Rezension: „BASICS Medizinische Mikrobiologie“

Wie gut ist das BASICS Medizinische Mikrobiologie, Infektiologie und Hygiene?Mikrobiologie und Hygiene werden an den meisten Unis im Medizinstudium relativ früh im klinischen Abschnitt, meist schon im 5. Semester, gelehrt. Die Infektiologie gehört vielerorts zum großen Block der Inneren Medizin, da sie ja auch Teil dieser Facharztausbildung ist. Diese relativ kleinen Teilfächer scheinen also prädestiniert, um in einem Kurzlehrbuch der BASICS-Reihe behandelt zu werden.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich an Medizinstudenten des klinischen Studienabschnitts, die sich vorlesungsbegleitend auf die schriftliche Prüfung dieser Fächer vorbereiten möchten.

Aufbau / Didaktik:

Wie das bei den Kurzlehrbüchern der BASICS-Reihe so üblich ist, teilt sich das Buch auf in einen allgemeinen (allgemeine Erregerlehre und infektiologische Grundlagen) und speziellen Teil (nochmal unterteilt in Mikrobiologie, Infektiologie und Hygiene). Abgerundet wird das Konzept wie immer mit 3 Fallbeispielen und einem Anhang, der beim „BASICS Medizinische Mikrobiologie, Inkektiologie und Hygiene“ vor allem aus praktischen Lerntabellen über die wichtigsten Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten besteht. Anders als in anderen BASICS-Ausgaben werden die einzelnen Themen in diesem Buch auch des Öfteren mal auf 3 oder 4 Seiten behandelt. Am Ende eines Themas gibt es jeweils eine kurze Zusammenfassung.

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Rezension: „Chemie für Mediziner, 10. Auflage“

Der sogenannte Zeeck gilt als Standardwerk für Medizinstudenten. Doch was ist neu in der 10. Auflage?Chemie wird von nicht wenigen Medizinstudenten als erste Hürde des Studiums wahrgenommen. Manchmal liegt das auch daran, dass Studenten das Fach vor dem Abitur noch abgewählt haben. Seit August 2020 gibt es das Lehrbuch „Chemie für Mediziner“, auch als Zeeck bekannt, in der 10. Auflage. Doch was gibt es neues in dieser Auflage? Und lohnt sich das Buch oder tut es auch ein gebrauchtes Exemplar auf dem Bücherflohmarkt? Wir verraten es Euch.

Zielgruppe

Das Buch ist weiterhin für Mediziner und Zahnmediziner der Vorklinik konzipiert und setzt auch in der 10. Auflage wenig chemisches Grundverständnis beim Leser voraus, was Studenten zu Gute kommt, die das Fach entweder abgewählt haben oder deren Abi schon ein paar Jahre her ist.

Aufbau / Didaktik

Die Neuauflage ist sowohl ähnlich lang und besteht auch weiterhin aus 23 Kapiteln, die grob in allgemeine, anorganische und organische Chemie unterteilt sind. Auch die Aufteilung der einzelnen Kapitel mit Orientierungskästchen, Tabellen, Checklisten und Übungsaufgaben entspricht dem der 9. Auflage von Chemie für Mediziner. Die medizinischen Bezüge wurden im Vergleich nochmal ausgebaut und am Ende des Buches werden die wichtigsten funktionellen Gruppen nun in einer Übersicht dargestellt. Außerdem können über QR-Codes neue digitale Inhalte abgerufen werden.

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Rezension: „Facharztprüfung Anästhesiologie“

Nachdem wir bereits das Werk von Thieme zum selben Thema rezensiert haben, kommt nun heute eine Buchbesprechung der Facharztvorbereitung für das Fach Anästhesie vom Elsevier-Verlag.

Zielgruppe:

Eigentlich sagt der Titel „Facharztprüfung Anästhesiologie“ schon alles – das Buch richtet sich an fortgeschrittene Weiterbildungsassistenten der Anästhesie. Sicherlich kann man dank der ausführlichen Erklärungen allerdings auch als Assistenzarzt jeden Ausbildungsstandes das Buch zur Hand nehmen.

