Fragt man nach pharmakologischen Grundlagen, wird meist nicht nur innerlich laut aufgestöhnt. Pharmakologie hat den Ruf eines ausgesprochen trockenen Faches, das von vielen nur zu gern „auf Lücke“ gelernt wird. Ärgerlich wird es dann, wenn zu einem essentiellen Bestandteil des alltäglichen Berufslebens wird. In der Anästhesie wird man auch mit größter Mühe nicht um ein fundiertes Pharmakologie-Wissen herumkommen, weshalb wir für euch einen Blick in eines der Standardwerke geworfen haben, das Buch „Anästhesiologische Pharmakotherapie“ von Holger Thiel und Norbert Roewer.
Zielgruppe:
Wie der Titel schon ankündigt, richtet sich das Lehrbuch vor allem an Anästhesisten. Für Assistenzärzte ist es in jedem Fall sinnvoll, wir lehnen uns allerdings noch etwas weiter aus dem Fenster und sagen, dass selbst nach dem vollendeten Assistenzarzt noch die ein oder andere wichtige Erkenntnis aus dem Buch gezogen werden kann.
Aufbau / Didaktik:
Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung in die Thematik und das Anwendungsgebiet der jeweiligen Medikamentengruppe und beschreibt dann die pharmakologischen Wirkungen und Nebenwirkungen. Zahlreiche Tabellen, Abbildungen und Merkkästen lockern den Textfluss auf, dennoch täuschen diese über eine gewisse „Trockenheit“ der Materie nicht hinweg. In vielen aktuellen Lehrbüchern beginnen Kapitel mit einem Fallbeispiel, um theoretisches Wissen praxisrelevanter zu gestalten. Fallbeispiele könnten auch in diesem Lehrbuch deutlich zu einer Entzerrung der Masse an Fakten führen und so zu einem verbesserten Verständnisses des Stoffes beitragen. Zudem könnten farbige Textmarkierungen zu einem angenehmeren Leseerlebnis führen.
Rezension: „Anästhesiologische Pharmakotherapie“ weiterlesen

Das „Memorix Zahnmedizin“ ist das erste deutschsprachige zahnmedizinische Kompendium für die Kitteltasche und gehört schon seit Jahren zu den Klassikern im Zahnmedizinstudium. Ob sich die Anschaffung des „Kleinen Webers“ auch für euch lohnt, haben wir getestet.
Die Chemie gilt als eines der schwierigsten Fächer der Vorklinik. „Sicher und effizient zum Physikum“, das verspricht die 4. Auflage der Endspurt-Skriptenreihe auch für dieses „Angstfach“ vieler Studierender.
Myrièlle ist 19 Jahre alt und hat im letzten Oktober ihr Zahnmedizinstudium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg begonnen. Damit startet für sie ein neuer Lebensabschnitt in einer neuen Stadt mit neuen Freunden, neuen Tagesabläufen und vielen neuen Eindrücken. In mehreren Beiträgen schildert Myrièlle ihre ersten Erfahrungen vom neuen Leben als Zahni.
Angefangen hat es mit den Vorlesungen. Jeden Mittwoch gab es zwei Vorlesungen über das stomatoghnate System und die klinischen Fächer der Zahnmedizin. So lernten wir die Grundlagen über die Anatomie des Zahnes, Zahnhalteapparates und des Mund-Kiefersystems, die Entstehung von Plaque und verschiedener oraler Erkrankungen. Besonders interessant waren die klinischen Vorlesungen über Parodontologie, Endodontie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Kieferorthopädie und die restaurative Zahnmedizin, welche alle von Ärzten der Kopfklinik gehalten wurden. Darüber hinaus hatten wir Veranstaltungen über Hygiene, die Möglichkeiten nach dem Studium als „Blick über den Tellerrand“ sowie über die zahnärztliche Befunderhebung und Anamnese.
Sucht man ein Anästhesie-Lehrbuch, wird man früher oder später auf den „Striebel“ stoßen. Es gibt ihn als Taschenbuch-Version, aber auch in gebundener Form als zwei Bände starkes Werk. Wir haben uns an das große Lehrbuch gewagt und für euch testgelesen.
Die bildgebenden Verfahren spielen in der Diagnostik in vielen medizinischen Disziplinen eine große Rolle. Außerdem entscheiden sich immer mehr Medizinstudenten für Radiologie als Wahlfach im Praktischen Jahr. Wir haben die im letzten Jahr erschienene Erstauflage des Lehrbuchs „Basiswissen Radiologie“ probegelesen.
Nomen est omen – nachdem der vier Semester währende Marathon durch die Vorklinik erfolgreich beendet worden ist, eilt der Medizinstudent ohne eine Verschnaufpause zu nehmen im Endspurt Richtung Zielgerade, um sich dort dem Physikum zu stellen. Genau für diesen letzten Streckenabschnitt hat der Thieme Verlag das Heft „Endspurt Vorklinik: PsychSoz“ konzipiert.