Repatriierung im Notfall

Im Notfall kann eine Repatriierung im Urlaub notwendig werden.Ein Unfall im Ausland kann für viele schnell mal ein Grund zur Panik sein. Viele kennen es, aus einem entspannten Urlaub in den Bergen kann schnell ein schlimmer Krankenhausaufenthalt werden, selbst wenn man im Vorfeld an alles gedacht hat. Im Falle eines Unfalles gibt es zum Beispiel den ganz normalen PKW-Dienst, der durch eine spezielle Hilfsorganisation geleitet wird. Für Fälle im Ausland werden spezielle Langstrecken-Krankentransporte angeboten sowie Ambulanzflüge oder eine einfache Flugbegleitung im Sinne eines Notarztes oder eines Rettungsassistenten.

Der Weg nach Hause ins gewohnte Krankenhaus

Um den besten Transport in Ihre Heimat zu organisieren, gibt es verschiedene Arten der Transportmöglichkeiten. Für schwere Unfälle sowie lebensbedrohliche Notfälle gibt es verschiedene Rückholdienste, welche wiederum unterschiedliche Dienste des Rücktransports anbieten. Für spezielle Fälle gibt es außerdem weltweite Ambulanzflüge. Diese Flüge sind zum einen voll ausgestattet und können für einige Zeit zur mobilen Intensivstation in der Luft umgewandelt werden. In Abstimmung mit Ihnen wird die beste Lösung gefunden und innerhalb weniger Stunden umgesetzt. Deutschlandweit finden Sie großräumig aufgestellte Notdienste sowie Transportservices.

Tipps und Tricks für den Transport

Trotz medizinischer Begleitung gibt es einige wichtige Punkte, die Sie vor Reiseantritt beachten sollten. Zum ersten sollten Sie sich natürlich im Klarem darüber sein, dass dieser Transport in den meisten Fällen nicht kostenlos ist. Im Falle einer chronischen Erkrankung, eines Diabetes, oder Ähnlichem sollte dies vor der Behandlung bekannt sein. Wenn außerdem eine Alkoholkrankheit vorliegt oder eine Drogenabhängigkeit, ist es von großer Bedeutung dies den behandelnden Personen unverzüglich mitzuteilen, denn im Falle einer Medikamentengabe können vorab konsumierte Drogen zu risikoreichen Nebenwirkungen führen.

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Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 5. Auflage“

Die 5. Auflage des BASICS Bildgebende Verfahren ist seit März 2019 in den Buchläden erhältlich.Bildgebende Verfahren gehören neben Laboruntersuchungen zu den häufigsten diagnostischen Methoden im klinischen Alltag. Umso wichtiger also, dass man sich damit auskennt. Auch, wenn man sich nicht in Form der Radiologie darauf spezialisieren möchte.

Zielgruppe:

Die 5. Auflage des „BASICS Bildgebende Verfahren“ richtet sich an Medizinstudenten, die sich in grundlegender (aber häufig erstmal ausreichender) Form auf die radiologische Semesterprüfung, eine Famulatur oder das Praktische Jahr (PJ) vorbereiten wollen.

Aufbau / Didaktik:

Typischerweise gliedert sich das „BASICS Bildgebende Verfahren“ in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Dabei werden im ersten Teil Grundlagen zu den verschiedenen Arten der Bildgebung und zum Strahlenschutz erklärt. Der spezielle Teil geht dann geordnet nach Organsystem nacheinander näher auf Herz, Lunge, große Gefäße, den Verdauungstrakt, die Mamma, Niere und ableitende Harnwege, den Bewegungsapparat sowie auf das ZNS ein. Die meisten Themen werden auf einer Doppelseite mit anschließender Kurzzusammenfassung behandelt. Am Ende des Buches kann man 8 Fallbeispiele zur Übung lösen. Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 5. Auflage“ weiterlesen

Medizinstudium in der Slowakei oder Tschechien – ohne NC oder Wartezeiten

Studienplätze für Mediziner sind hierzulande rar. Bei einem Abiturnotendurchschnitt über 1,2 heißt es für viele junge Menschen: warten oder etwas anderes Studieren. Da ist ein Auslandsstudium der Humanmedizin oder der Zahnmedizin in der Slowakei oder in Tschechien eine echte Alternative. Slowakei? – Ja, das kleine südeuropäische Land besitzt mehrere traditionsreiche Universitäten, die deutschsprachige Medizinstudenten jederzeit und ohne Numerus Clausus aufnehmen. Prag als Universitätsstandort ist seit Jahrhunderten bekannt.

