Wissenschaftliche Texte gehören in fast jedem Studium zur Tagesordnung. Egal, ob Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Doktorarbeiten – irgendwann trifft es die meisten Studenten der natur-, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Gerade, wenn es die erste wissenschaftliche Arbeit ist, die man verfasst, steht man erstmal vor einer Menge scheinbar unlösbarer Aufgaben. Ein Blick in den Anforderungskatalog kann helfen. Diesen findet man entweder über die Internetseite des Fachbereichs oder durch Kontakt zum Dekanat. Darin steht, welche Punkte für eine erfolgreiche Arbeit erfüllt sein sollten und welcher Stil verlangt wird.
Wie immer hilft es natürlich auch, wenn man sich mit älteren, erfahreneren Kommilitonen in Verbindung setzt und diese nach ihren eigenen Erfahrungen fragt. Da die Anforderung an eine solche Arbeit meistens über Jahre gleich bleibt, gibt es keine schnellen Änderungen und man kann sich zum Beispiel auch mal gute, ältere Texte zu Gemüte führen, um herauszufinden, worauf es bei einer solchen Aufgabenstellung ankommt.
Nach der Datenerfassung oder -erforschung kommt mit der Texterstellung die nächste, unüberwindbar erscheinende Hürde. Zuerst sollte man sicherlich eine grobe Struktur in das bringen, was man eigentlich untersuchen möchte. Dafür ist es unerlässlich neben dem Studium der Primärliteratur auch einen genauen Blick auf die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich zu werfen. Gibt es vielleicht sogar schon ähnliche Arbeiten irgendwo anders auf der Welt? Oder Studien, die einen ähnlichen Sachverhalt behandelt haben? Dabei kann man nämlich sehr viel lernen und weiß zum Beispiel schon mal, welche Statistiken zur Anwendung kommen können.
Wenn man die Einteilung der Arbeit hinter sich gebracht hat, fängt man mit der Feinarbeit an. Dabei hält man sich an die vorher festgelegte Struktur und das Inhaltsverzeichnis, das man im ersten Schritt ausgearbeitet hat. Medizinische Promotionsarbeiten und wissenschaftliche Diplom- oder Bachelorarbeiten beispielsweise sind immer nach folgendem Schema aufgebaut: Einleitung – Methoden – Ergebnisse – Diskussion – Zusammenfassung. Die Unterkapitel kann man frei formulieren.
Nach den Anfangsproblemen kommen viele Studenten bei den Texten und der darin gewählten Sprache wieder etwas ins Schlingern. Oft haben Studenten seit der Schulzeit keine längeren Aufsätze mehr formuliert und sind komplette Anfänger auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Texte. Auch hier kann ein Blick in ähnliche Studien helfen. So erfährt man, welche sprachlichen Anforderungen gestellt werden und welchen Stil man verfolgen sollte.
Außerdem hilft vor allem aber auch ein guter Lektor, der die Dissertation, Hausarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit korrekturliest und der gesamten Arbeit somit den letzten Schliff gibt. Neben dem puren Inhalt geht nämlich auch der Stil bedeutsam mit in die Note ein und kann so den Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Arbeit machen. Das Lektorat einer Dissertation kann durch erfahrene Freunde oder aber auch professionelle Institutionen übernommen werden, die mit entsprechender Expertise Stilfehler erkennen und der Arbeit den so wichtigen wissenschaftlichen Charakter verleihen.
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Das Zahnmedizinstudium dauert mindestens 10 Semester; auf 5 Semester Vorklinik folgen 5 Semester Klinik. Zwischen den beiden Studienabschnitten liegt die zahnärztliche Vorprüfung, das Physikum. Die erste Staatsprüfung – die naturwissenschaftliche Vorprüfung, im Studentenjargon allerdings besser als Vorphysikum bekannt – erfolgt bereits nach 2 Semestern Studium. Nach erfolgreichem Absolvieren des Klinikabschnittes folgt das 2. Staatsexamen: die letzte Hürde vor dem Eintritt in die Assistenzzeit als Zahnarzt. Damit ist das Studium etwas kürzer als das der Humanmedizin. Aber auch hier gibt es anschließend die Möglichkeit zu promovieren und eine Facharztausbildung in einem bestimmten zahnmedizinischen Bereich (beispielsweise in der Kieferorthopädie oder der Oralchirurgie) zu absolvieren.
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