Rezension: „Zahnärztliche Prothetik“

Zahnärztliche Prothetik (Thieme)Als Teil der Lehrbuchreihe zur Zahn-Mund-Kieferheilkunde soll die „Zahnärztliche Prothetik“ von Thieme zuverlässig durch das Studium bringen und auch in der späteren Praxis für zufriedene Patienten sorgen. Ob das Autorenteam hält, was es verspricht, haben wir uns genauer angesehen.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich primär an Zahnmedizinstudenten ab Beginn der praktischen Kurse, kann aber ebenso auch nach dem Studium als Nachschlagewerk dienen oder für Zahntechniker interessant sein.

Aufbau / Didaktik:

In insgesamt 12 Kapiteln wird das gesamte nötige Wissen zum Thema Zahnersatz kompakt – aber vollständig – aufbereitet. Neben den zahlreichen qualitativ äußerst hochwertigen Fotografien und Grafiken wird der Lernerfolg ungemein durch das Layout unterstützt. Neben vielen eingängigen Tabellen finden sich Merke-Kästen sowie Praxistipps, die nicht nur Tricks für die praktische Umsetzung bereithalten, sondern auch auf oft gemachte Fehler und Risiken verweisen. Die Texte lassen sich wunderbar lesen und sind auch für Anfänger gut verständlich. Die Kapitel sind klar strukturiert und immer gleich aufgebaut. Dadurch ist nicht nur das Durcharbeiten des Werkes, sondern auch das spätere Nachschlagen erleichtert.

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Rezension: „BASICS Urologie“

Das BASICS Urologie verschafft einen guten Überblick über die Urologie und eignet sich vor allem für Medizinstudenten.Seit circa einem Monat gibt es das BASICS Urologie von Elsevier in der 4. Auflage. Wir haben das brandneue Buch für Euch probe gelesen.

Zielgruppe:

Wie gewohnt richten sich die BASICS-Hefte an Medizinstudenten, die in relativ kurzer Zeit einen guten Überblick über ein Fach bekommen wollen. Das lohnt sich nicht nur vor der Klausur und dem Blockpraktikum, sondern auch vor einer Famulatur oder dem urologischen PJ-Tertial.

Aufbau / Didaktik:

Wie bei der BASICS-Reihe üblich, gliedert sich das Buch in einen allgemeinen (Grundlagen der Entwicklung des männlichen Geschlechts, Grundlagen der urologischen Anamnese und Therapie) und einen großen speziellen Teil. Dieser teilt sich wiederum in folgende Unterkapitel auf: Fehlbildungen, Störungen der Harnentleerung, Schmerzen, Hämaturie, weitere Tumoren des Mannes, Nebenniere, venerische Infektionen, geschlechtsspezifische urologische Erkrankungen, spezielle Themen. Abschließend finden sich 3 Fallbeispiele mit mehreren Fragen zum Ausarbeiten.
Am Ende jedes Unterkapitels findet sich eine kurze Zusammenfassung zum Rekapitulieren der wichtigsten Fakten. Wie gewohnt, verfügt auch dieses BASICS-Heft über ein übersichtliches, modernes Design mit angenehmen Schriftbild und eingängigen Erklärungen.

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Eine Brille in Osnabrück kaufen

Osnabrück ist eine mittelgroße deutsche Stadt. Sie ist vermutlich nicht mit Berlin zu vergleichen, aber dennoch werden Sie einen Optiker aus Osnabrück finden können, der Sie beim Kauf einer neuen Brille gut beraten kann. Ein guter Optiker arbeitet direkt mit dem Kunden zusammen und versucht, für ihn die beste Lösung zu entwickeln. Beim Kauf einer Brille kommt es auf unterschiedliche Aspekte an. Natürlich werden Sie aus Kundensicht besonders auf zwei Elemente Wert legen. Dies ist zum einen vermutlich der rein äußerliche Aspekt. Ihnen muss die Brille zusagen. Die Brille muss design-technisch und farblich zu ihrem Gesicht und Ihrem Äußeren passen. Ihr Blick alleine sagt dann schon sehr viel darüber aus, ob Sie sich für diese Brille entscheiden sollten oder nicht.

