Der Weg zum Doktor der Medizin (6): Wenn dunkle Wolken aufziehen

Angelina Bockelbrink gibt ihr Wissen und ihre Erfahrung im Bereich der medizinischen Wissenschaft an junge Mediziner weiter.Angelina Bockelbrink ist promovierte Medizinerin, Epidemiologin, Dozentin und Autorin. Sie hat viele Jahre in der universitären Wissenschaft gearbeitet, gelehrt und Doktoranden betreut. Als ganzheitlicher Wissenschaftscoach unterstützt und begleitet sie MedizinerInnen beim Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben.


Ja, die Arbeit an der Promotion kann riesigen Spaß machen, zumindest eine Zeit lang. Es gibt aber auch eine Vielzahl an Hürden und Schwierigkeiten, die auf einen Promovierenden zukommen können. Wohlbemerkt: können, nicht müssen.

Leichte Verdunklungen am Himmel

Was so ziemlich jeder während der Promotionsphase erlebt, sind mehr oder weniger kurze Zeiten von Frust und Enttäuschung, wenn beispielsweise ein Versuch schief geht, es Stress im Team gibt, ein Proband besonders schwierig ist, oder es unerwartete und unerwünschte Verzögerungen gibt. Meist nichts, was sich nicht nach kurzer Zeit wieder beruhigt und durch positivere Erfahrungen abgelöst wird.

Hier heißt es möglichst Ruhe bewahren, akzeptieren, was ich eh nicht ändern kann und das beste daraus machen.

Stürmische Phasen

Dann gibt es Ereignisse, die zwar eigentlich sehr positiv sein könnten, aber aus verschiedenen Gründen zu Stress, manchmal sogar zu regelrechter Panik führen. Hierzu gehören vor allem Herausforderungen denen sich der einzelne Promovierende nicht gewachsen fühlt.

Wenn sich während einer Promotion Fragen ergeben, sollte man nicht zögern seinen Betreuer oder den Doktorvater zu Rate zu ziehen.Das ist bei klinischen Studien oft die übermäßige oder als übermäßig empfundene Verantwortung für Patienten und deren Wohlergehen, vor allem wenn man früh im Studium die Doktorarbeit beginnt und noch nicht so viel klinische Erfahrung sammeln konnte. Auch wenn es schwerfällt, da gibt es nur eine Lösung und einen möglichen Umgang: wenn du dich überfordert fühlst, musst du das ansprechen, direkt den Verantwortlichen (also Doktorvater / -mutter oder Betreuer) gegenüber. Da ist kein Platz für falsche Scham oder besondere Coolness, denn im schlimmsten Fall kannst du wirklich etwas falsch machen, das Schäden beim Patienten verursacht. Und meist wirst du durchaus auf großes Verständnis stoßen, erfahrene Kliniker haben nur einfach oft keinen so guten Blick mehr dafür, welche Aufgaben vielleicht für den Neuling fordernd und ängstigend sein können. Und wenn du dann eine gute Einführung bekommen hast, bist du auch selbst schnell wieder an einem Punkt, an dem du dich wohlfühlen und selbstbewusst auftreten kannst.

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Rezension: „Chemie für Mediziner, 10. Auflage“

Der sogenannte Zeeck gilt als Standardwerk für Medizinstudenten. Doch was ist neu in der 10. Auflage?Chemie wird von nicht wenigen Medizinstudenten als erste Hürde des Studiums wahrgenommen. Manchmal liegt das auch daran, dass Studenten das Fach vor dem Abitur noch abgewählt haben. Seit August 2020 gibt es das Lehrbuch „Chemie für Mediziner“, auch als Zeeck bekannt, in der 10. Auflage. Doch was gibt es neues in dieser Auflage? Und lohnt sich das Buch oder tut es auch ein gebrauchtes Exemplar auf dem Bücherflohmarkt? Wir verraten es Euch.

Zielgruppe

Das Buch ist weiterhin für Mediziner und Zahnmediziner der Vorklinik konzipiert und setzt auch in der 10. Auflage wenig chemisches Grundverständnis beim Leser voraus, was Studenten zu Gute kommt, die das Fach entweder abgewählt haben oder deren Abi schon ein paar Jahre her ist.

Aufbau / Didaktik

Die Neuauflage ist sowohl ähnlich lang und besteht auch weiterhin aus 23 Kapiteln, die grob in allgemeine, anorganische und organische Chemie unterteilt sind. Auch die Aufteilung der einzelnen Kapitel mit Orientierungskästchen, Tabellen, Checklisten und Übungsaufgaben entspricht dem der 9. Auflage von Chemie für Mediziner. Die medizinischen Bezüge wurden im Vergleich nochmal ausgebaut und am Ende des Buches werden die wichtigsten funktionellen Gruppen nun in einer Übersicht dargestellt. Außerdem können über QR-Codes neue digitale Inhalte abgerufen werden.

