Der Weg zum Doktor der Medizin (1): Finden und auswählen

Angelina Bockelbrink gibt ihr Wissen und ihre Erfahrung im Bereich der medizinischen Wissenschaft an junge Mediziner weiter.Angelina Bockelbrink ist promovierte Medizinerin, Epidemiologin, Dozentin und Autorin. Sie hat viele Jahre in der universitären Wissenschaft gearbeitet, gelehrt und Doktoranden betreut. Als ganzheitlicher Wissenschaftscoach unterstützt und begleitet sie MedizinerInnen beim Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben.


Für viele gehört er immer noch dazu: Der Doktortitel – Wer ein richtiger Arzt / eine richtige Ärztin sein will, muss eine medizinische Doktorarbeit schreiben… Es ist egal, wie schwierig oder wie leicht die Arbeit ist, was zählt, ist der Titel. Und auch wenn man selbst eigentlich gar keinen so großen Wert auf diesen Titel legt, fühlt man sich dennoch immer wieder komisch, wenn man mit „Frau Doktor“ oder „Herr Doktor“ angesprochen wird, ohne tatsächlich „Doktor“ zu sein.

Der Doktortitel gehört für viele immer noch zum Arztberuf dazu.Solange es in Deutschland noch keine anderslautenden Regelungen gibt, führt der einzige Weg zu einem „Dr. med.“ tatsächlich über die Doktorarbeit. Im engeren Sinne erforderlich ist der Doktortitel allerdings nicht. Mit der Approbation hat man alle erforderlichen Erlaubnisse sich zu jedem gewünschten Facharzt weiterzubilden, klinisch zu arbeiten oder auch eine eigene Praxis zu führen. Wer eine Tätigkeit in der Industrie anstrebt, wird mit einem Doktortitel vor allem finanzielle Vorteile erreichen können. Voraussetzung ist er allerdings auch hier nicht.

Wo findet man Doktorarbeiten?

Da die meisten Medizinstudierenden auch heutzutage eine Doktorarbeit beginnen, und das während des Studiums, gibt es einen recht großen Markt dafür. Verschiedene Arbeitsgruppen hängen die zu vergebenen Themen an (realen und virtuellen) schwarzen Brettern aus. An vielen Universitäten gibt es Doktorandenbörsen und immer wieder teilen auch Dozenten in Seminaren oder Praktika mit, dass sie Doktoranden suchen.

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Rezension: „Kurzlehrbuch Pathologie“

Das Kurzlehrbuch Pathologie von Thieme.Die Pathologie wird analog zur Histologie in der Vorklinik von den Medizinstudenten selten geliebt. Dabei sind pathologische Untersuchungen im klinischen Alltag nicht wegzudenken und ein gewisses Grundverständnis schadet nicht.

Zielgruppe:

Das Kurzlehrbuch Pathologie eignet sich für Medizinstudenten nach dem 1. Staatsexamen (Physikum), die im Patho-Kurs und in möglichen interdisziplinären Fallbesprechungen, wie sie an vielen Unis für Studenten angeboten werden, nicht planlos umhersitzen, sondern ein bisschen davon verstehen möchten, worauf der Pathologe seine Diagnosen stützt.

Aufbau / Didaktik:

Typischerweise beginnt das Buch mit einem allgemeinen Kapitel, in dem die grundlegenden Arbeitsweisen und Methoden der Pathologie erläutert werden. Man bekommt also einen Eindruck davon, welche Bereiche zu diesem Fach gehören und womit sich der Pathologe beschäftigt. Anschließend werden die Besonderheiten der einzelnen Organsysteme behandelt. Merke-Kästen, Key-Points, Fallbeispiele und Praxistipps kommen immer wieder zwischen in den Texten vor. Der Aufbau des Buches unterstützt die themenorientierte Vorbereitung auf bestimmte Kurse oder Vorlesungen, aber natürlich entspricht er auch dem prüfungsorientierten Studenten, der sich auf die wichtigsten Punkte beschränken möchte, um das Grundverständnis für die Prüfung und das Examen parat zu haben.

