Rezension: „PROMETHEUS LernKarten der Anatomie“

Lest unsere Rezension der Prometheus Lernkarten der Anatomie.Seit Februar dieses Jahres gibt es die „PROMETHEUS LernKarten der Anatomie“ in der nun 8. Auflage. Wir haben sie getestet.

Zielgruppe

Die Lernkarten richten sich an vorklinische Medizinstudenten zum Lernen der Anatomie im Rahmen der einzelnen Kurse oder auch als Wiederholung für das Physikum.

Aufbau / Didaktik

Das Paket der PROMETHEUS LernKarten gliedert sich in 7 verschiedene Körperregionen (Rücken, Thorax, Abdomen und Becken, Obere Extremität, Untere Extremität, Kopf und Hals, Neuroanatomie), von denen auf Kopf und Hals sowie die untere und obere Extremität die jeweils meisten Karten entfallen. Auf der Vorderseite der Karten finden sich die bekannten Abbildungen aus den PROMETHEUS-Atlanten, auf der Rückseite dann die Namen der gekennzeichneten Strukturen. Außerdem findet man auf einigen Karten auch Fragen, die auf der Rückseite beantwortet werden oder auch teilweise klinische Bezüge zu den jeweiligen Strukturen enthalten. Dabei werden wichtige Inhalte auf den Rückseiten auch gerne mal in Tabellen zusammengefasst.

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Rezension: „Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie, 9. Auflage“

Lest unsere aktuelle Buchrezension des Lehrbuchs "Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie".Mit Orthopädie und Unfallchirurgie kommt jeder Medizinstudent in Berührung, spätestens im entsprechenden Blockpraktikum und im entsprechenden Tertial im Praktischen Jahr. Grund genug für ein großes Lehrbuch? Wir haben die neue Auflage der Dualen Reihe probegelesen.

Zielgruppe

Das Buch kann sowohl von Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt als auch von jungen Weiterbildungsassistenten sinnvoll verwendet werden.

Aufbau / Didaktik

Das Buch gliedert sich in einen allgemeinen Teil A, in dem Grundlagen für die Diagnostik und Therapie behandelt werden. In Teil B geht es um grundlegende Inhalte der Orthopädie und Unfallchirurgie, als beispielsweise Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie entsprechende Tumoren und Infektionen. Im finalen Teil C wird in 13 verschiedenen Kapiteln auf die spezielle Orthopädie und Unfallchirurgie der verschiedenen Körperregionen (von Kopf bis Fuß) eingegangen. Natürlich ist die Duale Reihe im klassischen Zwitter-Format mit dem zentralen ausführlichen Text und dem Kurzlehrbuch am Seitenrand gehalten.

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Cannabis und Cannabinoide als Arzneimittel

In den letzten Jahren nimmt das Bewusstsein und die Aufgeschlossenheit gegenüber hanfhaltigen Arzneimitteln in der Bevölkerung immer weiter zu. Dabei ist der Einsatz von Cannabis in der Medizin nicht neu, sondern wurde bereits in chinesischen Aufzeichnungen aus dem 2. und 3. Jahrhundert beschrieben. Doch wofür eignet sich diese Pflanze eigentlich und wie sieht es mit der Studienlage aus?

Beim Thema Hanf denken viele Menschen vor allem an die Kifferkultur und Experimente im Jugendalter mit dieser weichen Droge. Mitunter dient Hanf und Haschisch oft auch als Einstiegsdroge auf dem Weg zu härteren Stoffen, wodurch der psychische und körperliche Weg in die Abhängigkeit gepflastert wird. Dabei gibt es heutzutage viele Therapieansätze, die auf den in Hanf enthaltenen Wirkstoffen fußen, was zur Legalisierung einiger Arzneimittel in vielen Ländern geführt hat.

In immer mehr Ländern wird Hanf in der Medizin eingesetzt.THC und Cannabidiol (CBD) wurden als besonders potente Inhaltsstoffe des Hanfs identifiziert und werden für medizinische Stoffe meistens synthetisch hergestellt. In Österreich ist Cannabis ausschließlich als verschreibungsfähiges Medikament zugelassen, wenn es als Fertigarzneimittel vorliegt. In Deutschland hingegen sind Cannabisblüten und -extrakte auch dann legal, wenn sie aus kontrolliertem staatlichen Anbau stammen. In der Schweiz ist der Hanfanbau für medizinische Zwecke mit einem THC-Gehalt von bis zu einem Prozent erlaubt. Noch liberaler geht es mittlerweile in Belgien, Niederlande, Spanien, Italien, Finnland, Portugal, Tschechien, Israel, Uruguay, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland, Polen, Dänemark, Paraguay, Peru, Lesotho, Puerto Rico, Luxemburg und Simbabwe zu. In den USA haben 36 von 50 Bundestaaten den medizinischen Einsatz von Cannabis und Cannabinoiden erlaubt.

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Sportverletzungen: Das ist jetzt zu tun

Regelmäßiger Sport hält fit und ist einer der Grundpfeiler für ein langes und gesundes Leben. Doch Sport birgt auch ein hohes Verletzungspotenzial. Um schnell wieder vollkommen belastbar zu sein, muss bei Sportverletzungen schnell gehandelt werden.

