Ihr werdet wahrscheinlich ab Oktober Medizin studieren und überlegt nun, wie ihr die Zeit bis dahin möglichst sinnvoll nutzen könnt? Nach Teil 1 dieser Reihe gibt Euch Myrièlle weitere praktische Tipps für die Zeit zwischen Abi und Studium. 🙂
Das Krankenpflegepraktikum
Insgesamt 3 Monate müssen für das Medizinstudium abgeleistet werden. Da lohnt es sich auf jeden Fall, wenigstens schon einen Teil des Praktikums vor Studienbeginn zu absolvieren. Die Arbeit und vor allem der Patientenkontakt sind unfassbar aufregend und interessant – aber leider ist das Arbeiten im Schichtdienst auch sehr anstrengend. Wenn ihr erst einmal studiert, seid ihr froh, wenn ihr nach der Prüfungsphase wirklich Semesterferien habt und nicht um halb 6 Uhr morgens in euren Kasack schlüpfen müsst. 😉
Auch für Zahnis lohnt es sich, wenigstens ein paar Wochen in der Pflege zu arbeiten. Ich selbst habe nach dem Abitur einen Monat im Krankenhaus verbracht und bin sehr froh über die Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Im Rahmen des MKG-Kursus im klinischen Teil des Studiums müssen mehrere OP-Wochen absolviert werden. Und da ist es schön, die Arbeit auf Station auch aus pflegerischer Seite zu kennen.
Auf unserem Blog findet ihr wichtige Tipps und Informationen zum Krankenpflegepraktikum.
Weitere Praktika
So oder so kann es nie schaden – auch weit im Voraus schon – Praktika zu absolvieren. So bekommt ihr schon früh einen Einblick und könnt überprüfen, ob eine Karriere in der Medizin überhaupt etwas für euch ist. Schnuppert in so viele Richtungen wie möglich! So habt ihr auch die Möglichkeit, möglichst viele Erfahrungen im Umgang mit Patienten zu sammeln. Smalltalk und einfühlsamer Umgang fallen nicht jedem leicht. Früh übt sich!
Arbeiten gehen
Leider ist das Medizinstudium nicht gerade günstig. Neben den Lebenshaltungskosten schlagen Studiengebühren, Kosten für Bücher, Kittel etc. zu Buche. Das kann schnell teuer werden! Vor allem in der Zahnmedizin fallen in den klinischen Kursen – natürlich von Uni zu Uni unterschiedlich – hohe Kosten bis zu 10.000 € an. Ein finanzielles Polster zu haben ist da sicher nicht verkehrt.
FAQs für Abiturienten: Nach dem Abi ist vor dem Studium (02) weiterlesen

Das Lernen für Multiple-Choice Fragen unterscheidet sich grundlegend vom Lernen für freie Fragen. Wir müssen uns für MC-Fragen einen möglichst großen passiven Wissensschatz aneignen. Wie viele von euch wissen, ist das zunächst ein Vorteil, denn unser Speicher für passives Wissen ist viel größer als der für aktives Wissen. Während man normalerweise selbstständig einen Gedankengang zu Papier bringen muss, wird einem das bei der MC-Frage abgenommen und ein ganz bestimmter Sachverhalt geprüft. Das wäre ja erst einmal sehr nett, würden die Fragen nicht zunehmend spitzfindiger. Außerdem dienen die sich häufig sehr ähnelnden Antwortmöglichkeiten der Verwirrung. Wichtig ist, wie immer, ein breites sicheres Basiswissen! Besser weniger Details kennen, dafür aber sicher in den gelernten Bereichen agieren, als ein eher unsicheres Detailwissen zu präsentieren. Das wird euch in der Prüfung nämlich mehr verwirren als es euch hilft!
Muss ich ein 1,0er Abi haben, um das Studium zu schaffen?
Alles Quatsch, aber fangen wir zunächst mit dem zweiten Teil des Denkfehlers an: Bis auf wirklich wenige Ausnahmen korreliert das Wissen eines Medizinstudenten recht genau mit dem Lernaufwand, den er betreibt. Was ist mit denen, die behaupten „jetzt gerade erst mit dem Lernen angefangen zu haben und sooo weit zurückzuhängen“? Ganz einfach – Unehrlichkeit ist ein weit verbreitetes Problem im Studium. Traurig, aber wahr. Die Gründe dafür sind verschieden. Der eine möchte sich oder sein Umfeld auf ein Scheitern vorbereiten, um im Falle eines tatsächlichen Durchfallens sagen zu können, „dass man ja eh nicht viel gelernt habe“. Ein anderer möchte nicht als „Streber“ dastehen und der nächste möchte sein Wissen nicht mit den Kommilitonen teilen. Unser Tipp: Ehrlichkeit währt am längsten – gesellt euch zu denen, die ehrlich mit ihrem Lernaufwand umgehen. Auf Dauer mit jemandem zu lernen, der zwar angeblich nie lernt, im Endeffekt aber doch alles kann, ist stressig. Und der zweite Tipp: Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird…
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Wer sich nach den beiden Kurzlehrbüchern „