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Famulatur in der Gynäkologie: Babyglück und erste Schritte im OP

Sara ist Medizinstudentin an der HHU in Düsseldorf und berichtet von ihren Famulaturen.Sara ist 24 Jahre alt und hat im Sommer 2019 das 10. Semester des Medizinstudiums an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf abgeschlossen. Damit ist sie scheinfrei und plant im nächsten April das 2. Staatsexamen abzulegen. In ihren Beiträgen berichtet sie von den Erfahrungen ihrer vier Famulaturen, die sie im Laufe des klinischen Studienabschnitts absolviert hat.


Das erste Fach, das ich mir anschauen wollte, war die Gynäkologie / Geburtshilfe und deshalb folgten die ersten 30 Tage in diesem Bereich kurz nach dem 7. Semester (das Physikum machen wir in Düsseldorf nach dem 6. Semester).

Bei einer Famulatur auf einer Geburtsstation kann man die Freuden des neuen Lebens hautnah miterleben.Ich war richtig gespannt darauf die erste natürliche Geburt zu sehen. Doch so schnell ging das nicht, da die meisten Babys bekanntlich nachts zur Welt kommen. Beim ersten Mal überhaupt in einem Operationssaal durfte ich bei einem Kaiserschnitt dabei sein. Und das ging alles soo schnell. Das Baby war nur ein paar Minuten nach dem Hautschnitt geboren und damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Es war einfach so schön und ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Ab dem zweiten Tag war ich einen Schritt weiter, ich durfte mit an den OP-Tisch. Voller Begeisterung und Motivation stand ich steril an der rechten Seite des Bauches. Zum ersten Mal durfte ich zwei Haken halten und mithelfen. Das war ein sehr schönes Gefühl.

Aufgrund der spezialisierten Abteilung, die auch für laparoskopisch-gynäkologische Interventionen zuständig war, hatte ich die Chance Operationen zu sehen, von denen ich noch nie gehört hatte. Von großen Myomentfernnungen bis hin zu Refertilisationsoperation wurde alles laparoskopisch gemacht, ein Wunder der Technologie und ein großer Vorteil für die Patienten, die von den im Vergleich zu offenen Operationen selteneren Komplikationen profitieren.  Als ich mit Gynäkologie angefangen habe, dachte ich, dass 4 Wochen eine lange Zeit wären, doch am Ende wäre ich sogar gerne länger geblieben.

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Rezension: „Sobotta Lehrbuch Anatomie, 2. Auflage“

Die 2. Auflage des Sobotta Lehrbuchs Anatomie von ElsevierKnapp 4 Jahre nach der Erstauflage wurde das Sobotta Lehrbuch Anatomie auf den neuesten Stand gebracht. Was sich genau geändert hat und ob sich der Kauf dieses Lehrbuchs lohnt, haben wir für Euch getestet.

Zielgruppe:

Nach wir vor wurde das Anatomielehrbuch primär für Humanmedizin- und Zahnmedizinstudenten konzipiert. Mindestens bis zum Physikum dürfte Anatomie für diese Studenten, nicht nur bezüglich des Fragenanteils in der schriftlichen Examensprüfung, das wichtigste Fach sein.

Aufbau / Didaktik:

Am Aufbau hat sich im Vergleich zur Erstauflage nicht viel getan: Die 5 Kapitel „Allgemeine Anatomie und Embryologie“, „Bewegungsapparat“, „Innere Organe“, „Kopf und Hals“ und „Neuroanatomie“ sind erhalten geblieben und lassen sich weiterhin gut anhand der Sobotta-Atlanten begleitend nachvollziehen. Die entsprechenden Abbildungen finden auch immer wieder Verwendung im Lehrbuch. Weiterhin wird verstärkt auf den Praxisbezug mittels klinischer Fälle gesetzt, die jedes Kapitel thematisch einleiten und mehr Lust die Inhalte machen. Ein Steckbrief soll zeigen, wie man zu einem solchen Fall später in der Famulatur, im PJ oder auch als Assistenzarzt die wichtigsten Informationen filtern kann. Klinik-Kästen innerhalb der Kapitel nehmen das Thema des Praxisbezugs immer wieder auf. Der „Kompetenzen“-Kasten am Kapitelanfang legt die Lernziele fest und war auch schon in der ersten Auflage enthalten. Das gleiche gilt natürlich für die wichtigen „Merke“-Kästen.

