Viele Studenten lernen in den ersten Semester die Anatomie vor allem mit dem Prometheus oder anderen Lehrbüchern. Dabei greifen aber viele auch auf althergebrachte Methoden zum Auswendiglernen zurück. Dazu gehört sicher auch, sich bestimmte Begriffe und Umstände, die einfach nicht in den Kopf wollen, in der Wohnung verteil aufzuschreiben, sodass man darüber beispielsweise beim Zähneputzen oder Kochen stolpert und diese so lernt.
Auf eine ähnliche Methode spielt das Lernposter von Prometheus an. Es ist fast lebensgroß und beinhaltet ausgeklappt 2 Seiten mit den Knochen und Muskeln des menschlichen Körpers, jeweils von vorne und von hinten abgebildet. Damit kann man dieses also zum Beispiel an eine Tür oder eine freie Wand hängen, um so im Vorbeigehen immer wieder an die zu lernenden Strukturen erinnert zu werden.
Fazit:
An sich bietet dieses Lernposter genau das, was man zum erweiterten Lernen in den ersten Semester benötigt. So lernt man nicht nur in der Bibliothek, im Präpkurs, in der Vorlesung oder beim Lesen des Buches, sondern eben auch bei anderen Beschäftigungen, während einem das Lernposter auffällt. Einziger Nachteil ist, dass man sich entweder für die Muskeln oder für die Knochen entscheiden muss, denn sicherlich haben nicht viele Studenten eine Glaswand in ihrem Zuhause 😉 .
Kurzinfo:
| Autor(en): | Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher |
| Verlag: | Thieme |
| Auflage: | 4. |
| Erscheinungsjahr: | 2014 |
| Seitenanzahl: | 4 |
| Abbildungen: | 4 |
| Preis: | 14,99 € |
Bewertung:
| Inhalt: | [s3r star=5/5] |
| Verständlichkeit: | [s3r star=5/5] |
| Übersichtlichkeit: | [s3r star=4/5] |
| Layout: | [s3r star=3/5] |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: | [s3r star=4/5] |
| Gesamtbewertung: | [s3r star=4,2/5] |

Vor der Bewerbung haben wir uns zunächst im Dekanat der medizinischen Fakultät der Goethe-Universität in Frankfurt über die Anerkennung von 2 Monaten des Chirurgie-Tertials in Athen informiert. Die PJ-Beauftragte gab uns ihr Einverständnis und somit haben wir uns per E-Mail an Professor Rosenberg in Athen gewandt und uns um das Praktikum beworben. Dies geschah etwa Anfang Juni 2014, also 3 Monate vor Start des Praktikums. Bereits am nächsten Tag bekamen wir eine persönliche Bestätigung von Professor Rosenberg für den Zeitraum von September bis Ende Oktober für die allgemeinchirurgische Station. Danach setzten wir uns mit der Koordinatorin für Erasmus Placement an der Goethe-Universität Frankfurt in Verbindung und später dann mit den Koordinatoren für EU-Praktika in Fulda. Bis zur Deadline 1 Monat vor Praktikumsbeginn hatten wir alle benötigten Unterlagen wie Motivationsschreiben, Englisch-Sprachzeugnis und Versicherungsnachweis nach Fulda weitergereicht. Damit erhielten wir die Zusage, dass wir im Praktikumszeitraum mit 300 Euro pro Monat unterstützt werden. Von unserer Heimathochschule oder der medizinischen Fakultät erhielten wir keine finanzielle Unterstützung, aber nochmals die Zusage, dass das Auslandspraktikum bei entsprechendem Nachweis anerkannt wird als Teil des Praktischen Jahres.
Die Checklisten-Bücher von Thieme erfreuen sich seit ihrer Einführung immer weiter wachsender Beliebtheit unter den Medizinstudenten oder unter jungen Ärzten. Seit letztem Jahr gibt es auch die Checkliste Medical Skills, in der die theoretischen Grundlagen für alle wichtigen Tätigkeiten im Klinikalltag geschaffen werden.
Die Bücher der „Basics“-Reihe sind immer ein guter Einstieg in ein für den Studenten noch unbekanntes, bzw. relativ neues Fach. Leicht zu lesen, bieten sie einen guten Überblick und helfen beim strukturierten Lernen. So auch das Basics „Infektiologie“. Auf insgesamt 75 Seiten werden zunächst die Grundlagen der Infektiologie in einem allgemeinen Teil erläutert, im anschließenden speziellen Teil die typischen Krankheitsbilder. Zur Anwendung des erarbeiteten Stoffes und auch für spätere mündliche Prüfungen werden anschließend vier Fallbeispiele behandelt. Im Anhang findet man Informationen zum aktuellen Impfkalender, besonderen Impfindikationen und meldepflichtigen Erkrankungen.
Das große Lehrbuch „Physiologie“ von Elsevier gibt es seit einem Jahr in der 6. Auflage. Damit ist es nun auch im aktuellen modernen Design des Verlags erhältlich.
Wie schon bei der Rezension der „Dualen Reihe Sonografie“ angesprochen gehört die Ultraschalldiagnostik zu den grundlegenden Fähigkeiten in der Inneren Medizin, der Unfallchirurgie und in der Radiologie. Mal abgesehen davon, dass wie bei so vielen Fertigkeiten vor allem die Übung den Meister macht, bietet „Der Sono-Trainer“ von Berthold Block eine sehr gute theoretische Grundlage.
Embryologie wird an den meisten Unis im Medizinstudium passend in den jeweiligen Anatomiekursen (Bewegungsapparat, Innere Organe, Schädel und ZNS) behandelt und spielt deshalb oft nur eine untergeordnete Rolle. Je nach Dozent wird die Embryologie jedoch sehr viel intensiver durchgekaut, da sich durch die so vermittelten Kenntnisse einige Krankheitsbilder und Fehlbildungen sehr gut nachvollziehen lassen. In solchen Fällen kann das Taschenlehrbuch Embryologie eine große Hilfe darstellen.