort (meist) alles vertreten.
  • Und zu guter Letzt: die meisten Unis haben eine Gruppe für Erstsemester bei Facebook. Sucht doch mal, tretet bei und fragt, ob jemand eine WG gründen möchte oder zufällig jemanden kennt, der ein Zimmer vermieten möchte.

Die ersten Tage…

…sind zweifelsohne spannend! Nehmt die Ersti-Angebote eurer Uni an, auch wenn eine Schnitzeljagd durch die Stadt nach einer Beschäftigung für Zehnjährige klingt. Vorbereitungskurse sind ebenfalls eine gute Gelegenheit erste Bekanntschaften zu knüpfen, auch wenn ihr vielleicht Mathe-LK hattet und nun wirklich nicht mehr hören müsst, wie die Integralrechnung funktioniert… Denkt in den ersten Wochen nicht daran, wie viel ihr lernen werden müsst, sondern schaut euch um, wer mit euch studiert und findet heraus, was eure neue Heimat so zu bieten hat!

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Turbo-Lernen im Medizinstudium (2): Zeit effektiv nutzen

Medizinstudent setzt die Pomodoro-Technik ein, um konzentriert 25 Minuten in der Bibliothek in einer ruhigen Umgebung zu lernen – effektives Zeitmanagement im Medizinstudium.Der erste Schritt, um deine Zeit möglichst effektiv zu nutzen, ist bereits getan: Durch die richtige Priorisierung der einzelnen Themen und der Erstellung deines Lernplans, hast du deine Zeit schonmal eingeteilt. Wenn du das noch nicht getan hast oder keine Ahnung hast, wovon hier die Rede ist, lies unbedingt den ersten Teil unserer Beitragsreihe „Turbo-Lernen im Medizinstudium“.

Ersten Teil gelesen? Super! Dann geht’s jetzt endlich ans Lernen. Aber richtig. Also so, dass der Stoff nach deiner Lernzeit auch im Gedächtnis bleiben.

Ablenkung vermeiden

Als Erstes suchst du dir die richtige Umgebung zum Lernen. Richtig heißt in dem Fall: eine Umgebung mit so wenig Ablenkung wie möglich. Lernen hat nämlich nur dann einen Sinn, wenn du auch konzentriert bei der Sache bist. Ansonsten sitzt du nur deine Zeit ab, ohne einen bemerkenswerten Lerneffekt.

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Turbo-Lernen im Medizinstudium (1): Lernstoff perfekt organisieren

Cartoon einer Medizinstudentin, die motiviert an einem Lernplan arbeitet – effektive Lernorganisation im Studium.Die Zeit im Uni-Alltag ist knapp, der Lernstoff ist viel. Die Zeit während der Prüfungsvorbereitung ist noch knapper, der Lernstoff noch mehr. Da fragt man sich als Student regelmäßig: So viel lernen? In so kurzer Zeit? Alles auf einmal? Wie soll man das schaffen? Der erste Schritt ist schon mal getan, indem du nach dem „Wie“ und nicht nach dem „Ob“ fragst.

Denn es ist möglich, so viel auf einmal zu lernen.

Der Gedächtnisweltmeister Johannes Mallow behauptet in einem Artikel im Spiegel sogar: Die besten Gedächtnissportler der Welt können sich 300 Wörter in 15 Minuten in der richtigen Reihenfolge merken. Klar, du sollst keine Wortreihenfolge auswendig lernen, aber vielleicht ist es doch ein kleiner Ansporn, dass du dein Gehirn nicht unterschätzen solltest. Es kann mehr, als du denkst. Und ein paar biochemische Formeln, Symptomkonstellationen oder anatomische Bezeichnungen sollten da doch eigentlich kein Problem sein.

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