Rezension: „Medizinische Terminologie“

Medizinische Terminologie von Wolfgang CasparDie Terminologie wird an den Unis häufig im ersten Semester behandelt. Die meisten Medizinstudenten haben heutzutage (zurecht) kein Latein mehr in der Schule gehabt und müssen die Begrifflichkeiten am Anfang ihres Studiums deshalb erstmal durchblicken. Der „Termi“-Kurs dauert meistens nur ungefähr 3 Monate. Lohnt sich ein entsprechendes Buch trotzdem? Wir geben euch die Antwort.

Zielgruppe

Das Buch „Medizinische Terminologie“ wurde hauptsächlich für Medizin- und Zahnmedizinstudenten im ersten Semester geschrieben.

Aufbau / Didaktik

Anfangs werden die Grundlagen medizinischer Termini (Schreibweise, Aussprache, grundlegende Vokabeln sowie Grammatik) erklärt. Die folgenden Kapitel sind nach Körperregionen bzw. verschiedenen medizinischen Fachbereichen gegliedert und nennen nach einer kurzen Einleitung jeweils die dafür wichtigsten Vokabeln in Tabellen mit deutscher und englischer Übersetzung. Außerdem gibt es in jedem Kapitel Übungsaufgaben, wodurch man testen kann, ob man die Vokabeln verstanden hat. Abschließend bietet das Buch ein Vokabelverzeichnis zum schnellen Nachschlagen.

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FAQs für Abiturienten: Nach dem Abi ist vor dem Studium (01)

Ihr habt das Abitur in der Tasche und habt nun vor, euch für Human- oder Zahnmedizin zu bewerben? Dann seid ihr hier genau richtig! Mit unserer Rubrik „FAQs für Abiturienten“ machen wir euch fit für den ersten Schritt Richtung Arztkarriere. Antworten auf typische Fragen vor Beginn des Studiums findet ihr hier.

Muss ich eine 1,0 im Abi haben, um Medizin zu studieren? Diese und andere Fragen beantworten wir in unseren FAQs für Abiturienten und Erstsemester.Muss ich ein 1,0er Abi haben, um das Studium zu schaffen?

Nein! Aufgrund des hohen NCs sind Kommilitonen mit einem sehr guten Abitur keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Aber lasst euch davon keinesfalls einschüchtern – der Abiturschnitt sagt wirklich gar nichts über den späteren Studienerfolg aus. Im Medizinstudium korreliert der Erfolg in den Prüfungen nämlich sehr stark mit dem Zeitaufwand, den der Student für die Uni betreibt. Gerade in Fächern wie Anatomie muss enorm viel in kurzer Zeit auswendig gelernt werden: da hilft Fleiß deutlich mehr als überdurchschnittliche Intelligenz. Das Abitur ist zwar ein wichtiger Teil für die Eintrittskarte ins Studium – danach aber absolut irrelevant.

Muss ich Latein in der Schule gehabt haben?

Und auch hier wieder ein klares nein. Das Latinum zu besitzen ist heutzutage keine Pflicht mehr im Medizinstudium. Am Anfang des Studiums werden für alle Studenten Vorlesungen und Seminare in Terminologie angeboten, welche dann mit einer verpflichtenden Klausur abgeschlossen werden. Natürlich ist es am Anfang ein wirkliches Stück Arbeit, ohne vorherige Kenntnisse in der kurzen Zeit einen Zugang zum Lateinischen zu finden – es werden aber nur die nötigsten Grundlagen (Deklinationen, Steigerungen…) gelehrt und Vokabeln verlangt. Ich selbst hatte kein Latein in der Schule und habe den Schein auch problemlos bekommen.

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