So meisterst du dein Medizinstudium mit Kind

Medizinstudenten müssen viel lernen und haben kaum Freizeit - doch was tun, wenn man diesen Alltag auch noch mit einem Kind bestreitet?Humanmedizin gilt als eines der anstrengendsten Studienfächer überhaupt: Stundenlanges Lernen in der Bibliothek oder alleine zu Hause, unzählige Klausuren und mündliche Prüfungen, kaum Freizeit – daran denken die meisten beim Thema Medizinstudium. Doch kann man das alles auch mit Kind schaffen? – Ja, ganz sicher. Wir geben Euch ein paar Tipps, worauf dabei zu achten ist.

Ein Kind lässt sich nicht immer ganz konkret planen und beim Thema Kinderwunsch spielen viele Faktoren eine Rolle: Alter, der richtige Partner, die Wohnsituation oder auch das persönliche soziale Umfeld. Wenn ein paar dieser Punkte stimmen, kann man auch ohne Weiteres Kompromisse eingehen oder nach individuellen Lösungen in den Bereichen suchen, die nicht ganz optimal sind. Dazu gehört dann manchmal auch das Studium.

Wer es planen kann, sollte wahrscheinlich zumindest die ersten 2 Jahre des Medizinstudiums, also die Vorklinik mit dem Kinderwunsch warten. Denn dort ist die Taktung der Kurse und Prüfungen an vielen Unis besonders intensiv. Nach dem M1 (Physikum) entspannt sich die Lage vielerorts.

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Rezension: „MedAT Zahnmedizin – Band 2“

MedAT Zahnmedizin - Band 2Seit 2013 schon werden Studienplätze der Zahnmedizin in Österreich anhand der Resultate beim sogenannten Medizinischen Aufnahme-Test (MedAT) vergeben. Der Test fragt sowohl naturwissenschaftliches Vorwissen ab, das im ersten Teil dieses Vorbereitungsbuches bearbeitet werden kann. Der zweite Teil des Tests widmet sich den kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF), sozial-emotionalen Kompetenzen (SEK) sowie den sogenannten Speziellen Manuellen Fertigkeiten (MF) für angehenden Zahnmedizinern. Zur Vorbereitung auf Letzteres gibt es den zweiten Band des Vorbereitungsbuches.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören ganz klar angehende Zahnmedizinstudenten, die gerne in Wien, Innsbruck, Graz oder Linz studieren möchten.

Aufbau / Didaktik

Das Lernskript MedAT-Z gliedert sich in insgesamt fünf Teile. Nach einer circa 20 Seiten umfassenden Einführung mit allgemeinen Infos zum Zahnmedizinstudium in Österreich, Deutschland und Europa sowie Grundlagen zur Vorbereitung auf den MedAT, werden auf den darauffolgenden Seiten die manuellen Fertigkeiten (MF), die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die sozial-emotionalen Kompetenzen (SEK) mit der immer gleichbleibenden Gliederung besprochen. Am Ende eines jeden Unterkapitels gibt es Beispielaufgaben, die anschließend aufgelöst werden. Im fünften und letzten Teil des Buches findet man 3 verschiedene Testsimulationen, um das Gelernte zu prüfen und um den Testmodus kennenzulernen. Außerdem gibt es noch einen 20-Tage-Lernplan auf der Innenseite des Einbandes, um sich strukturiert auf den MedAT-Z vorzubereiten.

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Kurzinfo: Brustvergrößerung in der Plastischen Chirurgie

Die Plastische Chirurgie erfreut sich seit ein paar Jahren immer weiter steigendem Interesse und das liegt für viele Studenten auch daran, dass man sich in dieser chirurgischen Teildisziplin nicht zuletzt aufgrund der ästhetischen Eingriffe leichter selbstständig machen kann als in einigen anderen.

Die Brustvergrößerung ist nur eine von vielen Operationen, die täglich in Deutschland aus rein äußerlichen Gründen getätigt werden und höchstens einen psychologischen Leidensdruck mitbringen. Es gibt viele Patientinnen, die häufige Fragen zur Brustvergrößerung stellen und diese natürlich zurecht adäquat beantwortet haben möchten. Die operationstechnische Erfahrung vieler Ärzte lässt den Laien das Ergebnis meist kaum von einer natürlich gewachsenen Brust unterscheiden.

