Weil sie Probleme bei der Befundung und Deutung von Elektrokardiogrammen hatte, bekam die Medizinstudentin Isabel einst Nachhilfe per Post von ihrem Vater Professor Hans-Peter Schuster. Aus diesen Briefen entstand Ende der 90er Jahre schließlich das Lehrbuch „EKG für Isabel“. Seit August dieses Jahres findet man die 7. Auflage des Klassikers in den Buchläden.
Zielgruppe:
Das Buch „EKG-Kurs für Isabel“ ist für alle Mediziner geeignet, die sich schon einmal ganz grob mit der Physiologie des Herzens und EKGs beschäftigt haben. Die vermittelten Informationen sind nicht für das Facharztwissen in der Kardiologie ausreichend, aber für den Medizinstudenten und Arzt außerhalb der kardiologischen Praxis locker umfassend genug.
Aufbau / Didaktik:
„EKG-Kurs für Isabel“ ist in 4 Teile gegliedert: Die Grundlagen des EKG mit physiologischen Basics, einzelne EKG-Befunde und zum Abschluss noch Beispiele und ein kleines Quiz mit MC-Fragen und Übungsmaterial. Aufgeteilt sind die Kapitel der EKG-Befunde noch in 36 kleinere Lektionen von 2-6 Seiten, die z. B. ein Krankheitsbild erläutern. Hier wird zuerst noch einmal die Erkrankung oder deren Grundlagen kurz erklärt und anhand von kleinen schematischen Beispiel-EKGs belegt. Schlagwörter sind fett hervorgehoben, sodass man den Text gut scannen kann. Zum Abschluss einer Lektion gibt es einen grünen Merke-Kasten, in dem noch einmal kurz und knapp das wichtigste zusammengefasst und wiederholt wird. Hier kann man sich schrittweise einen guten Überblick über die EKG-Befundung verschaffen. Daran schließen sich noch 52 Beispiel EKGs zu den einzelnen Lektionen an, die mit allen Ableitungen auf EKG-Papier auf zwei Buchseiten dargestellt werden. Als Bonus gibt es Zugang zum eRef und ein EKG-Lineal.

Die Kenntnis einiger wichtiger bildgebender Verfahren ist in vielen medizinischen Disziplinen von Vorteil und bezieht sich nicht etwa nur auf das Fachgebiet der Radiologie. Das Buch „Radiologie“ vom Elsevier-Verlag verschafft einen Überblick über die verschiedenen Arten der Bildgebung, über die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin.
Seit Oktober gibt es die Checkliste Intensivmedizin von Thieme in der 5. Auflage. Wir haben das Buch für alle Intensivmedizin-Interessierten probegelesen.
Als Teil der Anatomie entfallen im Physikum meistens 20 – 30 Prozent dieses Fragenbereichs auf die Histologie. Die Wichtigkeit im Staatsexamen lässt sich somit nicht unterschlagen und entsprechende Lerntage in der Vorbereitung nach dem 4. Semester sollten fest eingeplant werden. Bei der Vorbereitung helfen soll das Heft „Endspurt Vorklinik Histologie“.
Man könnte den Prometheus mit einem IPhone vergleichen: Gefühlt jeder zweite Medizinstudent hat ihn, er erscheint stetig in einer neuen Auflage, ist nicht ganz billig und wirkt „schicker“ als seine Dauerkonkurrenten. Wir nutzen die 4. Auflage um der Sache auf den Grund zu gehen.
Erster Endgegner: Physikum. Auch für das Fach Anatomie bietet Thieme ein Endspurt-Skript an. Wir haben die 4. Auflage unter die Lupe genommen.