Kurse, die schon im Vorfeld des Medizinstudiums für einen gewissen Wissensvorsprung sorgen sollen, werden mittlerweile nicht nur von den Universitäten selbst, sondern auch von privaten Unternehmen angeboten. Wir haben uns mal ein Vorbereitungsbuch angeschaut, das eher auf solide Grundlagen als unnötiges Detailwissen setzt.
Zielgruppe:
Zu der Zielgruppe des „BASICS Vorkurs Medizin“ gehören vor allem zukünftige Medizinstudenten, die ihr naturwissenschaftliches Wissen aus der schulischen Oberstufe wiederholen bzw. etwas vertiefen wollen, um so gut gewappnet ins Studium zu starten. Aber auch für Studenten im ersten oder zweiten Semester kann das BASICS noch interessant sein, um die Grundlagen zu festigen.
Aufbau / Didaktik:
Das „BASICS Vorkurs Medizin“ behandelt die Fächer Mathematik, Chemie, Biologie und Physik, die auch gleichzeitig die vier wichtigsten Kapitel bilden. Anschließend gibt es noch einen Teil mit kleinen Übungsaufgabe sowie Abbildungen wie dem chemischen Periodensystem oder der Code-Sonne für die Proteinbiosynthese. Das mathematische Kapitel ist das kürzeste, hier werden grundlegende Fähigkeiten wie Bruchrechnen, Potenzen, das Umrechnen von Einheiten, einfache Gleichungen oder die Berechnung von Halbwertszeiten zurück in das postabiturielle Gehirn gerufen. Das Chemie-Kapitel behandelt die Grundlagen der Organik und Anorganik. Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie werden im biologischen Abschnitt erklärt und abschließend wird selbst Physik-Abwählern auf angenehme Art und Weise ein physikalisches Basiswissen vermittelt.

Biologie gehört neben Chemie und Physik zu den grundlegenden Naturwissenschaften, die auf Medizinstudenten im vorklinischen Studienabschnitt zukommen. Dabei können viele Studenten noch auf Wissen aus den entsprechenden Leistungskursen in der Schule zurückgreifen. Ein Nachschlagewerk wie „Zellbiologie“ von Helmut Plattner und Joachim Hentschel wird trotzdem gerne in den ersten Vorlesungen von den Dozenten empfohlen.
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