Eine Brustvergrößerung ist eine Operation mit vielen Risiken.Die Narben sind minimal und liegen entweder in der Unterbrustfalte oder in der Achselhöhle, wo sie kaum zu finden sind. Da das Drüsengewebe bei einer Operation ohne Krankheitswert unbeeinträchtigt gelassen wird, ist das Stillen auch nach einer solchen OP ganz normal möglich. Patientinnen müssen nach einer OP meistens noch 5-6 Tage stationär in der Praxis oder Klinik bleiben, um auftretende Komplikationen zu vermeiden. Früher konnte es schon mal zum Problem werden, wenn ein Implantat nur wenige Jahre hielt, doch heutzutage werden vor allem in westlichen Ländern ausschließlich hochwertige Silikonkissen verwendet, die weder platzen können, noch sonstige Schäden anrichten. Auch Eigenfett (zum Beispiel in Form von Bauchfett) kann in einigen Fällen verwendet werden, um ein bis zwei Körbchengrößen mehr hervorzurufen. Trotzdem ist eine Brustvergrößerung natürlich immer noch eine OP, die einige Risiken mit sich bringt und durch die notwendige Vollnarkose eine hohe Belastung für Herz und Kreislauf darstellt. Dabei sollte man sich nicht leichtfertig in die Hände qualitativ schlechterer Ärzte begeben, wie das heutzutage einige Patienten tun, wenn sie bei Agenturen im Ausland ein paar Euros sparen wollen. Das Ergebnis ist in den meisten Fällen nicht vergleichbar mit dem hohen deutschen Standard. Trotzdem hat man natürlich auch hier nie eine Garantie auf eine komplett zufriedenstellende Brust.

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Das ungesunde Leben als Arzt

Die Arbeit als Arzt ist oft kräftezehrend und ungesund. Eine gesunde Ernährung gehört genauso zu einem ausgeglichenen Lebensstil wie regelmäßige sportliche Betätigung. Das ist kein Geheimnis und gerade unter Medizinern dürften die Auswirkungen bekannt sein, mit denen zu rechnen ist, wenn man sich über einen längeren Zeitraum kein gesundes Leben führt. Und trotzdem gehören Medizinern zu den Berufsgruppen mit dem ungesündesten Lebensstil. Doch woran liegt das?

Der Arztberuf ist für viele Menschen ein absoluter Traumberuf. Man möchte anderen Menschen helfen und bekommt das Gefühl, dass man jeden Tag etwas Richtiges tut. Doch in Deutschland ist dieser Beruf mit einem hohen Preis verbunden – und damit ist nicht nur der erschwerte Ausbildungsweg gemeint.

Durch die viele Nacht- und Wochenendarbeit lässt sich selten ein gleichbleibender Tagesrhythmus aufbauen. Durchwachte Nächte gibt es nicht nur im Schichtdienst, sondern auch im schlecht bezahlten Bereitschaftsdienst. Dabei einen sportlichen Ausgleich zu finden, ist schwer. Zu guter Letzt kommt eine dritte Komponente hinzu, die die Gesundheit vieler Ärzte weiter beeinträchtigt: Die Ernährung.

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Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt – Mit diesen Lebensmitteln klappt’s

Einige Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis im Körper Grundlage für eine gesunde Lebensweise ist. Demnach kann ein Säureüberschuss zu Haarausfall, Juckreiz, Müdigkeit oder erhöhter Infektanfälligkeit führen. Doch welche Lebensmittel sind denn überhaupt sauer und welche basisch? Und wie kann man für ein gesundes Gleichgewicht sorgen?

Was sind Lebensmittel basisch oder sauer?

Ein Obstteller passt super zu einer basischen Diät.Basische und saure Lebensmittel zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie einen basischen oder sauren pH aufweisen. Vielmehr kommt es darauf an, wie der Körper die Inhaltsstoffe verarbeitet. Saure Lebensmittel werden vom Körper zu Säuren verarbeitet, basische Lebensmittel liefern Mineralien. Eine rein basische Ernährungsweise wird beispielsweise bei Entschlackungskuren, einer intensiven Darmreinigung, einer Entgiftungskur oder einer Basenkur empfohlen. Säureüberschüsse sollten vor allem nicht langfristig auftreten und mit einer entsprechenden Diät bekämpft werden. Dabei kann es sinnvoll sein, dass man sich zu 70 bis 80 Prozent von basischen Lebensmitteln ernährt.

