Wie bereitet man sich am besten für die MPU vor?

Im Volksmund wird die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) oft als Iditotentest bezeichnet. Doch dahinter verbirgt sich für viele eine wichtige Prüfung, da sie darüber entscheidet, ob man die Fahrerlaubnis entzogen bzw. neu erteilt bekommt.

Seit 1954 wird die MPU von der Begutachtungsstelle für Fahreignung eingesetzt, um Verkehrsünder, die mehrfach oder in besonders hohem Maße verkehrwidrig aufgefallen sind, zu testen und somit eine Entscheidungshilfe zu haben, wenn es um die Erteilung der Fahrerlaubnis geht.

Einige Einrichtungen bieten Hilfe für Betroffene an, indem intensive Vorbereitungsseminare angeboten werden. Dabei geht es darum den Ablauf der Eignungsprüfung zu erläutern und den Prüflingen die Erfolgskriterien näher zu bringen, auf die besonders geachtet wird. Was muss angegeben werden? Welche Informationen unterliegen der Schweigepflicht beziehungsweise Vertraulichkeit und müssen eventuell nicht bereitgestellt werden? Angeboten werden solche Kurse in vielen Städten. So auch in München, Nürnberg, Augsburg oder Regensburg. Besuchen Sie MPU Vorbereitung Augsburg Webseite und lesen sie sich in aller Ruhe die wichtigsten Infos durch.

Hohe Anforderungen an Fachübersetzungen

Professionelle Fachübersetzungen sind in der Medizin wie in jeder anderen Naturwissenschaft unerlässlich und von enormer Wichtigkeit, um Fehler beim Verstehen zu verhindern. Das ist natürlich meistens nicht einfach und bedarf fachkundigen Personals. Da vor allem in den USA und Großbritannien viel im medizinischen Bereich geforscht wird, sind es meistens Übersetzungen aus dem Englischen in die deutsche Sprache, die gebraucht werden. Viele Ärzte lesen die Veröffentlichungen natürlich direkt in der Originalsprache, aber trotzdem gibt es Gründe, warum technische Übersetzungen wichtig sind. Auch in der Pharmabranche werden hohe Ansprüche an Fachübersetzungen vom erfahrenen Übersetzungsbüro gestellt. Auch einige Lehrbücher für Studenten basieren auf übersetzten Erstfassungen aus angelsächsischen Ländern.

Angebote für Übersetzungen von Fachagenturen für jedes Gebiet gibt es einige, wie zum Beispiel auf der Internetseite www.invatrans.ch.

Medizinische Fachübersetzungen

In keinem anderen Fachgebiet ist die Anforderung auf eine hundertprozentig eindeutige Übersetzung so hoch, wie in der Medizin. Bereits ein minimaler Fehler kann das Leben von einem oder vielen Menschen gefährden. Eine Übersetzung muss von professionellen Übersetzern mit wissenschaftlichem Fachwissen erfolgen. Die sicherste Möglichkeit ist, einen studierten Mediziner oder Pharmazeuten zu beauftragen, der in seine Muttersprache übersetzt.

Medizinische Übersetzungen

Den kleineren Teil an medizinischen Übersetzungen bilden Arztbriefe und Sachverständigen-Gutachten im klinischen oder auch pharma-toxikologischen Bereich. Der weit größere Anteil entsteht durch Schulungs- und Lehrmaterialien, wissenschaftliche Publikationen und Kongressunterlagen, die weltweit gelesen und genutzt werden.

Pharmazeutische Übersetzungen

Um eine weltweite Zulassung eines Arzneimittels zu erhalten, sind die Übersetzungen von Studienunterlagen und Zulassungsdossiers erforderlich. Dies hat zur Folge, dass für jedes Präparat eine Packungsbeilage, ein Labelling und eine Zusammenfassung der Produktmerkmale in die jeweilige Landessprache übersetzt werden muss.

Falsche Übersetzung und die Folgen

Schon ein simpler Fehler kann hier zu schwerwiegenden Folgen führen. Ein Übersetzer ohne die fachliche Qualifikation würde diesen Fehler nicht bemerken und setzt jedem Patienten dem Risiko aus, aufgrund einer falschen Übersetzung der Diagnose, die falsche Medikation zu erhalten. Nur ein bis zwei Buchstaben am Ende eines Wortes falsch übersetzt, setzen möglicherweise einen Prozess in Gang, der nicht mehr zu stoppen ist.

Ein einfaches Beispiel ist die Über- und Unterfunktion eines Organes. In den meisten Sprachen sind diese zwei Begriffe in ihrer Schreibweise ähnlich den lateinischen Begriffen. Ein Übersetzer mit dem nötigen Hintergrundwissen würde diese beiden Begriffe nie verwechseln. Bei einem Laien wäre dieser Irrtum jedoch denkbar.

Eine passende Literatur für solche Übersetzung gibt es nicht. Sie finden in Deutschland einige Anbieter auf dem Markt, die professionelle medizinische und pharmakologische Fachübersetzungen vornehmen. Jedoch muss auch hier die Qualität der Anbieter überprüft werden. Im größten Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer, kurz BDÜ genannt, werden hohe Qualitätsanforderungen gestellt. Auf der entsprechenden Internetseite kann nach Übersetzern für spezielle medizinische Fachbereiche gesucht werden. Auch für exotische Sprachen findet sich dort ein geeigneter Anbieter.

Info-Portal für Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Störungen

Schizophrenie und bipolare Störungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Krankheitsbildern weltweit. In Deutschland geht man heutzutage von zirka 700.000 Betroffenen aus, die an einer Schizophrenie leiden. Fast 2 Millionen Menschen leben in der Bundesrepublik mit einer bipolaren Störung.

