Die Pharmakologie ist eines der Fächer, in denen man im Medizinstudium schnell zwischen Wirkstoffen, Rezeptoren, Nebenwirkungen und klinischer Anwendung den Überblick verlieren kann. Die aktuelle 9. Auflage des Taschenatlas Pharmakologie aus dem Thieme Verlag verspricht genau hier Orientierung: kompakt genug für das schnelle Nachschlagen, dabei visuell genug, um komplexe Mechanismen verständlich darzustellen. Wir werfen einen Blick darauf, ob der Klassiker auch in der neuen Auflage noch eine sinnvolle Hilfe für Studium und Prüfungsvorbereitung ist.
Zielgruppe
Der Taschenatlas Pharmakologie richtet sich besonders an Medizinstudenten im klinischen Abschnitt, die Pharmakologie strukturiert wiederholen oder parallel zur Vorlesung vertiefen möchten. Auch für die Vorbereitung auf Klausuren und das zweite Staatsexamen ist das Buch geeignet, vor allem wenn man bereits erste Grundlagen mitbringt und ein kompaktes Repetitorium sucht. Darüber hinaus kann der Atlas auch für Assistenzärzte, Pharmaziestudenten oder Studenten anderer Gesundheitsberufe nützlich sein, wenn pharmakologische Zusammenhänge schnell nachgeschlagen werden sollen. Für Studenten, die Pharmakologie zum ersten Mal vollständig erarbeiten, empfiehlt sich das Buch eher als ergänzende Ressource zu Vorlesung, Skript oder ausführlicherem Lehrbuch.
Aufbau & Didaktik
Das Buch ist klar in mehrere große Abschnitte gegliedert: Allgemeine Pharmakologie, Spezielle Pharmakologie, Therapie spezieller Erkrankungen, Übersichten zu besonderen Wirkstoffgruppen und Therapien sowie Anhang mit Glossar und Sachverzeichnis.
Der Aufbau folgt dem bekannten Taschenatlas-Prinzip:
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Ihr bekommt bei Amboss jegliche Fakten stichpunktartig und mit Bildern und Tabellen untermauert präsentiert. Dabei kann man auch entscheiden, ob tiefergehende Fakten eingeblendet werden sollen oder nicht. Außerdem sind alle Amboss-Artikel untereinander verlinkt – so kannst du dir nach Bedarf nicht nur das vorklinische Grundlagenwissen aneignen, sondern auch in Krankheitsbildern und Therapien stöbern. Ihr filtert also selbst, ob ihr tief ihr in die Materie einsteigen wollt oder ob euch für Klausuren und Examen erstmal das Basiswissen reicht.
Die PROMETHEUS-Reihe von Thieme gehört zu den meistverkauften Büchern für Medizinstudenten. Das liegt zum Einen an einem modernen, zielorientierten Marketing des Stuttgarter Verlags und zum Anderen an den qualitativ hochwertigen Produkten. Seit September gibt es das LernPaket in der mittlerweile 13. Auflage.
Seit Februar dieses Jahres gibt es die „PROMETHEUS LernKarten der Anatomie“ in der nun 8. Auflage. Wir haben sie getestet.