Zu den basischen Lebensmitteln gehören vor allem Gemüse und Obst. Besonders grünes Gemüse ist mineralhaltig und basisch. Dazu gehört beispielsweise Spinat, Broccoli, Bohnen oder Erbsen. Auch Kräuter, Kartoffeln und Süßkartoffeln zählen zu den basischen Lebensmitteln. Zu den säurebildenden Gemüsesorten etwa zählen Artischocken, Rosenkohl, Spargel und Knoblauch und sollten deshalb bei einer basischen Ernährungsweise etwas weniger oft auf dem Teller landen.

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Rezension: „BASICS Psychosomatik und Psychotherapie“

Ein beliebter Einstieg ins Fach: Das BASICS Psychosmatik und Psychotherapie.Das Fach Psychosomatik ist im Medizinstudium eigentlich wie gemacht für den Einsatz eines Kurzlehrbuchs. Wir haben für Euch das „BASICS Psychosomatik und Psychotherapie“ von Svenja Davis-Glurich probegelesen.

Zielgruppe

Das BASICS eignet sich vor allem für Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt, die sich auf die Psychosomatik-Prüfung vorbereiten wollen oder ergänzend zur Vorlesung gerne etwas zu den Themen nachlesen möchten. Auch Psychologiestudenten, die sich für die Psychotherapie interessieren, können das Buch zur Wiederholung nutzen. Ansonsten dürfte das Spektrum des Kurzlehrbuchs für diese Gruppe aber etwas knapp sein.

Aufbau / Didaktik

Das BASICS teilt sich natürlich in einen allgemeinen (Grundlagen der Psychosomatik) und einen speziellen Teil (Übersicht Diagnosen, Psychosomatik, Psychotherapie) auf. Wie ebenfalls in den BASICS so üblich, gibt es abschließend 3 Fallbeispiele, wodurch das Erlernte angewendet werden kann. Im Psychosomatik-Teil des Buches werden verschiedene klinische Fachrichtungen (Gastroenterologie, Kardiologie, Urologie und Nephrologie, Gynäkologie, Dermatologie, Orthopädie, HNO, Augenheilkunde, Kinderheilkunde, Psychoonkologie und Transplantation) und deren psychosomatisches Potential im Einzelnen beleuchtet. Allein dadurch wird dem Leser schon klar, wie wichtig und omnipräsent die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele in der Medizin sind. Wie bei der BASICS-Reihe üblich, werden die meisten Kapitel auf einer Doppelseite behandelt, der traditionelle Zusammenfassungs-Kasten rechts unten auf der Doppelseite darf natürlich auch nicht fehlen.

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Ärztemangel trotz steigender Beschäftigtenzahlen

Nach dem Studium beginnt für die meisten Medizinstudenten mit der ersten Stelle als Weiterbildungsassistent der Ernst des Lebens. Hat man sich für eine Fachrichtung entschieden, geht es oftmals in einem Krankenhaus los, bei manchen auch in einer Arztpraxis. Bei der Suche nach der ersten Stelle wird häufig auf Erfahrungen von Freunden und Bekannten vertraut, manch einer studiert auch Erfahrungsberichte im Internet.

Zwar steigt die Anzahl der beschäftigten Ärzte in Deutchland an, 2015 waren 189.622 in Krankenhäusern und 150.106 im ambulanten Bereich tätig. Jedoch steigt Studien zufolge der Bedarf aufgrund steigender Untersuchungszahlen stärker und so werden immer wieder von verschiedenen Organisationen und Verbänden mehr Investitionen in das Personal und die Ausbildungsmöglichkeiten gefordert. Trotz dieser Entwicklungen gibt es derzeit in Deutschland pro Jahr nur ca. 10.000 Studienplätze in der Humanmedizin. Vor der Wiedervereinigung 1990 waren es immerhin noch rund 12.000.

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