Vertrauen Sie auf den Rat des Optikers

Allerdings ist auch der Optiker eine geübte Person und sieht täglich unterschiedliche Gesichter. Hören Sie also auf seinen Ratschlag. Andererseits muss eine Brille auch den fachlichen Voraussetzungen genügen. Sie bekommen vom Augenarzt ja eine Brille deshalb verschrieben, weil Ihre Sehstärke es verlangt. Aus rein modischen Aspekten werden Sie keine Brille tragen wollen. Dennoch sollten Sie daraus eine Tugend machen und dafür sorgen, dass die Brille auch ein modisches Accessoire darstellt, welches Ihren Geschmack trifft. Die Brille kann also blau oder rot sein und muss kein blasses weiß als Farbe der Fassung haben. Sie müssen sich aber auch für keine Brille entscheiden, denn vielleicht sind Ihnen Kontaktlinsen lieber. Manche Menschen entscheiden sich bewusst für Kontaktlinsen, weil sie diese lieber tragen als eine Brille. Es gibt aber auch Kunden, für die eine Brille besser ist. Es ist vermutlich Geschmackssache, wofür Sie sich entscheiden werden. Ihr Optiker kann Sie aber auch in Ihrem speziellen Fall beraten und Ihnen ein Modell vorschlagen, welches Ihren persönlichen Bedürfnissen am besten zusagen wird.

Brille oder Kontaktlinsen?

Ob Sie eher Kontaktlinsen oder eine Brille benötigen, wird auch der Arzt entscheiden. Sehr oft hängt dieser Umstand von sehr unterschiedlichen Aspekten ab. Sehr oft kommt es auch dazu, dass der Optiker die Entscheidung übernimmt. Man unterschätzt diesbezüglich sehr häufig die Kompetenz des Optikers. Dennoch sind Optiker ja auch in der Gesundheits- und Körperpflege tätig, denn dazu zählt schließlich auch eine optische Brille.

Kurzinfo: Induratio penis plastica

Bei der Induratio penis plastica handelt es sich um eine Fibrosierung des Gewebes zwischen Tunica albuginea und den Schwellkörpern. Es bilden sich fibrotische Plaques, die sich meist dorsal als plattenartige, unverschiebliche Verhärtungen tasten lassen. Die Erektion führt dann oftmals zu einer schmerzhaften Abknickung des Penis in Richtung der Plaques, die so schmerzhaft sein kann, dass der Geschlechtsverkehr unmöglich wird.

Eine gesicherte Ursache ist bisher noch nicht bekannt. Jedoch ist eine Koinzidenz mit dem Morbus Dupuytren (bindegewebige Erkankung mit Verwachsungen der Handinnenfläche) beschrieben. Auch werden wiederkehrende Mikrotraumata der bindegwebigen Hülle des Penis diskutiert. Die Induratio penis plastica wird auch Peyronie-Krankheit genannt und betrifft vor allem Männer im 5. und 6. Lebensjahrzehnt.

Wird eine derartige Veränderung des Penis erkannt, sollte man sich nicht scheuen, damit zum Hausarzt und Urologen zu gehen. Die meisten Männer mit Peyronie-Krankheit konsultieren nach ein paar Monaten den Arzt, da der Leidensdruck durch den schmerzhaften Koitus weiter zunimmt und dann auch psychische Probleme folgen können. Von der Induratio penis plastica abzugrenzen sind übrigens milde Krümmungen des Penis von wenigen Grad, die im Laufe des Wachstums auftreten können und ganz normal sind.

Die Genese der Induratio penis plastica ist nicht gänzlich geklärt.Über Therapiekonzepte streiten Urologen weltweit. Bisher war eine erfolgversprechende Behandlung nur über eine Operation möglich, die natürlich entsprechende perioperative Risiken mit sich bringt. Im Oktober 2018 allerdings veröffentlichte der spanische Urologie Ignacio Moncado die Ergebnisse einer Multicenter-Studie in der Fachzeitschrift BJU International, bei der ein Expander-Stangensystem zur Therapie der Induratio penis plastica getestet wurde. Dieses neuartige konservative Therapiekonzept namens Penimaster PRO wurde an 47 Patienten mit Peyronie-Krankheit getestet und mit einer unbehandelten Patientengruppe verglichen. Bei beiden Gruppen bestand die Krankheit seit mehreren Monaten.

