Durch die zunehmenede Bedeutung der Nase für das Aussehen und die damit verbundene Harmonie des Gesichts sind plastisch-chirurgische Eingriffe an der Nase heutzutage die häufigsten überhaupt. Die Korrektur wird sowohl zur Verbesserung der Nasenfunktion (um leichter Luft zu bekommen) als auch zur Veränderung der äußeren Kontur (ästhetische Gründe) durchgeführt.
Natürlich ist die Voraussetzung für eine solche Nasen-OP die subtile Kenntnis der anatomischen Gegebenheiten. Als OP-Optionen gibt es die offene Technik nach Rethi, die allerdings selten angewendet wird, sowie die unterschiedlichsten Arten der vestibulären Inzisionen.
Leidensdruck entscheindend für die Sinnhaftigkeit der OP
Wann eine solche Nasen-OP überhaupt sinnvoll ist, ist individuell zu entscheiden und sollte sich vor allem im Gespräch mit dem Chirurgen herausstellen. Entscheidend ist der Leidensdruck des Patienten. Dieser kann sich im Falle einer Atembehinderung als Leistungsminderung darstellen: Wer nicht genügend Luft bekommt, weil das Nasenseptum zum Beispiel nicht gerade verläuft, ist zumeist nicht so leistungsfähig. Außerdem kann das Schnarchen ein besonders einschränkendes Symptom für den Patienten und auch den jeweiligen Partner sein. Dabei werden häufig viele Maßnahmen ausgetestet, um für einen erholsamen Schlaf der Beteiligten zu sorgen. Treten gar sogenannte Schlafapnoephasen auf, atmet der Patient also nicht regelmäßig, sondern hält für eine gewisse Dauer die Luft an, kann eine Beatmungsmaschine weiterhelfen. Da diese aber in den meisten Fällen nicht gerade leise arbeitet, sorgt sie wiederum für eine Belastung des Partners, der im gleichen Bett seinen Schlaf finden möchte. Sobald das Problem des Schnarchens im Bereich der Nase lokalisiert wurde, kann eine Operation geplant werden, die dann den gewünschten Erfolg bringen wird. Grundlagen der rhinoplastischen Chirurgie weiterlesen

Angelina Bockelbrink ist promovierte Medizinerin, Epidemiologin, Dozentin und Autorin. Sie hat viele Jahre in der universitären Wissenschaft gearbeitet, gelehrt und Doktoranden betreut. Als ganzheitlicher Wissenschaftscoach unterstützt und begleitet sie MedizinerInnen beim Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben.
„Ich kann heute nicht, muss erst nach meinen Zellreihen sehen“, „meine Patientin von gestern Abend hat schon die Einverständniserklärung ausgefüllt“, „Mist, meine Kulturen sind schon wieder kontaminiert“. Je länger das Studium dauert, besonders merklich nach dem Physikum, desto wichtiger und auch präsenter wird das Thema „Doktorarbeit“ für viele Studierende. Manche sind schon mitten dabei und erzählen zu jeder sich bietenden Gelegenheit darüber, andere sind noch auf der Suche und die Dritten wollen eigentlich (noch) gar nicht promovieren, können sich der Thematik dennoch nicht entziehen.
„Biochemie des Menschen“ gliedert sich grob in 5 verschiedene Teile: Den Anfang machen wie üblich die chemischen Grundlagen, in diesem Teil werden Dinge wie Kohlenhydrate, Lipide, Proteine und Nukleinsäuren und deren Eigenschaften aufgearbeitet. Im 2. Teil geht es um das Thema „Energie“, also um Stoffwechselprozesse in der Zelle. Anschließend widmet sich die „Molekularbiologie“ dem Genom, der Genexpression, Replikation und dem Zellzyklus. Im Hormonteil werden verschiedene Hormone (zum Beispiel Insulin und Glukagon) und deren Wirkmechanismus erklärt. Abschließend geht es in dem Teil „Von der Zelle zum Organismus“ um die biochemische Bedeutung in Bezug auf die Organsysteme des menschlichen Körpers, also beispielsweise im Blut, in der Muskulatur, in der Leber, in den Nieren oder im Immunsystem. Insgesamt unterteilen sich diese 5 Teile in 35 Unterkapitel. Das Textbild ist sehr übersichtlich im 2-Spalten-Modus angelegt, besonders wichtige Aussagen sind in gelben Kästen markiert. Klinische Fälle kommen teilweise etwas kurz, findet man aber immer in grün hinterlegten Kästen. Besonders wichtig in einem Biochemie-Buch: Die ca. 1200 Abbildungen sind nicht überfrachtet und haben ein geordnetes Farbschema. Wie immer bei Thieme, gibt es „Biochemie des Menschen“ über eRef auch als eBook, um dieses dann auf dem Tablet oder Smartphone durchzuackern.