Aufbau / Didaktik:

Facharztprüfung Anästhesiologie (Elsevier)Das Buch ist in sieben große Kapitel aufgeteilt: „Grundlagen“, „Prä-“/„Intra-“ und „Postoperative Anästhesie“, „Kinderanästhesie“, „Ambulante Eingriffe“ und „Notfall- und Intensivtherapie“. Innerhalb der Kapitel gibt es zu ausgewählten Themenblöcken jeweils einen Fall, anhand dessen Fragen gestellt und besprochen werden. Das ganze ähnelt von der Struktur her also einem Prüfungsgespräch. Das Layout ist sehr ansprechend gestaltet und die vielen farbigen Abbildungen, Merkkästen und Zusammenfassungen lockern das Schriftbild auf. Die einzelnen Unterkapitel sind von angenehmer Länge und eignen sich auch für eine knappe Vorbereitung, wenn man nicht viel Lernzeit am Stück erübrigen kann.

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Rezension: „Biochemie hoch2“

Die Rezension von "Biochemie hoch2"Seit dem letzten Jahr gibt es das „hoch2“-Konzept von Elsevier auch für die Vorklinik. Getreu des systematischen Aufbaus besteht auch die Biochemie (und Molekularbiologie)-Ausgabe aus einem Kernteil und einem Exzerpt am Seitenrand. Wir haben das „Biochemie hoch2“ für Euch probegelesen.

Zielgruppe:

Das Buch ist für Vorkliniker vorlesungsbegleitend geeignet und natürlich lässt damit auch für das Praktikum und die entsprechende(n) Klausur(en) lernen.

Aufbau / Didaktik:

Die insgesamt 29 Kapitel werden gemäß des „hoch2-Konzepts im 2-Spalten-Prinzip präsentiert: Auf der Kernseite befindet sich der Inhalt der beiden Hauptautoren, an der Randleiste fassen die Biochemikerin Carolin Unterleitner und der Assistenzarzt Karim Kouz den Stoff zusammen und geben Tipps, worauf man beim Lernen auf die Prüfung besonders Wert legen sollte. Kapitel werden mithilfe eines Falls eingeleitet und enthalten in der Regel weitere gelbe Kästen mit Grundlagenwissen (Chemische Bindungen, Konzentration…) und klinische Bezüge (in lila Kästen). Übungsfragen am Ende eines jeden Kapitels resümieren die Inhalte nochmal und können als Vorbereitung auf mögliche mündliche Prüfungen genutzt werden. Außerdem werden kapitelbezogene Prüfungsschwerpunkte des IMPP in Form einer Checkliste und im Anhang wird auf zu lernende „Kompetenzen und Fertigkeiten“ des nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) hingewiesen. Genau wie die bisher erschienen anderen Teile der „hoch2-Reihe“ ist das Design sehr modern gehalten und die Aufmachung hochwertig.

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Rezension: „MedAT: Das Prüfungstraining für den BMS“

MedAT - Das Prüfungstraining für den BMS von Paul Yannick Windisch und Jiyang Yu.Passend zum Lernskript für den Basiskenntnistest Medizinische Studien (BMS) gibt es seit letztem Herbst auch ein Übungsbuch von Paul Yannick Windisch und Jiyang Yu, das den Leser auf diesen Teil des MedAT vorbereiten soll.

Zielgruppe:

Das Buch eignet sich für potentielle Studienanfänger der Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin, die gerne in Wien, Innsbruck, Graz oder Linz studieren möchten. Aber auch, wenn man sich bereits in der Vorklinik befindet, kann man mit „MedAT – Das Prüfungstraining für den BMS“ das Gelernte in den Fächern Biologie, Chemie und Physik festigen.

Aufbau / Didaktik:

Das Übungsbuch teilt sich in 4 Teile auf, die sich der Biologie, Chemie, Physik und Mathematik widmen und jeweils durch verschiedene Themengebiete in Unterkapitel unterteilt werden. Jedes Kapitel teilt sich in Aufgaben auf, deren Lösungen danach folgen. Als Einführung in das Thema beginnt jedes Unterkapitel mit einem Lückentext, der wichtige Inhalte abfragt. Auch in Tabellen werden durch bestimmte Lücken Lerninhalte in strukturierter Form abgefragt. Freitext-Aufgaben sowie zu zeichnende Abbildungen fordern den Leser etwas mehr heraus, sodass man das Gelernte hier selbst reproduzieren muss und nicht nur das pure Erkennen ausreicht. Zu guter Letzt gibt es natürlich auch Multiple-Choice-Fragen wie sie im BMS vorkommen. Die Lösungen werden anschließend zur Kontrolle präsentiert.