Nach 12 Wochen zeigten sich bereits erste Therapieerfolge. So konnten die Patienten, die den Penimaster PRO verwendet hatten, je nach Dauer der Eigentherapie eine durchschnittliche Abnahme der Peniskrümmung von bis zu 38 Grad verzeichnen, sodass sich die Peyronie ohne Operation lösen ließ. In der Kontrollgruppe änderte sich hingegen nichts an der Penisform. Den Erfolg dieser Stangekonstruktion gilt es nun in weiteren Studien zu untersuchen.

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Rezension: „Taschenlehrbuch Histologie, 6. Auflage“

Das Taschenlehrbuch Histologie gibt es seit Februar 2019 in der 6. Auflage.Das bekannte Taschenlehrbuch Histologie von Renate Lüllmann-Rauch gehört bei vielen Studenten zur Grundausstattung in der Vorklinik. Seit Anfang des Jahres gibt es das kleinformatige Buch nun in der 6. Auflage, die wir uns für euch mal etwas näher angesehen haben.

Zielgruppe:

Nach wie vor eignet sich das Taschenlehrbuch hauptsächlich für Human- und Zahnmedizinstudenten in den vorklinischen Semestern, die im Rahmen des Anatomiekurses mit der Histologie in Berührung kommen. Auch für Pharmazeuten und Studenten der Biochemie und Molekularbiologie soll das Buch laut der Autoren einen Mehrwert im Rahmen ihrer Ausbildung darstellen, aber in erster Linie dürfte man das Buch in den Händen der vorgenannten Studenten sehen.

Aufbau / Didaktik:

Am Aufbau des Taschenlehrbuchs hat sich im Vergleich zur Vorauflage kaum etwas getan: Weiterhin sind die 3 großen Themen „Zellenlehre“, „Allgemeine Histologie“ und „Mikroskopische Anatomie“ in weitere kleine Kapitel unterteilt. In der 6. Auflage werden die einzelnen Abschnitte und Seiten allerdings vermehrte farblich akzentuiert, was die Übersicht fördert. Weiterhin sind zwar wichtige Begriffe fett oder kursiv hervorgehoben. Allerdings leidet das Layout aufgrund der hauptsächlich verwendeten Blocktexte. Uns fiel das Lesen vor allem in trockeneren Teilen umso schwerer. Die Abschnitte, die den sehr theoretischen Texten entgegen wirken sollen, sind leider noch kleiner als der Normaltext gedruckt und beschreiben funktionelle Zusammenhänge und molekulare Hintergründe der verschiedenen Zellstrukturen. Farblich hervorgehobene Kästen leiten manche Kapitel ein, allerdings sucht man Zusammenfassungen oder Merkekästen auch in dieser Auflage vergeblich. Positiv sind nach wie vor die vielen guten Abbildungen.

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Anzeichen für Hautkrebs selbst erkennen

Hautkrebs kann jeden treffen, weshalb es wichtig ist, dass Sie Ihre Haut selbstständig nach Anzeichen untersuchen. Immerhin gibt es viele Hautkrebsarten, die sich im ersten Moment als einfache Muttermale tarnen. Führen Sie aber eine regelmäßige Untersuchung Ihres Körpers durch, bemerken Sie Veränderungen sofort und reagieren schnellstmöglich. Am Ende können Ihnen diese fünf Minuten Einsatz sogar das Leben retten.

