Die Vasektomie beschreibt eine Form der Sterilisation, bei der der Samenleiter (Ductus deferens) im Bereich des Hodensacks knapp oberhalb des Nebenhodens durchtrennt wird. Das klingt martialischer als sich die Operation im eigentlichen Sinne darstellt. Denn meistens reicht schon ein kleiner, unter 10 mm messender Hautschnitt, wodurch der Ductus deferens freigelegt wird und anschließend mit mikrochirurgischen Instrumenten auf einer Strecke von ca. 1-3 cm durchtrennt und entfernt. Durch diese sogenannte „no-scalpel“-Methode können die Spermien vom Hoden nicht mehr ihren natürlichen Weg in die Harnröhre nehmen und werden vom Körper resorbiert.
Die no-scalpel-Vasektomie kann in den meisten Zentren ambulant durchgeführt werden und postoperative Komplikationen wie Schmerzen, Nachblutungen und Infektionen kommen nur extrem selten vor. Auf die Hormonproduktion des Mannes hat die Vasektomie übrigens keinen Einfluss, denn diese werden in den Hoden synthetisiert und können von dort auch weiterhin ins Blut abgegeben werden. Der Pearl-Index der Vasektomie wird mit 0,1 angegeben und die sogenannte Versagerrate, also der Anteil der nach der OP weiterhin fruchtbaren Männer wird in der Literatur mit 0 bis 2 Prozent angegeben. Wenn Man(n) nach einer gewissen Zeit doch nochmal einen Kinderwunsch entwickelt, können die Enden des vormals durchtrennten Samenleiters in den meisten Fällen in einer Refertilisierungssoperation (Vasovasostomie) vernäht und die Kontinuität somit wiederhergestellt werden.

Für diese Art des Lernens existieren natürlich bereits verschiedenste
Anders als in Deutschland ist die Matura- / Abiturnote für die Bewerbung auf einen Medizin- / Zahnmedizinstudienplatz in Österreich ohne Bedeutung. Stattdessen kommt es alleine auf das Abschneiden im Medizinertest,
Die Entwicklung und Herstellung der Augenprothese fällt in das Aufgabenfeld des Augenprothetikers, dem sogenannten Okularisten. Er stellt das „Glasauge“ aus Kryolithglas und / oder Kunststoff auf individuellen Patientenwunsch her oder korreliert es mit einem oftmals verbliebenen zweiten Auge. Dabei ist das Produkt nicht nur vom Aussehen her täuschend echt. Durch die individuelle Anfertigung und der Einsatz moderner chirurgischer Methoden bei der Enukleation und der Prothesenimplantation ist es heutzutage in den meisten Fällen auch möglich, das Kunstauge zu bewegen. Dafür werden während der Operation vier der sechs Augenmuskeln mit der Prothese verbunden. Dieser ästhetische Aspekt hilft dem Patienten dadurch, dass sein Kunstauge durch einen Laien kaum erkannt wird.
Nein. Der Abiturschnitt ist – auch nach der Reformierung des Vergabeverfahrens – immer noch eines der wichtigsten Kriterien, um einen Studienplatz zu ergattern. Aber nicht das Einzige! Seit 2020 ist es nämlich verpflichtend, dass die Universitäten neben dem Abitur mindestens zwei weitere notenunabhängige Kriterien bei der Auswahl der zukünftigen Studierenden der Humanmedizin berücksichtigen. Darunter zählen unter anderem die Auswahltests wie der
Geht es um Buchempfehlungen für das Fach Anatomie, werden die allermeisten wohl den
Der „Test für medizinische Studiengänge“, kurz TMS oder