Gerade zu Studienbeginn ist die Verwirrung um die Lehrbuchfrage in jedem Fach enorm groß. Dozenten empfehlen gerne Bücher, an denen Sie oder Kollegen mitgewirkt haben. Buchhandlungen empfehlen gerne mehr als man eigentlich braucht und Ärzte-Eltern raten gerne mal zu Büchern, mit denen Sie damals auch schon sehr erfolgreich gelernt haben, die heute aber eventuell längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind. Da ist es schwierig sich in kurzer Zeit ein eigenes Bild zu machen, um die beste Entscheidung zu treffen. Fehlkäufe sind dabei letztlich vorprogrammiert und lassen sich am ehesten verhindern, indem man ältere Kommilitonen nach ihren Erfahrungen fragt. Sie wissen am besten, welche Bücher ihnen beim Lernen und somit letztlich beim Bestehen der Prüfung am besten geholfen haben.
Biochemie gehört zu den großen Fächern der Vorklinik und baut mit den Lehrinhalten auf dem Wissen aus dem Chemie-Praktikum auf. Es gehört neben Chemie und Physik zu den ungeliebtesten Fächern der ersten Semester des Medizinstudiums. Darum ist es umso wichtiger ein gut verständliches Buch zur Hand zu haben, das einen möglichst dort abholt, wo man mit seinem Wissen und Verständnis für diese Naturwissenschaft steht. Uns gefallen in diesem Zusammenhang vor allem zwei Bücher: Zum einen „
Florian Horn (Thieme, 44,99 Euro) und zum anderen das „
Generell dürfen sich in Deutschland nur Menschen in einem Alter ab 18 Jahren die Augen lasern lassen. Besonders geeignet sind Patienten, deren Fehlsichtigkeit sich im Laufe der Jahre verändert hat und die keine akuten Augenkrankheiten – außer der Fehlsichtigkeit – haben. Zudem dürfen Patienten weder schwanger sein, noch stillen. Die Sehschwäche sollte im Bereich zwischen -10 bis +5 Dioptrien liegen, manche
Das Präparieren der Körperspender im sogenannten Präpkurs ist für viele Medizinstudenten das Highlight des vorklinischen Studienabschnitts. An manchen Unis gibt es diesen Kurs, der in der Regel in 3 Teile (Bewegungsapparat, Innere Organe, Kopf/Hals und Neuroanatomie) aufgeteilt ist, bereits direkt im ersten Semester, an manchen Standorten findet er erst im zweiten Jahr statt. Um während des Kurses den Überblick nicht zu verlieren, bietet der Fotoatlas der Anatomie Präparatebilder mit entsprechenden Beschriftungen. Wir haben uns diesen Fotoatlas für Euch einmal näher angeschaut.
Am Anfang steht der große Traum: Medizin studieren! Man hat sich Gedanken gemacht, mit Freunden und Bekannten gesprochen und vielleicht sogar schon ein Praktikum oder eine Ausbildung absolviert. Und dann muss man feststellen: obwohl man alles für einen Studienplatz tun würde, sind die Chancen leider immer noch gering. Alles hängt gefühlt immer noch an der Abitur Note. Diese eine Note, die den gesamten Lebensweg beeinflusst und den Traum zu platzen droht.