Die ABCDE-Regel anwenden

Wer häufig einen Sonnenbrand hat, erhöht damit deutlich das Risiko für Hautkrebs.Um bösartige von gutartigen Malen zu unterscheiden, sollten Sie nach der sogenannten ABCDE-Regel vorgehen. Sie hat den großen Vorteil, dass sie sich leicht zu merken ist. Begonnen bei A, was für Asymmetrie steht. Darunter fallen alle Pigmentflecken, die nicht oval oder rund sind. B steht für Begrenzung. Sind die Ränder von Flecken verwaschen, unscharf oder gezackt, kann das ebenfalls auf Hautkrebs hinweisen. C bedeutet Colorierung. Liegen also unterschiedliche Färbungen vor, sollten Sie auch einen Arzt aufsuchen. Selbst der Durchmesser ist wichtig, wofür das „D“ steht. Mehr als fünf Millimeter an der breitesten Stelle sind ungewöhnlich. Kein Lineal zur Hand? Stellen Sie das stumpfe Ende eines Bleistifts auf den Fleck. Sollte jener darunter noch zu sehen sein, ist er größer als fünf Millimeter. Abschließend achten Sie auf E wie Entwicklung. Beobachten Sie Flecken, welche sich verändern, wie beispielsweise zu schnell zu wachsen, kann das ebenfalls ein Anzeichen sein.

Lieber zum Hautarzt

Die oben genannten Punkte müssen nicht immer auf eine Hautkrebserkrankung hinweisen, sie können aber dennoch eine Veränderung Ihres Körpers beweisen. Um auf Nummer sicherzugehen, sollten Sie am besten bei einer solchen Beobachtung einen Hautarzt aufsuchen. Es gilt: Lieber einmal zu viel zum Hautarzt, als eine schlimme Erkrankung nicht ernst zu nehmen. Besonders Personen mit einem hellen Hauttyp, die sich häufig an der Sonne aufhalten, viele Pigmentflecken aufweisen sowie bereits etwas älter sind, besitzen ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. Selbst, wenn bereits andere Familienmitglieder Hautkrebs hatten, sollten Sie regelmäßig zum Krebsscreening gehen. Immerhin zählt Hautkrebs zu den Krebsarten, die heute oftmals heilbar sind. Ansonsten ist Hautkrebs „nur“ für ein Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich.

Weitere Hilfreiche Informationen zu den Behandlungsmethoden von Hautkrebs findet man auf https://www.hautsachegut.at.

Bild: pixabay.com

Rezension: „Neurologie hoch2“

Neurologie hoch2Das neue „hoch2“-Konzept von Elsevier gibt es neben der Pädiatrie-Ausgabe auch für die Neurologie: Im Kernteil jeder Seite findet man die Texte der beiden Autoren, am Seitenrand fassen drei verschiedene Studenten / Assistenzärzte die Inhalte zusammen und stellen die in Ihren Augen wichtigsten Informationen heraus.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich vor allem an Neurologie-interessierte Studenten, die in diesem Bereich eine Famulatur oder ein PJ-Tertial planen. Für die Studenten, die Neurologie als ein Fach unter vielen im Studium sehen, dürfte der Inhalt an manchen Stellen etwas ausführlich sein.

Aufbau / Didaktik:

Von den neurologischen Untersuchungsmethoden, über nach Symptomen oder Ursachen geordnete neurologische Krankheitsbildern bis hin zur Neuroradiologie wird das studentische Neuro-Wissen in insgesamt 22 Kapiteln eingeteilt. Dabei kommen die gleichen didaktischen Stilmittel zum Einsatz wie schon im Buch „Pädiatrie hoch2„: Merke-Kästen, Cave-Kästen, Praxis- und Lerntipps findet man genauso wie zusammenfassende Tabellen und anschauliche Illustrationen über das gesamte Buch verteilt. Außerdem gibt es am Ende eines jeden Kapitels einige Übungsfragen für die mündliche Prüfung mit den entsprechenden Lösungen. Im Anhang des Buches sind die Lernziele des aktuellen NKLM (Nationaler kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin) aufgeführt, falls man davon einen Überblick bekommen möchte. Das Layout des Lehrbuches überzeugt mit bewussten Farbwechseln und ist eingängig, allerdings missfällt uns etwas die kleine Schrift, die vor allem in den Kästen für die Praxis- und Lerntipps zu finden ist.

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