International anerkannte Mediziner aus Bratislava, Martin oder Košice

Interessant für viele junge Deutsche: Ein Medizinstudium in Bratislava.Das Studium findet zwar auf Englisch statt, doch auch dies in Aufbaustudiengängen fließend zu lernen, ist für junge Mediziner kein Nachteil. An der Comenius-Universität in Bratislava, 60 km östlich von Wien, an der humanmedizinischen Fakultät Jessenius in Martin und an der Pavol Jozef Šafárik-Universität in Košice können deutsche Studenten ein Medizinstudium im Ausland absolvieren, das in der gesamten EU und in den USA anerkannt wird. Auch ein späterer Wechsel zur Promotion an eine deutsche Universität ist möglich.

Qualifizierte Ausbildung bei gemütlicher K.u.K.-Lebensart

Bratislava oder Preßburg ist mit etwa 426.000 Einwohnern die slowakische Hauptstadt und ein kulturelles Zentrum an der Donau im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn. Martin im nördlichen Turzbecken ist mit 55.000 Bewohnern ein regionales Zentrum in der nördlichen Mitte der Slowakei mit einer 750 Jahre alten Geschichte. Košice oder Kaschau am Fluss Hornád an der Grenze zu Ungarn besitzt 240.000 Einwohner, ist Erzbistumssitz und seit dem 8. Jahrhundert ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Handel und Kultur. Ein Medizinstudium in einer der Städte verbindet modernes Fachwissen mit einer lebendigen Prise Balkan und gemütlicher K.u.K-Lebensart. Auch in Tschechiens Hauptstadt gibt es viel zu entdecken. Natürlich ist Prag eine der meistbesuchtesten Städte der Welt, aber neben den bekannten Touristen-Hotspots wie der Karlsbrücke oder der Prager Burg gibt es unzählige schöne Plätze, die von den Besuchern aus aller Welt eher unentdeckt bleiben. Dort kann man sich zurückziehen, um zu lernen oder sich einfach mit Freunden treffen und die Atmosphäre genießen.

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Rezension: „BASICS Pädiatrie“

Das BASICS Pädiatrie gibt es seit Mai 2019 in der 4. Auflage.Seit Mai dieses Jahres gibt es die 4. Auflage des BASICS Pädiatrie in den Buchläden. Wir haben uns das Buch mal etwas genauer angeschaut.

Zielgruppe:

Das BASICS Pädiatrie richtet sich an Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt und eignet sich vor allem dazu, einen breiten Blick auf das Fach zu bekommen. Wer Pädiater werden möchte, sollte vielleicht auf etwas ausführlichere Literatur zurückgreifen, aber für alle anderen hat das BASICS den richtigen Umfang.

Aufbau / Didaktik:

Wie bei der BASICS-Reihe üblich, teilt sich das Buch in einen allgemeinen und einen speziellen Teil auf. Im allgemeinen Teil werden Grundlagen zur pädiatrischen Untersuchung, Wachstum und Entwicklung sowie zu den Vorsorgeuntersuchungen besprochen. Der spezielle Teil ist dann um einiges ausführlicher und enthält insgesamt 18 Unterkapitel: Von der Neonatologie über die Kardiologie, Gastrologie, Nephrologie bis hin zu Unfällen, Intoxikationen und den Besonderheiten der pädiatrischen Reanimation findet man hier ein wirklich breites Spektrum. Spätestens beim Blick auf diese Stoffbreite merkt man, warum Pädiatrie durchaus so ausführlich (wenn nicht sogar ausführlicher) sein kann wie die Innere Medizin oder Allgemeinmedizin. Wie üblich schließt das BASICS mit 3 Fallbeispielen und Tabellen und Flussdiagrammen. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung.

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Rezension: „BASICS Vorkurs Medizin, 2. Auflage“

Das BASICS Vorkurs Medizin von Paul Yannick Windisch gibt es bereits in der 2. Auflage.Nach dem Erfolg der Erstauflage des „BASICS Vorkurs Medizin“ von Paul Yannick Windisch wurden in der 2. Auflage des Buches lediglich ein paar kleine (Tipp-) Fehler korrigiert. An der sehr guten Bewertung hat sich damit aus unserer Sicht nichts Wesentliches geändert.