Schizophrene Symptome können sehr variabel augeprägt sein und hängen auch von der Persönlichkeit der Patienten ab. Zumeist bemerkt man bei den Betroffenen Antriebslosigkeit, Ambivalenz, Autismus, Wahn oder Halluzinationen.

Bipolare Störungen gehören zu den Affektstörungen und sind vor allem durch willkürliche, nicht kontrollierbare Störungen des Antriebs, die sich zwischen Extremen bewegen. So sind Patienten, die an dieser Krankheit leiden, oftmals episodisch entweder stark depressiv oder manisch geprägt. Ein Normalniveau des Antriebs wird ohne Therapie selten erreicht.

Neue Wege PsychiatrieNatürlich finden Betroffene bei den entsprechenden Ärzten passende Therapievorschläge, die aufgrund der gegebenen Gefahr von zum Beispiel Suizidversuchen unbedingt wahrgenommen werden sollte. Auch im Internet gibt es einige Portale, die diesen Patientengruppen helfen können. Hier findet man nicht nur entsprechende Informationen und Hilfe zu den beiden Krankheitsbildern, sondern auch praktische Tools wie ein Kongresskalender oder die Literatursuche. Zusätzlich gibt es für Fachkreise mit DocCheck-Passwort auch einen Zugang für weitere Infos auf der Internetseite. Vorbeischauen lohnt sich also.

Neu: „Weblinks“ auf medizin-blog.info

Weblinks für MedizinstudentenAuf Anfrage einiger unserer User haben wir unsere Website nun um eine weitere Unterseite erweitert.

Ab sofort findet ihr in der Rubrik „Weblinks“ praktische Verlinkungen aus den Bereichen „Internetseiten der Goethe-Universität Frankfurt am Main“, „Fachschaftsgruppen Medizin der Uni Frankfurt“, „Informationen und Nachschlagewerke“, „Prüfungsvorbereitung“, „Organisationen und Verbände“ und „Promotion“.

Natürlich werden wir auch hier unser Angebot ständig ausbauen und aktuell halten. Über Feedback freuen wir uns wie immer.

Vorschau: So geht es weiter bei uns

Folgende Lehrbücher bzw. Lehr-DVDs werden wir in den nächsten Wochen und Monaten für Euch lesen und hier vorstellen:

  • Mediscript StaR – Das Staatsexamen-Repetitorium zum Hammerexamen (Elsevier), 1. Auflage
  • Schmerzmedizin – 1000 Fragen (Thieme), 1. Auflage
  • Anästhesie-Intensivmedizin-Notfallmedizin (Schattauer), 8. Auflage
  • Chirurgie für Studium und Praxis 2012/13 (Medizinische Verlags- und Informationsdienste), 11. Auflage
  • Gynäkologie und Urologie für Studium und Praxis 2012/13 (Medizinische Verlags- und Informationsdienste), 6. Auflage
  • Neurologie und Psychatrie für Studium und Praxis 2011/12 (Medizinische Verlags- und Informationsdienste), 8. Auflage
  • Rechtsmedizin interaktiv (Schattauer), DVD, 2. Auflage
  • Duale Reihe Physiologie (Thieme), 2. Auflage

Natürlich informieren wir Euch wie gewohnt auch per Newsletter über unsere Buchbesprechungen und sonstigen Neuigkeiten.

Serie Doktorarbeit (Teil 1): Welche Promotionsarbeit passt zu mir?

Für manche Studenten beginnt die Suche bereits vor dem Physikum. Für viele erst danach so richtig. Doch braucht man wirklich einen Doktortitel und wieviel Aufwand macht Sinn?

Wie finde ich die passende Doktorarbeit?Zuerst einmal sollte man sich fragen, was man mit der Doktorarbeit überhaupt erreichen möchte. Manchen geht es eigentlich nur um die zwei Buchstaben vor dem Nachnamen. Manche andere möchten sich mit der Arbeit eine gute Grundlage für den späteren Berufsweg schaffen, weil sie zum Beispiel eine universitäre Laufbahn einschlagen möchten oder ihre zukunft in der Forschung sehen.

Wenn man zu dieser Gruppe gehört, lohnt es sich auf jeden Fall eine aufwendige Arbeit zu beginnen. Experimentelle Studien über mehrere Jahre mit 30 oder mehr Probanden sind dabei am angesehensten und versprechen die Chance auf eine gute Note. Allerdings sind sie am arbeitsintensivsten und oft nicht ohne mindestens ein Freisemester zu meistern. Eventuell kann die Doktorarbeit dann aber mit der entsprechenden Veröffentlichung und Vorstellungen auf Kongressen dazu führen,dass man sich neben der Examensnote und der persönlichen Erscheinung einen weiteren Pluspunkt für das Vorstellungsgespräch am Wunsch-Arbeitsplatz sichert.

Wem es aber hingegen nur um den Titel an sich geht, der sollte auf zu viel Schnickschnack verzichten und sich eher für eine retrospektive Promotionsarbeit entscheiden, bei der es hauptsächlich um die statistische Auswertung bereits erhobener Daten geht. Diese Art dauert in den meisten Fällen nicht ganz so lange wie eine experimentelle Arbeit und lässt sich sogar manchmal neben dem Studium her fertig stellen.

Man sollte sich also vorher genau fragen, wieviel Aufwand man sich zumuten möchte und wofür man diesen zu leisten bereit ist.

Im nächsten Teil unserer Serie über Doktorarbeiten gehen wir auf die Frage ein, wie man denn überhaupt eine findet und worauf man bei der Entscheidung für oder gegen eine Doktorandenstelle achten sollte.