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Auswirkungen von Glücksspielen auf die Gesundheit

Gewinne beim Glücksspiel sorgen häufig für Glücksgefühle.Der Einfluss von Glücksspielen auf das Wohlbefinden und die menschliche Gesundheit ist für Experten ein wichtiges Thema, das sie auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Bereichen des wissenschaftlichen Tätigkeitsbereichs untersuchen können. Jede Gruppe von Wissenschaftlern arbeitet an ihrem Projekt. Mathematiker berechnen und unternehmen auch die besten strategischen Schritte, um eine Gewinnerposition zu erreichen. Historiker und Archäologen untersuchen die historischen Fakten der Entstehung von Casinos und Glücksspielen. Ärzte und Psychologen untersuchen die Auswirkungen der Spielsucht auf das Wohlbefinden und das Verhalten einer Person.

Das letzte Jahrzehnt hat es uns ermöglicht, eine große Anzahl experimenteller, wissenschaftlicher Indikatoren in Forschungsarbeiten zu sammeln und zu analysieren und wissenschaftlich fundierte Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, wie sich der Körper und das Verhalten unter dem Einfluss von Glücksspielen verändern. Viele Studien von Wissenschaftlern haben gezeigt, dass Glücksspiel einen positiven Effekt auf die Steigerung der positiven Emotionen und den Umgang mit Stresssituationen hat.

Die Spieler haben gute Laune und übertreffen in Bezug auf die Stimmung der Besucher von Museen, Kinos, Theatern und Tanzabenden. Während des Spiels wird der Stresszustand entfernt, egal, ob es sich um ein reales oder ein virtuelles Spiel handelt. Kortisol, allgemein bekannt als das Stresshormon, wird um 20 Prozent reduziert.

Durch den Spielprozess werden zusätzliche Impulse für die intellektuellen Fähigkeiten ausgelöst, da es einen Mechanismus für die ständige Annahme verschiedener Entscheidungen gibt. In dieser Hinsicht entwickeln sich Denkprozesse aktiv. Je komplexer die Ebene der taktischen Bewegungen ist, desto größer ist der Einfluss auf die Aktivität des Gehirns. So verbessert zum Beispiel Poker den Gedächtnisprozess, entwickelt die Fähigkeit, analytische Aktivitäten auf verschiedene Arten zu berechnen und durchzuführen. Es hat eine vorbeugende Wirkung auf das Auftreten  von Alzheimer-Syndromen.

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Was tun, wenn die Zähne unästhetisch sind?

In einer Praxis für Kieferorthopädie werden Kiefer gerichtet; die Orthodontie kann Zähne begradigen. Das macht der Kieferorthopäde, wenn bleibende Zähne durchgebrochen und solange diese fest im Knochen verankert sind. Natürlich ist ein schönes Lächeln in allen Lebenslagen ein Gewinn, sowohl privat als auch beruflich.

Schöne Zähne sorgen für ein schönes Lächeln.Aber eine Kieferorthopädie kann viel mehr bewirken als die ästhetische Wirkung. Sie beeinflusst wichtige Funktionen wie Kauen, Atmung und Aussprache. Diese werden idealerweise durch eine Behandlung verbessert und auch eine einfachere Zahnreinigung wird ermöglicht. Spätfolgen wie Kiefergelenkprobleme aufgrund eines unharmonischen Zusammenbisses wird in der Praxis für Kieferorthopädie ebenfalls vorgebeugt.