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Natürliche Alternativen bei der Schmerzbehandlung

CBD Produkte können bei chronischen Schmerzen helfen.Immer mehr Deutsche leiden unter verschiedenen Formen von chronischen Schmerzen. Das geht einher mit einer zunehmenden Verstärkung von mentalen und psychischen Problemen bei vielen Menschen. Gerade der Ausbruch von chronischen Schmerzen kann aber einen empfindlichen Einfluss auf die Lebensqualität und den Alltag haben. Ein Problem ist dabei, dass die Behandlung von solchen Symptomen schwierig sein kann und es bisher kaum Mittel gibt, die zuverlässige Linderung versprechen. Gerade in den vergangenen Jahren konnten aber einige interessante Fortschritte gemacht werden. Dazu zählen auch unterschiedliche neue Präparate und Mittel, die den Opfern von chronischen Schmerzen neue Hoffnung liefern können.

Ursachen und mögliche Gründe für chronische Schmerzen

Die genauen Ursachen für den plötzlichen Ausbruch von chronischen Schmerzen sind auch heute noch ein wichtiger Teil der Forschung. Das liegt auch daran, dass keine klare Problematik nachgewiesen werden konnte – somit fehlt auch der Ansatz für eine gezielte Behandlung. In vielen Fällen handelt es sich dabei um chronische Schmerzen im Kopf, im Rücken, in den Muskeln oder in den Gelenken. Ein klassisches Beispiel für entsprechende Symptome ist die chronische Migräne. Das Problem – neben der mangelnden klaren Ursache – ist neben dem eigentlichen Schmerzempfinden auch die damit einhergehende soziale Problematik. Jemand, der dauerhaft unter Schmerzen leidet, der beispielsweise eine konstante wiederkehrende Migräne hat, kann, wenn überhaupt, nur eingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen und entwickelt entsprechende Folgeprobleme aus der Krankheit der chronischen Schmerzen.

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Glatte Haut liegt seit Jahrzehnten im Trend

Glatte Beine gehören bei vielen Frauen zum Schönheitsideal.Sowohl in den USA, in Europa als auch in der restlichen westlichen Welt gehört sie einfach zum aktuellen Schönheitsideal: Glatte Haut. Seitdem der Trend in den 70er und 80er Jahren aus Amerika nach Deutschland gebracht wurde, gehört das Rasieren der Beine vor allem bei vielen Frauen zum Standard-Beauty-Programm, um sich wohl zu fühlen. Aber auch immer mehr Männer empfinden glatte Haut bei sich selbst auch als angenehmer und damit seien nicht nur Sportler wie Radfahrer, Schwimmer oder Leichtathleten gemeint, bei denen rasierte Beine zum Alltagsgeschäft gehören. Außerdem rasieren sich immer mehr junge Männer auch die Brusthaare. Doch worauf sollte man beim Rasieren achten und welche Risiken birgt dieser Trend?

Glatte Haut wird von vielen Menschen in erster Linie als hygienischer wahrgenommen. Dabei sollte man beim Rasieren allerdings auf die richtige Hautpflege achten, damit man nicht das Gegenteil erreicht. Denn durch unsaubere Rasierblätter können schnell Bakterien und Viren in kleinste Hautirritationen geraten und so zu Entzündungen führen. Außerdem kann es beim Wachsen der Haare auch mal zu einer Haarwurzelentzündung (Follikulitis) kommen, wodurch sich Eiter bilden kann. Im schlimmsten Fall entstehen so Abszesse, die sich zu Furunkeln und Karbunkeln entwickeln können.

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Der Weg zum Doktor der Medizin (5): Nur noch zusammenschreiben

Angelina Bockelbrink gibt ihr Wissen und ihre Erfahrung im Bereich der medizinischen Wissenschaft an junge Mediziner weiter.Angelina Bockelbrink ist promovierte Medizinerin, Epidemiologin, Dozentin und Autorin. Sie hat viele Jahre in der universitären Wissenschaft gearbeitet, gelehrt und Doktoranden betreut. Als ganzheitlicher Wissenschaftscoach unterstützt und begleitet sie MedizinerInnen beim Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben.


