Das Vorklinikfach Physiologie ist bei vielen Studenten gefürchtet, da es doch ein hohes Maß an Verständnis für Zusammenhänge bedarf, um die große Stoffmenge zu verinnerlichen oder zumindest für die Prüfung zu verstehen. „Physiologie“ von Rut und Heinz Bartels ist ein schon etwas älteres Buch, das aber immer noch seine Berechtigung hat.
Zielgruppe:
Das Buch richtet sich vorwiegend an Medizinstudenten des vorklinischen Studienabschnitts, denen vor allem zusammenhängendes Wissen wichtig ist und die gerne den Überblick behalten.
Aufbau / Didaktik:
Auf den ersten Seiten werden Einheiten der Messgrößen, SI-Einheiten, Umrechnungsfaktoren, chemische Elemente und bestimmte Normalwert in Tabellen kurz rekapituliert. Das Buch teilt sich dann auf in 5 große Kapitel: Grundlagen der physiologischen Vorgänge; Stoffaufnahme, Transport und Ausscheidung; Verarbeitung von Umwelteinflüssen; Koordinierende System; Fortpflanzung. Damit sind alle wichtigen Themen der menschlichen Physiologie abgedeckt. Kleine Hinweise mit der Überschrift „Path“ beschreiben pathophysiologische Zusammenhänge, unter „Präv“ zeigen die Autoren auf, welche vorbeugenden Maßnahmen die Pathologien verhindern können. Immer wieder werden sinnvolle Zusammenfassungen angebracht. Insgesamt fällt vor allem die gute und schnörkellose Struktur sowie das unaufgeregte, klare Design auf.

Als Medizinstudent steht man zwangsläufig irgendwann im Studium, spätestens im PJ, vor der Herausforderung die Theorie in die Praxis umzusetzen. Häufig ist es gar nicht so einfach das Wissen an konkreten Fällen anzuwenden, zumal das deutsche Medizinstudium oft noch sehr theorielastig ist. Hier kann das Fallbuch Anästhesie Abhilfe schaffen: mit 100 Fallbesprechungen ist man für den studentischen Klinikalltag gut gewappnet.
Die Pathologie wird analog zur Histologie in der Vorklinik von den Medizinstudenten selten geliebt. Dabei sind pathologische Untersuchungen im klinischen Alltag nicht wegzudenken und ein gewisses Grundverständnis schadet nicht.
Knapp 4 Jahre nach der
In den kommenden Oktobertagen ist es wieder soweit: Für viele Erstsemester beginnt das Medizinstudium. Und an vielen Unis bedeutet das vor allem: Anatomievorlesungen und Präpkurs. Klar, dass man da einen guten Atlas braucht, um sich vernünftig für die Testate und Abschlussprüfung vorbereiten zu können. Eine Option stellt da die traditionsreiche Sobotta-Reihe von Elsevier dar, die wir für euch getestet haben.
Der „Klinikleitfaden Intensivmedizin“ aus dem Elsevier-Verlag ist aktuell in der 10. Auflage erhältlich. Wir haben uns das Buch mal etwas genauer angesehen, um herauszufinden ob und für wen sich der Kauf lohnt.
Das 3. Staatsexamen (auch M3 genannt) bildet mit den mündlichen Prüfungen in Innere Medizin, Chirurgie und 2 weiteren Fächern den Abschluss des Medizinstudiums nach dem Praktischen Jahr. Natürlich gibt es auch für diese Prüfung spezielle Lehrbücher. Wir haben die aktuelle Auflage des „MEX – Innere Medizin und Chirurgie“ von Elsevier für Euch getestet.