Der sogenannte „Zahntourismus“ beschreibt den mittlerweile schon seit Jahrzehnten betriebenen Gesundheitstourismus, der sich vor allem auf zahnmedizinische Dienstleistungen bezieht, die in osteuropäischen Ländern in Anspruch genommen werden. Dabei verbinden vor allem Westeuropäer einen kleinen Urlaub oder Wochentrip mit einer Zahnbehandlung, die in ihrem Heimatland deutlich mehr kosten würde.
Ein führendes Land im Bereich des Zahntourismus ist Ungarn. Seit den 1980er Jahren strömen Menschen aus den westlichen Nachbarländern nach Ungarn, um sich den dort deutlich günstigeren zahnmedizinischen Behandlungen zu unterziehen. Seitdem ist dieser Industriezweig in vielen ungarischen Städten immer weiter angewachsen und teilweise kommen die Patienten mittlerweile auch aus Großbritannien oder den USA. Als Zentrum des Zahntourismus gilt die ungarische Hauptstadt Budapest, was natürlich vor allem an der zentralen Lage und der guten Erreichbarkeit per Zug oder Flugzeug liegt. Die ungarischen zahnmedizinischen Kliniken sind längst nicht nur bei Deutschen oder Österreichern beliebt, sondern werden regelmäßig auch von Engländern, Iren oder Italienern besucht. Viele Patienten kommen auch von noch weiter weg.
In den letzten Jahren wurde Ungarn zum Paradies des Zahntourismus. Bei der Entwicklung dieses Industriezweigs waren auch ausländische Gelder eine große Hilfe, wodurch wichtige Investitionen im Bereich der zahnärztlichen Ausbildung, den Zahnarztpraxen und -kliniken sowie bei der Ausrüstung mit modernster Technologie getätigt werden konnten.

Das Fach Psychiatrie und Psychotherapie umfasst die Diagnostik, Therapie und Prävention psychischer Erkrankungen sowie deren Erforschung und Lehre. Den Mittelpunkt des Fachs bilden Erkrankungen des zentralen Nervensystems, bei denen eine psychische Symptomatik im Vordergrund der Störung steht. Im Gegensatz dazu befasst sich das Fach der Neurologie mit der Diagnostik, Therapie und Prävention organischer Erkrankungen des zentralen, peripheren oder vegetativen Nervensystems, bei denen keine psychische Symptomatik im Vordergrund steht. Früher waren beide Fächer im Fach Nervenheilkunde vereint, heute sind die Facharztweiterbildungen bis auf je ein Jahr verpflichtende Weiterbildung im jeweils anderen Fach getrennt.
Film, Fernsehen, Musik, Internet und soziale Netzwerke haben den haarfreien Körperkult verbreitet und heute ist er kaum noch wegzudenken. Über 90 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen rasieren sich verschiedene Körperteile regelmäßig. Dabei sind dies vor allem die Beine, die Brust, der Rücken und der Intimbereich, der von beiden Geschlechtern gleichermaßen vorwiegend haarfrei gehalten wird. Doch das regelmäßige Rasieren birgt Risiken. Dazu gehören neben Kontaktallergien und Hautirritationen mit kleinen Pickeln vor allem auch verschiedene Infektionen wie Haarwurzelentzündungen (Follikulitis), die sich im schlimmsten Fall zu großen bakteriell bedingten Karbunkeln mit Eiteransammlung entwickeln können. Wenn sich diese Infektionen auf den Gesamtorganismus ausweiten, ist Fieber das erste Warnzeichen. Doch welche Alternativen gibt es zum herkömmlichen Rasieren?
Landläufig heißt es, dass es in keinem anderen Fach so einfach sei einen Doktortitel zu erhalten wie in der Humanmedizin. Dass das in den meisten Fällen leider nicht der Realität entspricht, spüren viele Medizinstudenten und junge Ärzte am eigenen Leib. Gut also, wenn man jemanden hat, der einem bei wichtigen Fragen zur Seite steht. Nach einer kleinen promotionstechnischen Odysee berät Désirée Schaumburg heute selbst medizinische Promotionsanwärter und berichtet bei uns über ihren Weg.
Keine Diagnose durch Hemd und Hose – unter diesem Motto steht das Kartenspiel „Asystole“, das von zwei Medizinern für Medizinstudenten entwickelt wurde.
Gynäkologie und Geburtshilfe steht für die meisten Medizinstudenten im zweiten Drittel des klinischen Studienabschnitts auf dem Programm. Reicht ein BASICS-Buch für das Fach aus oder sollte man doch größere Geschütze auffahren?