Das Präparieren der Körperspender im sogenannten Präpkurs ist für viele Medizinstudenten das Highlight des vorklinischen Studienabschnitts. An manchen Unis gibt es diesen Kurs, der in der Regel in 3 Teile (Bewegungsapparat, Innere Organe, Kopf/Hals und Neuroanatomie) aufgeteilt ist, bereits direkt im ersten Semester, an manchen Standorten findet er erst im zweiten Jahr statt. Um während des Kurses den Überblick nicht zu verlieren, bietet der Fotoatlas der Anatomie Präparatebilder mit entsprechenden Beschriftungen. Wir haben uns diesen Fotoatlas für Euch einmal näher angeschaut.
Zielgruppe
Primär richtet sich der Fotoatlas an Medizinstudenten und Zahnmedizinstudenten der vorklinischen Semester. Aber natürlich kann man die Anatomie auch noch in den klinischen Semestern mit dem Buch auffrischen.
Aufbau / Didaktik
Der Fotoatlas besteht aus insgesamt 10 Kapiteln, wobei das letzte Lerntafeln mit Leitungsbahnen, Muskulatur und deren Innervation bereithält. Das erste Kapitel widmet sich der allgemeinen Anatomie und den entsprechenden Grundlagen. Kapitel 2 bis 9 entfällt dann auf die Präparatefotos, die nach den einzelnen Körperregionen (Rumpf und Nacken, Obere Extremität, Untere Extremität, Brustorgane und Brustsitus, Bauchorgane und Bauchsitus, Urogenitalorgane und Situs retroperitonealis, Kopf und Hals, Gehirn und Sinnesorgane) geordnet sind. Neben der Präparatefotos enthält das Buch auch Schemazeichnungen sowie mikroskopische und radiologische (Röntgen, CT, MRT) Abbildungen.

Seit April dieses Jahres gibt es die Duale Reihe Anatomie in der mittlerweile 5. Auflage. Grund genug das Buch passend zum neuen Semesterstart unter die Lupe zu nehmen.
Gerade zu Studienbeginn ist die Verwirrung um die Lehrbuchfrage in jedem Fach enorm groß. Dozenten empfehlen gerne Bücher, an denen Sie oder Kollegen mitgewirkt haben. Buchhandlungen empfehlen gerne mehr als man eigentlich braucht und Ärzte-Eltern raten gerne mal zu Büchern, mit denen Sie damals auch schon sehr erfolgreich gelernt haben. Da ist es oft schwieriig sich in kurzer Zeit ein eigenes Bild zu machen, um die beste Entscheidung zu treffen. Fehlkäufe sind dabei letztlich vorprogrammiert und lassen sich am ehesten verhindern, indem man ältere Kommilitonen nach ihren Erfahrungen fragt. Sie wissen am besten, welche Bücher ihnen beim Lernen und somit letztlich beim Bestehen der Prüfung am besten geholfen haben.
Da Anatomie sicher das wichtigste Fach der Vorklinik darstellt, entfallen auch die höchsten Anschaffungskosten auf die entsprechenden Lehrbücher. Ein Atlas ist dabei ein absolutes Muss. Ob man sich für das
entschieden, da es nicht übermäßig ins Detail geht und für ein solides Grundwissen sorgt. Für anatomische Erklärungen eignet sich unserer Meinung nach außerdem das
Geht es um Buchempfehlungen für das Fach Anatomie, werden die allermeisten wohl den
Du sitzt in der Vorlesung, der Professor wird mit seinen Erklärungen immer schneller und zwischen Magenulkus, Heliobacter pylori und Antrumgastritis weißt du gar nicht mehr, wo dir der Kopf steht und konntest dir lediglich merken, dich nicht mit Ibuprofen vollzupumpen?
Nach 60 Monaten Assistenzzeit und mit den entsprechenden Untersuchungszahlen kann man sich in der Radiologie für die Facharztprüfung anmelden. Doch wie lernt man am besten für diese mündliche Prüfung? Wir haben uns mal mit dem Vorbereitungsbuch „Facharztprüfung Radiologie“ von Thieme beschäftigt.
Als Medizinstudent steht man zwangsläufig irgendwann im Studium, spätestens im PJ, vor der Herausforderung die Theorie in die Praxis umzusetzen. Häufig ist es gar nicht so einfach das Wissen an konkreten Fällen anzuwenden, zumal das deutsche Medizinstudium oft noch sehr theorielastig ist. Hier kann das Fallbuch Anästhesie Abhilfe schaffen: mit 100 Fallbesprechungen ist man für den studentischen Klinikalltag gut gewappnet.