Zielgruppe:

Zu der Zielgruppe des „BASICS Vorkurs Medizin“ gehören vor allem zukünftige Medizinstudenten, die ihr naturwissenschaftliches Wissen aus der schulischen Oberstufe wiederholen bzw. etwas vertiefen wollen, um so gut gewappnet ins Studium zu starten. Aber auch für Studenten im ersten oder zweiten Semester kann das BASICS noch interessant sein, um die Grundlagen zu festigen.

Aufbau / Didaktik:

Das „BASICS Vorkurs Medizin“ behandelt die Fächer Mathematik, Chemie, Biologie und Physik, die auch gleichzeitig die vier wichtigsten Kapitel bilden. Anschließend gibt es noch einen Teil mit kleinen Übungsaufgabe sowie Abbildungen wie dem chemischen Periodensystem oder der Code-Sonne für die Proteinbiosynthese. Das mathematische Kapitel ist das kürzeste, hier werden grundlegende Fähigkeiten wie Bruchrechnen, Potenzen, das Umrechnen von Einheiten, einfache Gleichungen oder die Berechnung von Halbwertszeiten zurück in das postabiturielle Gehirn gerufen. Das Chemie-Kapitel behandelt die Grundlagen der Organik und Anorganik. Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie werden im biologischen Abschnitt erklärt und abschließend wird selbst Physik-Abwählern auf angenehme Art und Weise ein physikalisches Basiswissen vermittelt.

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Rezension: „Zahnärztliche Prothetik“

Zahnärztliche Prothetik (Thieme)Als Teil der Lehrbuchreihe zur Zahn-Mund-Kieferheilkunde soll die „Zahnärztliche Prothetik“ von Thieme zuverlässig durch das Studium bringen und auch in der späteren Praxis für zufriedene Patienten sorgen. Ob das Autorenteam hält, was es verspricht, haben wir uns genauer angesehen.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich primär an Zahnmedizinstudenten ab Beginn der praktischen Kurse, kann aber ebenso auch nach dem Studium als Nachschlagewerk dienen oder für Zahntechniker interessant sein.

Aufbau / Didaktik:

In insgesamt 12 Kapiteln wird das gesamte nötige Wissen zum Thema Zahnersatz kompakt – aber vollständig – aufbereitet. Neben den zahlreichen qualitativ äußerst hochwertigen Fotografien und Grafiken wird der Lernerfolg ungemein durch das Layout unterstützt. Neben vielen eingängigen Tabellen finden sich Merke-Kästen sowie Praxistipps, die nicht nur Tricks für die praktische Umsetzung bereithalten, sondern auch auf oft gemachte Fehler und Risiken verweisen. Die Texte lassen sich wunderbar lesen und sind auch für Anfänger gut verständlich. Die Kapitel sind klar strukturiert und immer gleich aufgebaut. Dadurch ist nicht nur das Durcharbeiten des Werkes, sondern auch das spätere Nachschlagen erleichtert.

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Rezension: „BASICS Urologie“

Das BASICS Urologie verschafft einen guten Überblick über die Urologie und eignet sich vor allem für Medizinstudenten.Seit circa einem Monat gibt es das BASICS Urologie von Elsevier in der 4. Auflage. Wir haben das brandneue Buch für Euch probe gelesen.

Zielgruppe:

Wie gewohnt richten sich die BASICS-Hefte an Medizinstudenten, die in relativ kurzer Zeit einen guten Überblick über ein Fach bekommen wollen. Das lohnt sich nicht nur vor der Klausur und dem Blockpraktikum, sondern auch vor einer Famulatur oder dem urologischen PJ-Tertial.

Aufbau / Didaktik:

Wie bei der BASICS-Reihe üblich, gliedert sich das Buch in einen allgemeinen (Grundlagen der Entwicklung des männlichen Geschlechts, Grundlagen der urologischen Anamnese und Therapie) und einen großen speziellen Teil. Dieser teilt sich wiederum in folgende Unterkapitel auf: Fehlbildungen, Störungen der Harnentleerung, Schmerzen, Hämaturie, weitere Tumoren des Mannes, Nebenniere, venerische Infektionen, geschlechtsspezifische urologische Erkrankungen, spezielle Themen. Abschließend finden sich 3 Fallbeispiele mit mehreren Fragen zum Ausarbeiten.
Am Ende jedes Unterkapitels findet sich eine kurze Zusammenfassung zum Rekapitulieren der wichtigsten Fakten. Wie gewohnt, verfügt auch dieses BASICS-Heft über ein übersichtliches, modernes Design mit angenehmen Schriftbild und eingängigen Erklärungen.

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