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Rezension: „MedAT Humanmedizin/Zahnmedizin 2020/2021- Band 1“

Lest die Rezension von MedAT Humanmedizin/Zahnmedizin 2020/2021- Band 1 auf Medizin-Blog.comSeit 2013 werden Plätze der Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin in Österreich auch anhand der Resultate beim sogenannten Medizinischen Aufnahme-Test (MedAT) vergeben. Der Test fragt sowohl soziale und kognitive Fähigkeiten als auch naturwissenschaftliches Vorwissen ab. Zur Vorbereitung auf Letzeres gibt es seit kurzem ein gleichnamiges spezielles Lernskript.

Zielgruppe:

Zur Zielgruppe gehören ganz klar potentielle Erstsemester der Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin, die gerne in Wien, Innsbruck, Graz oder Linz studieren möchten.

Aufbau / Didaktik:

Das Lernskript MedAT fasst auf knapp 450 Seiten die wichtigsten naturwissenschaftliche Vorkenntnisse zusammen, die in einem Unterteil des MedAT, dem Basiskenntnistest für medizinische Studien (BMS) abgefragt werden. Dabei gliedert sich das Buch nach den 4 Fächern Biologie, Physik, Chemie und Mathematik. Diese grobe Einteilung wird wiederum in kleinere Kapitel unterteilt, in denen die wichtigsten Lerninhalte effektiv vermittelt werden. Einen enormen Beitrag zur guten Übersicht leisten auch 6 verschiedene Kästen, die in jeweils eigener Farbe folgende Basisinfos geben: Verständnis, Definition, MedAT-Geheimtipp, Epische Eselsbrücken, Formeln / Axiome / Sätze. Ein eigener Kasten gibt ebenfalls wichtige Tipps für den 60-Tage-Lernplan, den man anhand des Skriptes ohne Weiteres durcharbeiten kann. Wer weniger Vorbereitungszeit hat, kann auf den 30-Tage-Lernplan zurückgreifen. Zusammen mit über 1000 Online-Testfragen (unter get-to-med.com) erinnert die strukturierte Herangehensweise sehr an Lernpläne für das Physikum oder das 2. Staatsexamen.

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Rezension: „BASICS Dermatologie, 5. Auflage“

Das BASICS Dermatologie verhilft Medizinstudenten zu einem dermatologischen Grundwissen.Dermatologie ist ein kleines Fach im klinischen Abschnitt des Medizinstudiums, das meistens innerhalb von einem Semester mit ein paar Vorlesungen, einem kleinen Praktikum und einer Klausur abgefrühstückt wird. Wer mehr von diesem spannenden Fach erfahren will, kann auf das BASICS Dermatologie zurückgreifen.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich an Medizinstudenten zwischen Physikum und 2. Staatsexamen, die einen Überblick über das Spektrum der Dermatologie erhalten möchten. Gerade vor Famulaturen oder dem entsprechenden Wahltertial im PJ kann das sinnvoll sein. Aber auch Zahnmedizinstudenten werden bekanntlich im Examen in diesem Fach geprüft und können das Buch dafür brauchen.

Aufbau / Didaktik:

Gemäß dem BASICS-Konzept beginnt das Buch mit einem allgemeinen Teil, in dem dermatologische Grundlagen wie die Effloreszenzen und Grundgedanken der Diagnostik und Therapie beschrieben werden. Im anschließenden speziellen Teil wird auf Infektionen, entzündliche erythematosquamöse Dermatosen, Intoleranzreaktionen, Autoimmunkrankheiten, physikalisch und chemisch bedingte Hautveränderungen, hereditäre Hautkrankheiten, Tumoren, gewebs- und regionspezifische Krankheiten der Haut, Hautbeteiligung bei anderen Krankheiten, Gefäßerkrankungen und Andrologie näher eingegangen. Natürlich kommt dabei wieder das bewährte 2-Seiten-Konzept zum Einsatz, bei dem die meisten der insgesamt 46 Kapitel auf einer Doppelseite abgehandelt und am Ende in einem kleinen Kasten zusammengefasst werden. Am Ende des Buchs wird in 5 Fallbeispielen auf Teile des Lernstoffs erneut eingegangen. Insgesamt ist das Konzept also gewohnt gut umgesetzt worden in der 5. Auflage dieses BASICS.

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