Schmerz ist für den Menschen, wie für jedes andere Lebewesen, überlebenswichtig. Personen, die aufgrund von Krankheiten kein Schmerzempfinden haben, sterben oft schon in frühen Jahren. Eine simple Blinddarmentzündung kann für sie schon tödlich enden, weil sie die Warnsignale des Körpers nicht erkennen. Andererseits kann Schmerz aber auch das Leben zerstören. Er beeinflusst Fühlen, Denken und Handeln eines Menschen und kann Lebensfreude und Zuversicht nehmen.
Akuter und chronischer Schmerz
Ein akuter Schmerz entsteht direkt und zeigt dem Betroffenen an, dass es gerade zu einer Schädigung von Gewebe kommt. Dieses Warnsignal führt normalerweise zu einer direkt Handlungsänderung, beispielsweise zu einer Schonhaltung bei Rücken- oder Gelenkschmerzen.
Auch chronische Schmerzen sind Ausdruck einer Gewebeschädigung, beispielsweise bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder verschiedenen Tumoren. Im Gegensatz zum akuten Ereignis halten chronische Schmerzen für mindestens 3-6 Monate an. Da der menschliche Organismus über ein sogenanntes Schmerzgedächtnis verfügt, kommt es oftmals dazu, dass schon geringe Schmerzen von dem Betroffenen als äußerst störend wahrgenommen werden und das Schmerzempfinden dadurch dysreguliert wird.
Enorme volkswirtschaftliche Bedeutung
In Deutschland leiden ca. 12 bis 15 Millionen Menschen an länger andauernden oder rezidivierenden Schmerzen. 4 bis 5 Millionen fühlen sich durch die Schmerzen stark in ihrem Alltag beeinträchtigt. Schätzungen zufolge sind bis zu 25 Prozent davon aufgrund ihrer Schmerzsymptomatik sogar suizidgefährdet. Die weitaus führende Form von Schmerzen in Deutschland sind die Rückenschmerzen. Ungefähr zwei Drittel der Erwachsenen leiden mindestens einmal pro Jahr an Rückenschmerzen. Pro Patient entstehen im Jahr Kosten von ca. 1322 Euro (46 Prozent entfallen davon auf die Behandlung, 54 Prozent sind indirekte Kosten für Arbeitsausfall oder Rente). Insgesamt kommen so Kosten von ca. 49 Milliarden Euro pro Jahr zusammen. Das Thema Schmerz hat also längst nicht nur eine medizinische und individuelle Bedeutung, sondern ist vor allem auch für die Volkswirtschaft ein großer Kostenfaktor.
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Die Kernspintomographie gehört längst zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren. Moderne Geräte, die immer bessere Bilder produzieren und die Möglichkeit einer strahlenlosen Untersuchung machen diese Modalität im klinischen Alltag unverzichtbar. Gerade in der Untersuchung von Gelenkpathologien ist die Magnetresonanztomographie nahezu konkurrenzlos. Für alle Radiologen haben wir uns mal den MR-Atlas.com von Wolfgang Fischer zu Gemüte geführt.
Nachdem wir in letzter Zeit viele „dicke Schinken“ Probe gelesen haben, ist es nun an der Zeit ein extrem praxisrelevantes Buch vorzustellen: „Anästhesie griffbereit“. Das Buch ist erfrischend knapp gehalten und überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Myrièlle ist 19 Jahre alt und hat im letzten Oktober ihr Zahnmedizinstudium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg begonnen. Damit startet für sie ein neuer Lebensabschnitt in einer neuen Stadt mit neuen Freunden, neuen Tagesabläufen und vielen neuen Eindrücken. In mehreren Beiträgen schildert Myrièlle ihre ersten Erfahrungen vom neuen Leben als Zahni.
Ich selbst hatte ebenfalls großen Respekt vor dem Fach. Ich hatte Chemie zwar bis kurz vor dem Abitur und immer sehr gute Noten gehabt – dennoch kannte ich einige Studenten und Assistenzärzte, die ihr Studium wegen mehrerer missglückter Chemie-Klausuren verlängern mussten. Aber: es war unerwartet machbar. Gleich zu Beginn des Studiums starten die Vorlesungen, welche einmal die Woche und das gesamte erste Semester abgehalten werden. Nach einigen Wochen beginnt dann auch das Seminar, das für alle Studenten verpflichtend ist. Für jede Woche werden Aufgaben auf Moodle hochgeladen, welche zu erledigen sind und dann gemeinsam in Kleingruppen unter Anleitung eines Chemie-Studenten besprochen werden. Die Lehre beginnt wirklich mit den Grundlagen der Chemie: wie ist ein Molekül aufgebaut? Was sind Van-der-Waals-Kräfte und wie stelle ich korrekt Redox-Reaktionen auf? Besonders hilfreich fand ich die Seminare – in Gruppen von etwa 30 Leuten und im Gespräch mit dem Tutor festigt sich der Stoff einfach besser als im überfüllten Hörsaal. In den ersten Monaten lernten wir also alles Medizinrelevante der Chemie: von den Grundlagen des Atoms über Säure-Base-Reaktionen und Komplexchemie bis hin zu Kohlenhydraten und Proteinen.
Im Sommer ist es mal wieder soweit: die Fußball-Weltmeisterschaft und nebenbei noch das Physikum. Am Ende gilt bei beidem das gleiche: Das Spiel muss nicht schön sein, am Ende zählen nur die Punkte. Das wissen auch Medizinstudenten. Wer das zu spät bemerkt hat oder nicht bereits seit März in den dickeren Lehrbüchern lesen wollte, greift jetzt gerne nach den
Seit 2013 werden Plätze der Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin in Österreich auch anhand der Resultate beim sogenannten Medizinischen Aufnahme-Test (MedAT) vergeben. Der Test fragt sowohl soziale und kognitive Fähigkeiten als auch naturwissenschaftliches Vorwissen ab. Zur Vorbereitung auf Letzeres gibt es seit kurzem ein gleichnamiges spezielles Lernskript.