Ich kenne kaum einen Satz, der mehr Potenzial hat großen Frust hervorzurufen. Und dennoch hat ihn fast jeder Promovierende schon gehört: „jetzt musst du nur noch zusammenschreiben“. Gern wird dieser Satz von Betreuern oder Teammitgliedern zum Abschuss der Studie oder der Versuchsreihen für die Doktorarbeit gesagt. Eigentlich soll er motivieren, erreicht allerdings oft das Gegenteil.

Das pure Schreiben der Doktorarbeit sollte nicht unterschätzt werden und dauert häufig mindestens genauso lang wie der Forschungsteil.Die Schreibarbeit einer Promotion ist die Phase, in der die meisten Arbeiten scheitern, hauptsächlich weil der Aufwand deutlich unterschätzt wird, die für die Promotion reservierte Zeit ausgeht und häufig auch die Unterstützung durch Betreuer und Forschungsteam nachlassen. Gerade im Medizinstudium wird man zudem meist nicht (gut) auf das Erstellen wissenschaftlicher Schriftstücke vorbereitet. An vielen Unis ist es immer noch möglich, das Medizinstudium abzuschließen, ohne eine einzige Hausarbeit zu schreiben.

Die gute Nachricht ist aber, dass wissenschaftliches Schreiben absolut lernbar ist, für jeden und auch im Rahmen der Promotion. Sehr hilfreich ist zudem, wenn man die Schreibarbeit von Anfang an ernst nimmt und ihr einen ähnlich hohen Stellenwert einräumt wie der praktischen Arbeit.

Schreibarbeit im Zeitplan berücksichtigen

Die Zeit für die Doktorarbeit möchte im Rahmen der Studien- oder Arbeitszeit eingeplant werden (siehe Teil 4 – Der praktische Teil). Das gilt in besonderem Maße auch für die Schreibarbeit, denn du erleichterst dir den Aufwand ungemein, wenn du es schaffst zeitnah und regelmäßig deine Forschungsergebnisse auf Papier zu bringen.

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Rezension: „Medizinische Terminologie“

Medizinische Terminologie von Wolfgang CasparDie Terminologie wird an den Unis häufig im ersten Semester behandelt. Die meisten Medizinstudenten haben heutzutage (zurecht) kein Latein mehr in der Schule gehabt und müssen die Begrifflichkeiten am Anfang ihres Studiums deshalb erstmal durchblicken. Der „Termi“-Kurs dauert meistens nur ungefähr 3 Monate. Lohnt sich ein entsprechendes Buch trotzdem? Wir geben euch die Antwort.

Zielgruppe

Das Buch „Medizinische Terminologie“ wurde hauptsächlich für Medizin- und Zahnmedizinstudenten im ersten Semester geschrieben.

Aufbau / Didaktik

Anfangs werden die Grundlagen medizinischer Termini (Schreibweise, Aussprache, grundlegende Vokabeln sowie Grammatik) erklärt. Die folgenden Kapitel sind nach Körperregionen bzw. verschiedenen medizinischen Fachbereichen gegliedert und nennen nach einer kurzen Einleitung jeweils die dafür wichtigsten Vokabeln in Tabellen mit deutscher und englischer Übersetzung. Außerdem gibt es in jedem Kapitel Übungsaufgaben, wodurch man testen kann, ob man die Vokabeln verstanden hat. Abschließend bietet das Buch ein Vokabelverzeichnis zum schnellen Nachschlagen.

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Kann man FFP-2-Masken waschen?

Seit dem 15. Dezember können rund 27 Millionen Deutsche kostenlose FFP-2-Masken in Apotheken abholen. Die Masken sollen Risikogruppen (über 60-Jährige und chronisch Kranke) vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 schützen. Pro Betroffenen geben die Apotheken in den nächsten Monaten bis zu 15 Masken heraus. Doch wie lange halten diese Masken bzw. wann sollte man diese austauschen? Und gibt es eine Möglichkeit diese Masken zu reinigen?

Seit dem 15. Dezember werden FFP-2-Masken kostenlos an Risikogruppen verteilt.FFP-2-Masken sollen nach europäischer Norm mindestens 95 Prozent von gesundheitsschädlichen Stäuben, Nebel und Rauche und Aerosole filtern. Diese Filterwirkung nimmt mit der Zeit ab, vor allem, wenn die Maske zum Beispiel durch die kondensierte Ausatemluft feucht wird. Maskenhersteller empfehlen deshalb nach spätestens 8 Stunden einen Maskenwechsel. Ein Mund-Nasen-Schutz beziehungsweise eine FFP-1-Maske sollte übrigens noch häufiger ausgetauscht werden. Die normalen FFP-2-Masken sind nicht wiederverwendbar, das erkennt man an der Aufschrift „NR“ („not reusable“).

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