Das Fach Dermatologie erfreut sich unter einigen Studenten großer Beliebtheit und so ist es nicht verwunderlich, dass Stellen für Assistenten in diesem Bereich besonders rar sind. Seit diesem Jahr gibt es die Duale Reihe Dermatologie bereits in der 8. Auflage und wie schon bei den Vorgängern wird auch bei diesem Lehrbuch besonderen Wert auf die Bilder und Blickdiagnosen gelegt.
Zielgruppe:
An manchen Unis kommt das Fach Dermatologie im normalen Ablauf etwas knapp und so lohnt sich das Buch wohl eher für besonders interessierte Studenten, die eine Famulatur oder das Wahltertial in einer Hautklinik absolvieren möchten. Auch Weiterbildungsassistenten der Dermatologie oder Allgemeinmedizin können zu Anfang ihrer Karriere sicher noch das ein oder andere hier nachlesen. Für alle anderen empfiehlt sich wohl eher ein kürzeres, prägnanteres Buch.
Aufbau / Didaktik:
Wie schon die Vorgänger gliedert sich die 8. Auflage der Dualen Reihe Dermatologie in die 3 Teile „Allgemeine Dermatologie“, „Leitsymptome“ sowie „Spezielle Dermatologie“. Dabei dürfte für viele Studenten vor allem der Teil B besonders wichtig sein, da die verschiedenen Leitsymptome wie zum Beispiel Makula, Urtika, Knoten, Blasen, Exantheme oder Ekzeme gerne in schriftlichen und mündlichen Prüfungen abgefragt werden und auch im klinischen Alltag zum Grundarsenal des dermatologischen Wissens gehören. Rezension: „Duale Reihe Dermatologie“ weiterlesen

Neben der Anatomie und der Physiologie gehört Biochemie in den ersten 4 Semestern zu den wichtigsten Fächern des Medizinstudiums. Um so wichtiger also, dass man sich für Testate und Klausuren wappnet und mit einem verständlichen Buch lernt. Die Biochemie-Ausgabe der Dualen Reihe gibt es seit März in der 4. Auflage. Wir haben sie für euch getestet.
„Du bist die neue Praktikantin? Herzlich Willkommen! Aber du bist zu früh, die Morgenbesprechung fängt erst um neun an. Setz dich sonst solange einfach dort in den Raum und warte auf uns.“ Vor lauter Aufregung und Angst, den Weg auf die richtige Station doch nicht zu finden, bin ich zehn Minuten zu früh. Alles war viel einfacher als gedacht, dank der CityMapper-App und einem freundlichen Wärter an der Einfahrt zum Krankenhausgelände. Nun sitze ich in dem karg eingerichteten Raum, zwei Tische in der Mitte, ein paar Klappstühle, in der Ecke ein Computer von Anfang der 2000er. Nach und nach trudeln Ärzte ein, der Frauenanteil überwiegt. Alle haben ein Lächeln für mich übrig – immerhin sind wir auf der Pädiatrie. An den Stereotypen der verschiedenen Fachrichtungen in der Medizin ist so einiges dran. Pädiater sind ausgesprochen sozial und achten sehr aufmerksam auf das Wohl ihrer Mitmenschen; das werde ich im Laufe der Zeit noch genauer mitbekommen. Ich schaue mich um. Nach und nach trudeln auch ein paar Studenten ein. Mädels, die ihre langen offenen Haare gekonnt von rechts nach links zerwuscheln. Einige tragen Lippenstift. Statt Turnschuhen sehe ich Absätze, zum Teil sogar gewagt kurze Röcke. So gehen also Pariserinnen zum Dienst ins Krankenhaus! Die Besprechung beginnt. Ich verstehe kein Wort. Ob es wirklich die richtige Entscheidung war, meine erste Famulatur in Paris zu machen? Immerhin liegt mein Schulunterricht schon einige Jahre zurück…
Die Doktorarbeit ist für viele von uns die einzige wissenschaftliche Arbeit im ganzen Studium, die wir selbst verfassen. Kein Wunder, dass dieser großen Aufgabe mit viel Respekt begegnet wird! Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir für euch die vierte Auflage von „Promotion: Die medizinische Doktorarbeit – von der Themensuche bis zur Dissertation“ testgelesen.
Die Gründe für den Personalmangel in den Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen liegen auf der Hand: Der demografische Wandel mit der immer älter werdenden Gesellschaft führt zu immer höheren Patientenzahlen im Gesundheitsbereich und die Politik hat es in den vergangenen Jahrzehnten verpasst die dort angesiedelten Berufe attraktiv zu gestalten. Weder die Arbeitszeiten, noch die Enlohnung sprechen derzeit für einen Wandel dieser Entwicklung. Ärzte wie auch das Pflegepersonal arbeiten meistens an den Grenzen des Menschenmöglichen und werden dafür auch noch mehr als unzureichend bezahlt. Wenn man den Nettostundenlohn als Maß der Attraktivität eines Jobs zugrunde legt, landen Berufe im Gesundheitssektor traditionell auf den hinteren Plätzen. Da auch das Ansehen in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat, gibt es für junge Leute immer weniger Gründe sich für diesen Berufszweig zu entscheiden.
In jedem Studienfach müssen Studenten in ihrem Unileben irgendwann Hausarbeiten, Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Masterarbeit) oder eine Promotionsarbeit verfassen. Dafür bedarf es viele Stunden Arbeit, Konzentration und vor allem auch Nerven. Doch spätestens seit Skandalen in der Politik ist bekannt, dass man sich all das auch sparen kann. Die Idee ist nicht neu: Wenn man selbst nicht die Fähigkeiten, die Nerven oder die Zeit hat, um eine Abhandlung zu einem Thema zu verfassen, könnte man doch jemanden bezahlen, der das für einen übernimmt. Das gilt natürlich für wissenschaftliche Arbeiten genauso wie für Reden oder Vorträge.