Vorteile einer kieferorthopädischen Behandlung

Die Vorteile und vor allen Dingen der Nutzen einer kieferorthopädischen und orthodontischen Behandlung sind groß und für den gesamten Körper wichtig. Zudem hat sie nicht zuletzt eine ästhetische Wirkung:

Was wir wahrnehmen, ist in erster Reihe die Ästhetik. Schiefe Zähne oder Fehlstellungen des Kiefers wirken unästhetisch und führen zudem bei vielen zu einem geringen Selbstwertgefühl. Eine kieferorthopädische Behandlung kann jedem der es nötig hat zu einem optisch schöneren Lächeln verhelfen.

Menschen können nach abgeschlossener Behandlung durch einen Kieferorthopäden besser kauen. Die am Ende der Behandlung wiederhergestellte gute Verzahnung erleichtert einem Kind die Zerkleinerung seiner Nahrung und durch besseres Kauen eine verbesserte Verdauung der Nahrung.

Kiefergelenke werden entlastet. Der Kieferorthopäde kann helfen, eine ungleichmäßige Belastung der Kiefergelenke und die damit verbundenen Folgeprobleme zu vermeiden. Der Kiefer bildet mit dem Kopfgelenk eine Einheit. Die Korrektur von Kieferfehlstellungen, wie dem des Kreuzbiss bei Kindern, kann Kiefergelenke entlasten. Fehlstellungen beeinträchtigen meist auch die Sprache. Eine Behandlung unterstützt daher auch die gesunde Sprachentwicklung des Kindes.

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Woran erkennt man eine Prostataentzündung und wie wird diese behandelt?

Bei einer Entzündung der Prostata ist der PSA-Wert erhöht.Prostataerkrankungen treten beim Mann sehr häufig vor. Die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) ist die häufigste urologische Erkrankung deutscher Männer und Prostatakrebs (bösartige Erkrankung) ist die häufigste Krebserkrankung deutscher Männer. Die Prostataentzündung (in der Fachsprache: Prostatitis) ist ebenfalls eine häufig auftretende Erkrankung. Ungefähr 15 % der deutschen Männer werden einmal in ihrem Leben an einer Prostatitis leiden. Diese Wahrscheinlichkeit erhöht sich mit dem Alter, wobei diese zwischen dem 40. Und 50. Lebensjahr am höchsten ist. Im Vergleich zur gutartigen und bösartigen Erkrankung besteht bei einer entzündlichen Erkrankung der Prostata in der Regel keine Lebensgefahr und sie ist leicht durch Antibiotika behandelbar.  Jede Prostataerkrankung, inklusive der Prostatitis, kann einen erhöhten PSA-Wert verursachen. Dieser ist ein wichtiger, ausschlaggebender Marker für den Gesundheitszustand der Prostata.

Bei der Prostataentzündung unterscheidet man in der Regel zwischen einer chronischen und akuten Prostatitis. Die Beschwerden der akuten sind in der Regel deutlich gravierender und die Behandlung ist ebenfalls komplett anders.

Die chronische Prostataentzündung

Es wird unter Experten vermutet, dass die chronische Prostataentzündung durch Überreste kleinerer Herde einer leichten akuten Prostataentzündung verursacht wird. Die klinischen Beschwerden der chronischen sind oft weitaus geringer als die bei der akuten Prostatitis. Meist treten die Beschwerden vereinzelt auf, was leider auch die Diagnose erschwert. Von dieser Entzündung ist vor allem die Außenzone der Prostata betroffen, wobei sie sich unter Umständen auch auf weitere Bereiche des peripheren Gewebes ausbreiten kann.

Meist verursacht die chronische Entzündung kaum Symptome. Falls doch, dann meist  vereinzelte:

  • Druckempfinden und Schmerzen im Bereich des Damms und Schambeins
  • Leicht erhöhte PSA-Werte
  • Schmerzende Leiste
  • Irritierung der Sexualfunktion
  • Schmerzen beim Ejakulieren
  • Konstanter Harndrang
  • Schmerzen in der Blasenregion
  • Brennen bei oder nach dem Urinieren

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