Was ist eine Sportverletzung?

Gerade bei Ballsportarten und Kontaktsport kann es häufig zu Gelenkverletzungen kommen.Eine Sportverletzung ist eine Verletzung, die sich Personen bei der Ausübung eines Freizeit- oder Leistungssportes zugezogen haben. Bei Sportverletzungen kann man zwischen akuten Verletzungen durch Unfälle und chronischen Verletzungen wie Über- oder Fehlbelastungen unterscheiden.

Die häufigsten Sportverletzungen stellen Verstauchungen, Frakturen oder Sehnen- beziehungsweise Bänderrisse dar. Oftmals betreffen Sportverletzungen das Knie- oder das Schultergelenk. Gerade Ballsportarten bieten ein hohes Verletzungspotenzial. In vielen Fällen ist dabei der Gang zum Arzt unverzichtbar.

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Mediziner

Wozu brauchen Mediziner eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)? Wann sollte man diese abschließen? Ist das schon im Studium sinnvoll oder sollte man damit besser warten bis zum Berufsstart? Worauf muss man beim Abschluss einer BU achten? Was kostet sie? Antworten auf diese Fragen findest du hier.

Warum sollte man als Ärzt*in oder Medizinstudent*in eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.Kannst du jetzt jahrelang von deinem angesparten Geld leben? Reicht das Geld deiner Familie, damit du dauerhaft damit versorgt bist? Oder musst du arbeiten, um Geld zu verdienen, weil du ohne zu arbeiten ein finanzielles Problem hast? Sicher ist das bei den meisten Personen so. Wenn das bei dir auch so ist, solltest du eine BU abschließen, da du nicht ausschließen kannst, jemals durch eine Krankheit oder einen Unfall dauerhaft nicht mehr deinem Beruf nachgehen zu können.

Die Fragen sind zu wichtig, als dass du darauf spekulieren solltest, dass nichts passieren wird. Die BU-Leistungen aus dem ärztlichen Versorgungswerk reichen in der Regel nicht aus.

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Kurzinfo: Arbeitsmedizin

Wenn man die Stellenanzeigen im Deutschen Ärzteblatt durchblättert, fällt auf, dass immer mehr Assistenz- und Fachärzte für Arbeitsmedizin gesucht werden. Doch was macht ein Arbeitsmediziner überhaupt und wie wird man einer?

Betriebsmediziner sind in Deutschland sehr gefragt.Um den Facharzt für Arbeitsmedizin zu erlangen, bedarf es nach dem Medizinstudium in Deutschland einer 60-monatigen Ausbildung. Dabei müssen 24 Monate in der Inneren Medizin absolviert werden und die restlichen 36 Monate im Bereich der Arbeitsmedizin. 12 Monate des Anteils der Arbeitsmedizin können auch in einem anderen Bereich der direkten Patientenversorgung geleistet werden, also zum Beispiel auch in der Chirurgie oder in der Psychiatrie. Zusätzlich muss man im Rahmen der arbeitsmedizinischen Fachweiterbildung innerhalb dieser 5 Jahre einen 360 Stunden umfassenden Spezialkurs ablegen, der von einer Akademie für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin veranstaltet wird.

Neben der Facharztbezeichnung Arbeitsmedizin gibt es in Deutschland immer noch auch die Zusatzbezeichnung Arbeitsmedizin. Diese stammt aus der Zeit, als es den spezialisierten Facharzt noch nicht gab und sie wird beibehalten, weil man ansonsten den großen Bedarf an arbeitsmedizinisch tätigen Ärzten nicht decken könnte.

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Krankenversicherung: GKV oder PKV?

Ist die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder die Private Krankenversicherung (PKV) für dich die richtige Wahl? Die Antwort auf diese Frage solltest du dir gut überlegen. Die Krankenversicherung – ganz allgemein gesprochen – ist die wichtigste Versicherung, die du in deinem Leben haben wirst. In den meisten Fällen gilt deine Wahl ein ganzes Leben. Daher sollte deine Entscheidung unbedingt bewusst getroffen werden und nicht aus dem Bauch heraus. Eine fachlich fundierte Beratung zu diesem Thema ist grundsätzlich zu empfehlen.

Die Frage “GKV oder PKV” ist sehr komplex. Trotzdem lassen sich die wichtigsten Vor- und Nachteile einfach zusammenfassen.

Vorteile der GKV

Familienversicherung

Wann lohnt sich für Mediziner eine private Krankenversicherung, wann eher die GKV?Je nach Familiensituation werden für Kinder keine Beiträge fällig. Sind beispielsweise beide Eltern in der GKV versichert, können die Kinder einfach kostenlos in der GKV versichert werden. Auch, wenn der besser verdienende Elternteil gesetzlich krankenversichert ist, ist eine Familienversicherung möglich. Im Gegensatz dazu muss jede versicherte Person, also auch jedes Kind, in der PKV einen eigenen Beitrag leisten. Je nach Tarif zahlt man für ein Kind in der PKV ca. 170 € pro Monat.

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